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Archiv für: November, 2010

Klimawandel brachte Reptilien an die Macht

Eidechsen sitzen auf einem Felsen

Eine globale Klimaveränderung vor gut 300 Millionen Jahren hat der Evolution der Wirbeltiere ihren Stempel aufgeprägt. Das haben englische Forscher anhand einer umfangreichen Fossiliendatenbank zeigen können. Indem das Klima wärmer und trockener wurde und die immensen Wälder des Erdaltertums in kleinere Inseln zerfielen, kam es demnach lokal zum Aussterben vieler Tierfamilien. Weltweit stieg die Vielfalt jedoch, indem die Evolution in den einzelnen Waldinseln verschiedene Wege einschlug.

Explosiver galaktischer Kreislauf

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Was die Sonne für den Wasserkreislauf der Erde ist, sind Sternexplosionen für den Materiekreislauf in der Milchstraße. Diese Ansicht bekräftigen Beobachtungen amerikanischer Forscher. Die von Supernovae freigesetzte Energie lässt demnach regelrechte Fontänen heißen Gases über die Scheibe der Galaxis aufsteigen. Dort kühlt das Gas ab und verdichtet sich zu Wolken, die langsam wieder in die Scheibe fallen.

Exot mit starken Abwehrkräften

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Ein zur Schädlingsbekämpfung eingeführter Marienkäfer ist nicht nur in puncto Appetit seinen heimischen Verwandten überlegen. Das belegen Untersuchungen baden-württembergischer Forscher. Auch das Immunsystem des Asiatischen Marienkäfers arbeitet durchgängig auf Hochtouren und macht ihn zur umso stärkeren Konkurrenz für die hiesigen Spezies.

Kollektiv wehrhafte Darmzellen

Mikroskopaufnahme zeigt von Shigellen befallene Darmwand mit tief eingefalteten Darmzotten

Enge Zusammenarbeit hilft bei der Abwehr von Krankheitserregern. Das zeigen Beobachtungen einer Basler Forschergruppe. Wenn Darmzellen von einem Bakterium befallen und regelrecht gelähmt werden, können sie immer noch ihre Nachbarn veranlassen, Alarm zu schlagen.

Forscher: Das Universum ist “flach”

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Das Universum enthält gerade genug Energie, um irgendwann eine Art Gleichgewichtszustand zu erreichen. Zu diesem Schluss kommen zwei französische Kosmologen nach der Beobachtung ferner Galaxienpaare. Demnach wird das Universum nicht unter seinen eigenen Masse wieder in sich zusammenfallen. Seine Ausdehnungsrate wird aber verschwindend klein werden.

Seltener Sittich ist einzigartig

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Ein im Südwesten Australiens lebender Papagei bildet eine eigene Spezies. Zu diesem Schluss kommen australische Forscher nach umfangreichen DNA-Analysen. Demnach dürfte die westliche Population des Erdsittichs seit rund zwei Millionen Jahren keine Gene mit ihren östlichen Verwandten ausgetauscht haben.

Perspektive beeinflusst Gesichtswahrnehmung

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Männer sind in der Regel etwas größer als Frauen. Dieser Umstand spiegelt sich auch in der Wahrnehmung wider, glauben zwei australische Psychologen. Ihre Versuchsteilnehmer stuften Gesichter, die sie aus einer leicht erhöhten Perspektive sahen, automatisch als weiblicher ein. Umgekehrt erschienen ihnen leicht von unten betrachtete Gesichter als männlicher.

Mehr Strom dank Wal-Pocken

Foto zeigt Buckelwal im Sprung, in Rückenlage über der Meeresoberfläche, lange Flipper mit Tuberkeln

Ein uralter Trick der Evolution kann Strömungskraftwerken zu einer besseren Energieernte verhelfen. Zu diesem Fazit kommen amerikanische Ingenieure nach Tests verschiedener Turbinen. Waren deren Rotorblätter mit kleinen Erhebungen gespickt, wie sie auch die Flossen von Buckelwalen aufweisen, arbeiteten sie besonders effizient.

Alte Galaxie mit neuem Schwung

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Auch galaktische Senioren können einen zweiten Frühling erleben, zeigen Beobachtungen englischer und amerikanischer Astronomen. Obwohl die von ihnen studierte Galaxie zu einem als reif und eher geruhsam geltenden Galaxientyp gehört, erstrahlt sie im Licht junger Sonnen – entzündet wahrscheinlich durch die Verschmelzung mit einer kleineren Begleitgalaxie.

Mehr Geselligkeit, mehr Gehirn

Foto zeigt zwei Wölfe, auf einem Baumstumpf in einem Nadelwald stehend

Bei den Säugetieren wuchsen Geselligkeit und Gehirngröße im gleichen Takt. Das hat eine englische Forscherin im Rahmen einer statistischen Analyse von 511 Säugerspezies ermittelt. Die Vorzüge des Lebens in Gruppen könnten demnach die Nachteile durch den Energiehunger des Nervengewebes aufgewogen haben.



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