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Archiv für: Oktober, 2010

Sauropoden: Wie die Langhälse groß wurden

Frontalaufnahme des Schädels mit leicht geöffnetem Kiefer, breite Nasenöffnungen und Augenhöhlen

Auch die größten Landwirbeltiere aller Zeiten haben klein angefangen, belegt ein in China gefundenes Fossil. Das annähernd vollständige Skelett stammt von einem Dinosaurier, der am Anfang der Entwicklungslinie der Sauropoden stand. Von seinen spektakulären Nachfahren mit ihren langen Hälsen unterscheidet er sich noch in mehreren Merkmalen – insbesondere wurde er “lediglich” zehn Meter lang.

Kleine Welten, große Erwartungen

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Jeder vierte sonnenähnliche Stern könnte einen erdähnlichen Planeten besitzen. Zu dieser Einschätzung gelangt eine internationale Astronomengruppe nach einer systematischen Fahndung. Gerade solche Welten, die ihr Gestirn auf einer engen Bahn umkreisen und laut derzeitigen Modellen der Planetenentstehung eher selten sein sollten, entdeckten sie dabei besonders häufig.

Narwale als lebende Thermometer

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Narwale lassen sich einsetzen, um die Bedingungen in schwer zugänglichen Meeresregionen zu erkunden. Entsprechende Versuche haben amerikanische und grönländische Forscher angestellt. Mit kleinen Sensoren samt Funksendern versehen, lieferten die Tiere detaillierte Temperaturdaten aus dem von Packeis bedeckten Meer zwischen Grönland und Kanada.

Pankreaskrebs entwickelt sich langsam

Foto eines Männerbauchs von Nabel bis Rippenbogen, darin eingezeichnet Bauchspeicheldrüse als dicker weißer Wurm hinter dem Magen

Wenn Krebs in der Bauchspeicheldrüse festgestellt wird, haben die Betroffenen mitunter nur noch Monate zu leben. Bis der Tumor diesen Stand erreicht hat, dauert es allerdings sehr lange, haben amerikanische Forscher im Rahmen einer außergewöhnlichen Studie zeigen können. Von der initialen Mutation bis zur Bildung von Tochtergeschwüren in anderen Organen vergehen demnach mindestens fünfzehn Jahre.

Zwei Planeten mit zwei Sonnen

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Nicht nur einen Stern, sondern gleich zwei Sterne umkreisen zwei Planeten in der galaktischen Nachbarschaft der Sonne. Diesen Schluss legen Messungen deutscher, englischer und amerikanischer Astrophysiker nahe. Die Anwesenheit der beiden Planeten verrät sich dadurch, dass die Verdunklungen des Doppelsterns mit schöner Regelmäßigkeit unpünktlich sind.

Nasse Säuger kontern Theorie

Foto zeigt nassen Schäferhund, sich schüttelnd

Laufen, Atmen, Herzschlag, Fressen – bei kleinen Tieren geht alles etwas schneller als bei großen. Das gilt auch für das Trockenschütteln, haben amerikanische Ingenieure ermittelt. Ein zierliche Maus schüttelt sich demnach etwa sechs Mal schneller als ein kräftiger Labrador, um den Wasserfilm aus ihrem Fell zu schleudern.

Gestresste Darmzellen helfen Keimen

Foto zeigt ältern Mann mit Brille, vor einem geöffneten Brutschrank stehend und eine Kunststoffplatte mit kleinen Kulturgefäßen in seinen Händen betrachtend

Mitunter profitieren Krankheitserreger sogar von einer Gegenreaktion des Körpers, haben amerikanische Forscher am Beispiel von Listerien zeigen können. Die Lebensmittelkeime heften sich an ein Protein von Darmzellen an, um in den Blutstrom einzudringen. Eben dieses Protein wird verstärkt produziert, wenn der Körper die Anwesenheit der Keime im Darm bemerkt.

Viel Wärme nach großem Einschlag

Smart1-Einschlag

Auf die Spur eines großen Asteroideneinschlags sind zwei australische Forscher gestoßen. Der Einschlag verrät sich durch deformierte Mineralkörnchen in einem Gebiet von mehr als 80 Kilometer Durchmesser. Möglicherweise schuf er die Grundlage für ein reichhaltiges Vorkommen geothermischer Wärme.

Mögliche Langzeitfolgen nach Gehirnerschütterungen

3D-Modell eines menschlichen Kopfes, teils aufgeschnitten, um das Gehirn zu zeigen

Gehirnerschütterungen wirken vielleicht länger und stärker nach als bislang angenommen. Entsprechende Resultate liefert eine kleine Studie von Forschern aus Marburg und Münster. Auch ein halbes Jahrzehnt nach dem Ereignis sind bei den Betroffenen teils starke Beeinträchtigungen der geistigen Leistungsfähigkeit feststellbar.

Antikörper auf Abwegen

Mikroskopaufnahme zeigt zwei Nervenzellen als grün eingefärbte Gebilde mit blauen Kernen, darin markierte Antikörper als rote Punkte

Neue Einsichten in eine rätselhafte Nervenerkrankung haben Würzburger Mediziner gewinnen können. Bei dem Stiff-Person-Syndrom, das zu einer Versteifung der gesamten Körpermuskulatur führt, greifen vom Körper selbst produzierte Antikörper ein Protein in Nervenzellen an – und das, obwohl das Ziel im Innern der Zellen liegt und nicht außen auf deren Oberfläche.



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