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Archiv für: April, 2010

“Kuschelhormon” macht Männer einfühlsam

Oxytocin, einst nur als Geburts- und Stillhormon bekannt, hat weitreichende Wirkung auf das menschliche Verhalten. Das demonstriert ein Experiment, das Bonner Forscher mit 48 Männern durchgeführt haben. Nachdem ihnen das Hormon in die Nase gesprüht worden war, legten diese ein ähnliches Einfühlungsvermögen wie Frauen an den Tag.

Wie Malaria den Zell-Selbstmord verhindert

Ein Malaria-Parasit neben einer Leberzelle

Hamburger Tropenmediziner sind einem neuen Ansatz der Malaria-Bekämpfung auf der Spur. Sie haben entdeckt, dass der Malariaparasiten befallene Leberzellen mit einem Hemmstoff überschwemmt. Dieser verhindert den Selbstmord der Zellen und sichern damit das Überleben des Parasiten. Ließe sich der Hemmstoff blockieren, so die Idee der Forscher, würden mit den infizierten Leberzellen auch die Parasiten sterben.

Klimawandel: Auch 2009 war zu warm

Dry Lake and The Sky

Das Jahr 2009 entsprach ganz den Vorstellungen vom Klimawandel, sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD): Es war wieder zu warm. 2009 habe zwar keine neuen Rekorde gebracht, der Erwärmungstrend der vergangenen Jahrzehnte habe sich aber klar bestätigt. Lesen Sie weiter bei Scienceticker Umwelt

20 Dollar für tausend getrocknete Frösche

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In den westafrikansichen Ländern Burkina Faso, Benin und Nigeria greift der Froschhandel gefährlich in das Ökosystem ein. Das belegt eine Studie, die Forscher des Museums für Naturkunde Berlin vorgelegt haben. Meike Mohneke und Mark-Oliver Rödel sprachen mit lokalen Sammlern, Händlern und Verbrauchern der betroffenen Länder. Allein 32 befragte nigerianische Froschsammler handeln demnach pro Jahr mit 2,7 Millionen Fröschen. Lesen Sie die ganze Meldung bei Scienceticker Umwelt

Mehr als nur ein Wal

Foto zeigt zwei springende Schwertwale mit fast vollständig schwarzem Rücken, weißen Flecken und Bäuchen, markanter Finne

Schwertwale mit ihrer markanten schwarz-weißen Zeichnung bilden vielleicht mehr als nur eine Art. Diesen Verdacht nährt eine Untersuchung amerikanischer und dänischer Forscher. Mindestens drei “Ökotypen” von Schwertwalen gehen demnach seit über 150.000 Jahren ihren eigenen Weg.

Nachsitzen im Traum

Schlafendes Mädchen

Schlafen hilft dem Gehirn, neues Wissen und neue Erfahrungen zu verarbeiten. Besonders effektiv ist dieser Prozess während des Träumens, lässt ein Experiment amerikanischer Forscher vermuten. Ihre Versuchsteilnehmer fanden sich besonders gut in einem Irrgarten zurecht, wenn sie nach dem ersten Besuch darin ein Nickerchen gehalten und entsprechende Träume durchlebt hatten.

Hayabusa: Der Falke kehrt heim

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Schon bald könnten irdische Wissenschaftler erstmals unverfälschtes Material von einem Asteroiden in Händen halten. Wie die japanische Raumfahrtagentur JAXA mitteilt, wird ihre Sonde Hayabusa im kommenden Juni zur Erde zurückkehren und eine Kapsel abwerfen, die beim Aufsetzen auf dem Asteroiden Itokawa kurzzeitig geöffnet worden war. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

123 neue Arten auf Borneo entdeckt

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Die Entdeckung von 123 neuen Tier- und Pflanzenarten vermeldet die Naturschutzorganisation WWF. Unter den Neulingen, die in den Wäldern der südostasiatischen Insel Borneo leben, sind ein fliegender Frosch, der je nach Tageszeit die Farbe wechselt, und eine Schlange, die bei Gefahr errötet. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt

Tinnitus ist keine Frage der Gene

Nahaufnahme einer linken Ohrmuschel

Wenn sich dauerhaft lästige Ohrgeräusche einstellen, spielt das Erbgut nur eine geringe Rolle. Das haben norwegische und amerikanische Mediziner im Rahmen einer großangelegten Gesundheitsstudie ermittelt. Wer einen genetischen Verwandten mit Tinnitus hat, erkrankt demnach kaum häufiger als jemand, dessen Ehepartner betroffen ist.

Leben im Asphaltsee

asphaltsee

Das Leben erobert die unwirtlichsten Umgebungen, belegt eine Untersuchung einer internationalen Forschergruppe. Ein natürlicher Asphaltsee auf der Karibikinsel Trinidad beherbergt demnach eine reichhaltige Mikrobenflora. Darunter sind exotische Stoffwechselkünstler, die selbst Schweröl verdauen können und Mineralien statt Sauerstoff veratmen.



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