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Archiv für: März, 2010

Laser lässt Wasser bergauf fließen

Foto zeigt optische Bank, leuchtend grüne Lichtstrahlen, Linsen

Nach der Bearbeitung mit einem Laser kann eine Siliziumoberfläche Wasser förmlich bergauf saugen. Das berichten zwei amerikanische Physiker im Fachblatt “Optics Express”. Indem sie mit intensiven Laserpulsen feine Rillen in die Oberfläche gravierten, wurde diese extrem gut benetzbar.

Säuglinge nehmen Rhythmus auf

Baby mit Kopfhörern

Schon Säuglinge haben Rhythmus im Blut, lässt eine Pilotstudie zweier europäischer Forscher vermuten. Bereits im zarten Alter von fünf Monaten zeigen Kinder demnach mehr rhythmische Bewegungen, wenn sie Musik hören. Und je besser sie den Takt finden, desto zufriedener scheinen sie zu sein.

Üppige Mikroflora nach Einschlag

Weltraumaufnahme von Devon Island, braune Täler und rundliche Vertiefung in weißer Landschaft, hellblau erscheinendes Meer

Wo ein Meteorit einschlägt, da erblüht das Leben – zumindest das mikrobielle. Neue Belege für diese Vermutung hat eine internationale Forschergruppe in einem Krater in der Arktis gefunden. Das zertrümmerte Gestein ist durchsetzt mit Katzengold, das letztlich auf die biologische Verwertung von Gips zurückgehen dürfte.

Staus im Sonnenwind nagen am Mars

mars-atmosphaere

Regelrechte Staus im Sonnenwind versetzen der Atmosphäre des Mars schwere Schläge. Das haben englische, schwedische und deutsche Forscher beobachtet. Wenn schnelle Teilchen im Sonnenwind auf langsamere Pendants auflaufen, schlägt die resultierende Stoßwelle große Mengen von Atomen aus der ohnehin dünnen Gashülle des roten Planeten.

Elektrischer Twist

Eingefärbte Nahaufnahme von Luftbläschen in Wasser

Eine neue Methode zur Nutzbarmachung kleinster Mengen mechanischer Energie haben amerikanische Forscher ersonnen. Dabei werden hauchdünne, elastische Mineralfasern in Wasser gegeben. Druckschwankungen und Strömungen deformieren die Fasern und setzen sie unter elektrische Spannung, sodass an ihrer Oberfläche Wassermoleküle in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten werden.

Erste Neutrinos aus der Erde nachgewiesen

Blick in eine riesige, schemenhafte Kugel, einige Lichter, dunkle Umgebung

Den ersten Nachweis schwer fassbarer Elementarteilchen aus dem Erdinnern vermeldet eine internationale Physikergruppe. In einem riesigen Messtank tief unter den italienischen Apenninen beobachteten sie im Laufe von zwei Jahren 15 schwache Lichtblitze, die sehr wahrscheinlich auf “Geo-Neutrinos” zurückgehen.

Forscher lesen “Aktenzeichen” von Erinnerungen

Bild zeigt junge Frau in karierter Jacke, Jeans, dunkle Haare, einen Brief in einen großen feuerroten Briefkasten einwerfend

Erinnerungen hinterlassen erstaunlich gut unterscheidbare Spuren im Gehirn. Das haben englische Neurowissenschaftler zeigen können. Bei ihren Versuchen konnten sie anhand der Gehirnaktivität mit einiger Sicherheit bestimmen, an welchen von drei zuvor gesehenen Filmen sich die Teilnehmer gerade erinnerten.

Giganten im kosmischen Strom

kosmischer-strom

Eine vor wenigen Jahren entdeckte “Strömung” im All ist deutlich größer als bislang angenommen. Zu diesem Schluss kommt eine internationale Forschergruppe nach der Auswertung umfangreicher Beobachtungsdaten. Demnach streben Galaxienhaufen auf einer Strecke von rund 2,5 Milliarden Lichtjahren in eine gemeinsame Richtung.

Vogelzellen bestehen auf ihr Geschlecht

Foto zeigt Huhn mit unterschiedlich gefärbten und gebauten Körperhälften, in einer Spiegelecke stehend, sodass beide Seiten sichtbar sind

Wenn es um die Festlegung des Geschlechts geht, sind Vogelzellen überraschend selbstbestimmt. Das haben schottische und südafrikanische Forscher bei der Untersuchung von Hühnern mit je einer männlichen und weiblichen Körperseite entdeckt. Anders als beispielsweise Säugerzellen, folgen Vogelzellen demnach vorwiegend ihrem genetischen Geschlecht.

Ameisen riechen stereo

Grafik zeigt Ameise, einen Schatten werfend, zwischen vier 'Fontänen' verschiedener Duftstoffe

Winzige Insektenhirne sind zu erstaunlichen Leistungen fähig. Das demonstriert einmal mehr eine kleine Ameise, die in der Wüste mit traumwandlerischer Sicherheit ihr Nest wiederfindet. Jenaer Forscher haben entdeckt, dass sich das Insekt unter anderem an heimischen Gerüchen orientiert, deren räumliche Verteilung es mit beiden Antennen erfasst.



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