Scienceticker Astro Scienceticker Umwelt
Archiv für: März, 2010

Schokolade ist gut für Herz und Kreislauf

aboutpixel_Schokolade_300

Wer regelmäßig etwas Schokolade isst, tut seinem Kreislauf etwas Gutes. Das haben Potsdamer Forscher im Rahmen einer großangelegten Studie zeigen können. Jene Teilnehmer, die pro Tag einen halben Riegel Schokolade verzehrten, hatten ein rund 40 Prozent niedrigeres Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall als solche mit einem sehr geringeren Schokoladenkonsum.

Wahre Tausendsassas

Foto zeigt bärtigen Brillenträger am Lenkrad eines Fahrsimulators, Bildschirme statt Fenstern zeigen Landschaft, Straße, Fahrzeuge

Die meisten Menschen können sich mehr schlecht als recht auf mehrere Dinge gleichzeitig konzentrieren. Nicht so eine Handvoll Personen, die amerikanische Psychologen im Rahmen eines Versuchs mit 200 Teilnehmern identifiziert haben. Sie können problemlos gleichzeitig Auto fahren und via Freisprechanlage eine Reihe von Denkaufgaben bearbeiten.

Folgsame Kraftwerke

EM-Aufnahme zeigt rundliche Gebilde mit doppelter Umrandung im grobkörnigen Plasma einer Zelle

Auch solche Zellen, die bereits eine feste Rolle im Körper gefunden haben, lassen sich wieder in einen jugendlich flexiblen Zustand versetzen. Dieser Prozess ist umfassend, legen Versuche Berliner Forscher nahe. Selbst die Zellkraftwerke, die Mitochondrien, werden davon mitgerissen – und das, obwohl sie sich als ehedem freilebende Bakterien einen Rest von Autonomie bewahrt haben.

Sichelzellanlage schützt vor Malaria

Foto zeigt Kind, in eine Decke gewickelt

An sich ungünstige Mutationen können sich behaupten, wenn sie unter besonderen Umständen auch Vorteile mit sich bringen. Ein Lehrbuchspiel für diesen Effekt haben Hamburger Mediziner gemeinsam mit Kollegen in Ghana bestätigen können. Im Rahmen ihrer großangelegten Studie konnten sie zeigen, dass Kinder, die die Anlage für die Sichelzellanämie in sich tragen, besser gedeihen als Altersgenossen ohne diese Anlage – zumindest in einem Malariagebiet.

Untermeerischer Hangrutsch ohne Auslöser

Topographische Karte zeigt Meer vor und Küste von NW-Afrika samt Kanaren, große gelbe und rote Flecken markieren Schuttfelder von Hangrutschen

Auf Spuren eines gewaltigen Hangrutsches vor der afrikanischen Küste sind deutsche Meeresforscher gemeinsam mit englischen und irischen Kollegen gestoßen. Das Ereignis nahm vor etwa 2.000 Jahren seinen Lauf und hatte zumindest für Tiefseelebewesen, vielleicht aber auch für Menschen auf den nahen Kanaren katastrophale Folgen. Allerdings scheint es keinen besonderen Auslöser gegeben zu haben.

Smarte Meerschweinchen

Nahaufnahme vom Gesicht eines braun-weißen Meerschweinchens

Hausmeerschweinchen haben ein deutlich kleineres Gehirn als ihre wilden Verwandten. Auf ihre geistigen Fähigkeiten scheint sich das jedoch nicht negativ auszuwirken, haben Münsteraner Verhaltensforscher ermittelt. Bei ihren Tests schnitten domestizierte Meerschweinchen sogar etwas besser ab als wilde Vettern.

Der Urwald in der Nase

Eingefärbte Raster-EM-Aufnahme zeigt eine purpurrote Traube kugelförmiger S. aureus auf sattgrünem Hintergrund

In puncto Artenvielfalt kann es der menschliche Körper mit so manchem Ökosystem aufnehmen. Das belegt eine Erkundung der Nasenlöcher durch Braunschweiger Forscher und ihre Kollegen aus Münster und Jena. In Nasenabstrichen von 40 Personen fanden sie eine erstaunliche Vielfalt mikrobieller Bewohner, die nicht unbedingt gut miteinander auskommen.

Stelldichein der Frühmenschen

Foto eines rechteckigen Höhleneingangs mit Absperrungen, am Fuße einer Felswand, davor dichtes sattgrünes Buschwerk

Auf einen neuen Zweig im Stammbaum des Menschen sind Leipziger Forscher möglicherweise gestoßen. In einem Fingerknochen aus einer sibirischen Höhle fanden sie DNA, die offenbar zu einem bislang unbekannten Vetter von Neandertaler und modernem Mensch gehört.

Vögel mit fettigem Parfum

Foto zeigt kleinen Vogel mit hellem Bauchgefieder und dunklen Schwingen und Kopfgefieder, in einer Hand gehalten, dünnes Glasröhrchen an seinem Bürzel

Ob sich Vögel miteinander paaren oder nicht, ist vielleicht auch eine Frage des Körpergeruchs. Entsprechende Resultate haben amerikanische Biologinnen bei einem systematischen Duftvergleich erhalten. Das Bürzelfett zweier Vogelgruppen, die erst seit relativ kurzer Zeit getrennte Wege gehen, weist demnach ein unterschiedliches Bouquet auf.

Alternde Unterkiefer

Zwei CTs zeigen die 'Verflachung" des Unterkiefers mit dem Alter

Wenn sich mit dem Alter das Gesicht verändert, liegt das nicht nur am “Erschlaffen” von Haut und Bindegewebe. Auch die Knochen des Gesichtsschädels erfahren typische Veränderungen, bestätigt eine Untersuchung amerikanischer Mediziner. Das gilt besonders für die Form des Unterkiefers.



Copyright © 2011 by Stefan Jacobasch und Carsten Meinke (Impressum) | Template by Gabfire themes
Real Time Web Analytics