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Archiv für: Februar, 2010

Robuste Kostbarkeit aus der Bronzezeit

Foto zeigt Bronzeschwert mit Verzierungen am Griff, waagerecht in eine Messapparatur mit metallenen, fächerförmigen Detektoren eingespannt

Schon vor mehr als 3.000 Jahren verstanden die Schmiede ihr Handwerk, belegt die Untersuchung eines bronzezeitlichen Schwerts durch europäische Forscher. Das vollständig aus Metall gearbeitete und gut zwei Ellen lange Schmuckstück hat demnach auch in technischer Hinsicht einiges zu bieten.

Infektion provoziert Autoimmunattacke

MR-Schnittbild eines Hirns mit zwei hellen Flecken, markiert durch gelbe Pfeile, am vorderen Rand

An sich harmlose Infektionen können möglicherweise den Ausbruch der Multiplen Sklerose begünstigen. Entsprechende Resultate haben italienische Mediziner bei Versuchen mit Mäusen gewonnen. Nach dem Kontakt mit einem Bakterium, das ein Bruchstück eines Nervenproteins bildete, entwickelte sich bei den Tieren eine schubweise verlaufende Entzündung des Zentralnervensystems.

Demenz im Schlaf ermittelt

schlafende Frau

Aus der Lage eines Patient in seinem Bett kann auf die Schwere einer Demenz geschlossen werden. Damit genügt die bloße Beobachtung des spontanen Verhaltens, um Hinweise auf die kognitive Leistungsfähigkeit eines Patienten zu erhalten. Diese Möglichkeit entdeckten Wissenschaftler der Universität Leipzig und der Universität Würzburg bei Versuchen mit 110 Patienten einer Klinik für Neurologie.

Schlick unter Strom

Lars Peter Nielsen untersucht Sedimente mit einem Mikrosensor

Bakterien im Meeresboden stehen über einen “elektrischen Schnorchel” mit dem Meerwasser in Verbindung. Diesen Schluss legen Messungen dänischer und japanischer Forscher nahe. In sauerstofffreien Sedimentschichten freigesetzte Elektronen fließen demnach über größere Strecken aufwärts und reagieren mit dem Sauerstoff in besser durchlüfteten Schichten.

Exoplanet wird ausgesaugt

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Ein kürzlich entdeckter Exoplanet wird von seinem Stern allmählich ausgesaugt, vermuten chinesische und amerikanische Astronomen. Ihren Berechnungen zufolge, wird der Planet von Gezeitenkräften so stark durchgeknetet, dass sich seine Atmosphäre bis zu jenem Punkt ausdehnt, an dem sie in den Griff des Sterns gerät. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Der Galaxis’ reiche Beute

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Etwa jeder vierte Kugelsternhaufen in der Milchstraße gehörte ursprünglich zu einer anderen Galaxie. Zu diesem Schluss kommt ein australisch-kanadisches Astronomenduo nach der Analyse einer eigens angelegten Datenbank. Gemessen an ihrer Zusammensetzung, sind demnach viele der dichten Sternschwärme Überreste kleinerer Galaxien, die sich die Milchstraße im Laufe der Zeit einverleibt hat.

Neue Dinosauriergattung entdeckt

Zeichnung zeigt die kompakt wirkenden Köpfe zweier langhalsiger Dinosaurier, an den Trieben einer bärlappartigen Pflanze fressend

Die Entdeckung einer neuen Dinosauriergattung vermelden amerikanische Geowissenschaftler. Getauft auf den Namen Abydosaurus, handelt es sich um Vertreter der langhalsigen, riesenhaften Sauropoden. Das Besondere: von allen vier gefundenen Individuen ist der vergleichsweise winzige Kopf erhalten.

Familiäre Gesichtserkennung

Wie gut ein Mensch andere Personen wiedererkennt, hängt in erstaunlichem Maße von seinem Erbgut ab. Entsprechende Resultate hat ein Internet-Experiment erbracht, das eine internationale Forschergruppe durchgeführt hat. Eineiige Zwillinge schnitten dabei ähnlich gut ab, während sich bei zweieiigen Zwillingen teils deutliche Unterschiede zeigten.

Klinische Chemie mit Nadel und Faden

Nahaufnahme einer Unterführung eines gelben Nähfadens unter einem blauen hindurch

In modernen Laborgeräten werden winzige Flüssigkeitsmengen durch hauchfeine Kanäle geleitet. Dieses Prinzip auf den Kopf gestellt haben australische Forscher. Sie ersetzen die aufwändig herzustellenden Kanäle durch schlichtes Garn, sodass sich komplette Analyseeinheiten buchstäblich mit Nadel und Faden zusammennähen lassen.

Angezapfter Stoffwechsel

Fischaugenblick ins sattgrüne Blätterdach, gleißende Sonne, hellblauer Himmel

Pflanzen nutzen die Energie des Sonnenlichts, um Kohlendioxid in Form von Zucker zu binden. Eine elegante Methode, um diesen Prozess anzuzapfen, haben französische Forscher entwickelt. Das von ihnen hergestellte Elektrodensystem erzeugt mithilfe von Traubenzucker und Sauerstoff elektrischen Strom und macht so die momentane Photosyntheserate messbar.



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