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Archiv für: Dezember, 2009

Der Krake in der Kokosnuss

Foto zeigt kleinen rotbräunlichen Kraken mit hellen Saugnäpfen am Meeresboden aus feinem grauen Sand, einige dunkelgrüne Algen

Einen verblüffenden Fall von Werkzeuggebrauch haben australische Zoologen im indonesischen Meer beobachtet. Dort lebende Kraken schleppen leere Kokosnussschalen mit sich herum, in die sie sich bei einer Störung zurückziehen.

Winzige Zacken für große Designerträume

Blick in eine Perlmuschel, schillerndes Perlmutt, wachsende Perle

Eine neue Methode zur Herstellung selbstreinigender Oberflächen, die zudem in allen Regenbogenfarben schillern, haben chinesische Forscher entwickelt. Mit Hilfe von Laserstrahlen erzeugen sie einen Überzug aus Tausendstel Millimeter feinen Zacken, der das Licht beugt und Wassertropfen auf Distanz hält.

Mars-Methan ist hausgemacht

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In der dünnen Gashülle des Mars sind mehrfach große Methanfahnen entdeckt worden, deren Herkunft bis heute unklar ist. Eine Erklärungsmöglichkeit glauben zwei englische Forscher nun ausschließen zu können. Ihren Experimenten zufolge, kann das Gas nicht aus Meteoriten stammen, die beim Eintritt in die Mars-Atmosphäre verglühen.

Blauwale tönen tiefer

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Die Gesänge der Blauwale sind in den letzten Jahrzehnten immer tiefer geworden, haben amerikanische Forscher ermittelt. Das Phänomen könnte ein gutes Zeichen sein: Aufgrund der wachsenden Bestände seit dem Verbot des Walfangs müssen sich die Männchen vielleicht weniger anstrengen, um sich bei potenziellen Partnerinnen Gehör zu verschaffen.

Stelldichein im Großen Wagen

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Einen neuen Stern im Großen Wagen haben amerikanische und englische Astronomen entdeckt. Ihre Beobachtungen ergaben, dass der Stern Alkor, der als “Reiterlein” auf der Deichsel des Wagens sitzt, von einem rötlichen Zwergstern begleitet wird.

Stresszeichen in alten Haaren

Foto einer aufrecht sitzenden Mumie, eingefallene Haut, lange braune Haare

Ein Leben ohne Maschinen, Kunstdünger und Medizin kann hart sein. Wie hart, lässt sich an Jahrhunderte alten Haaren ablesen, haben kanadische Forscherinnen ermittelt. Das im Haar von Mumien konservierte Stresshormon Cortisol verrät, in welchem Maße das Individuum in seinen letzten Lebensjahren Belastungen ausgesetzt war.

Sturzflut ins Mittelmeer

Höhenkarte des Mittelmeerbodens und des umgebenden Lands

Als vor etwa 5,3 Millionen Jahren der Atlantik in das trockengefallene Mittelmeer überlief, kam es zu einer Sintflut biblischen Ausmaßes. Zu diesem Schluss kommen spanische und französische Geowissenschaftler nach der Analyse von Messdaten und Modellrechnungen. Pro Sekunde strömten demnach bis zu 100 Millionen Kubikmeter Wasser durch einen immer tiefer werdenden Kanal zwischen Nordafrika und der Iberischen Halbinsel.

Sternleiche rückt näher

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Einer amerikanisch-niederländischen Astronomengruppe ist es erstmals gelungen, die Entfernung zu einem Schwarzen Loch direkt zu bestimmen. Gemessen an seinem scheinbaren “Taumeln” im Laufe eines Erdjahres, ist das Objekt im Sternbild Schwan gut 7.800 Lichtjahre von der Sonne entfernt – nur etwa halb so weit wie vermutet.

Hubbles tiefster Blick

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Seinen bislang tiefsten Blick in den Kosmos hat das Weltraumteleskop Hubble geworfen. Die neue Aufnahme, erstellt mit einer neu installierten Kamera, zeigt Galaxien in der frühesten Kindheit des Universums – lediglich 600 Millionen nach dem Urknall.

Ersatzgefühl in der Haut

Foto zeigt Gänsehaut

Zwei ungewöhnliche Patienten sind in einer schottischen Klinik vorstellig geworden. In ihrer Haut fehlen beinahe sämtliche Nervenfasern, die normalerweise Information über Hitze, Kälte, Berührung oder Schmerz an das Gehirn weiterleiten. Dennoch führen beide ein ganz normales Leben – vermutlich dank eines überraschenden Ersatzsystems.



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