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Archiv für: November, 2009

Vorkoloniale Umweltverschmutzung

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Eine der reichsten Silberminen der Neuen Welt wurde schon lange vor der Ankunft der spanischen Eroberer ausgebeutet. Zu diesem Schluss kommen kanadische Geowissenschaftler nach der Analyse von Sediment aus einem kleinen Gebirgssee in Peru. Gemessen an den darin enthaltenen Schwermetallen, wurde in der Region bereits im 6. Jahrhundert im größeren Stil Silbererz verhüttet.

Titanische Klimazyklen

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Auf dem Saturnmond Titan gibt es große und tiefe Seen aus flüssigen Kohlenwasserstoffen. Diese Seen sind allerdings nicht gleichmäßig verteilt, belegt eine Analyse amerikanischer Forscher. Auf der nördlichen Halbkugel ist die Seenfläche gut zwanzig Mal größer als auf der südlichen. Ein möglicher Grund sind die vergleichsweise kurzen, aber intensiven Sommer im Süden des Titan.

Hammerhaie mit guter 3D-Sicht

Aufnahme eines großen Hais mit hammerförmigem Kopf, an den Seiten des Hammers dunkle Augen

Der Kopf der Hammerhaie gehört zu den erstaunlichsten Entwicklungen der Evolution. Ein Vorteil des breiten “Auswuchses” liegt in einem besseren räumlichen Sehen, legen Untersuchungen amerikanischer Biologen nahe. Die an den Hammerenden sitzenden Augen weisen demnach einander überlappende Gesichtsfelder auf, sodass sie präzise Entfernungsinformation liefern können.

Durstige Pflanzen verlieren den Bodenkontakt

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Wenn es Pflanzen an Wasser mangelt, erschlaffen nicht nur ihre oberirdischen Organe. Leipziger und Hallenser Forscher haben erstmals zeigen können, dass auch die Pflanzenwurzel schrumpft und stellenweise den Kontakt zum Boden verliert.

Forscher drehen Schnecken um

Foto zweier Schnecken mit spiegelbildlich gewundenen Gehäusen

Der Fund einer Weinbergschnecke, deren Gehäuse entgegen der Norm linksherum gewunden ist, gilt unter Naturfreunden als kleine Sensation. Am Beispiel einer Süßwasserschnecke hat eine japanische Forschergruppe nun zeigen können, dass solche “Schneckenkönige” verblüffend leicht hergestellt werden können. Dazu muss man lediglich die wenigen Zellen früher Schneckenembryonen in die gewünschte Anordnung drücken.

Fühlen hilft Hören

Conversation

Auf einer gut besuchten Party muss man sich schon konzentrieren, wenn man die Worte eines Gegenübers verstehen will. Dabei verlässt sich das Gehirn nicht allein auf die Ohren, lässt eine Studie kanadischer Forscher vermuten. Von der Haut registrierte Luftstöße haben demnach merklichen Einfluss darauf, wie eine Silbe wahrgenommen wird.

Gegensätze ziehen sich an

Portraitfoto eines männlichen Mandrills mit buschigem braunen Fell, kleinen eng stehenden Augen, farbenprächtiger Nase mit rotem Rücken und Nüstern und weiß-bläulichen Flanken

Gegensätze ziehen sich an – zumindest genetische. Das haben englische und französische Forscherinnen bei Untersuchungen an Mandrills ermittelt. Bei den Affen lassen die Weibchen bevorzugt solche Männchen zum Zuge kommen, von denen sie sich genetisch relativ stark unterscheiden.

Forscher: Vulkanausbruch entwaldete Indien

Falschfarbenaufnahme zeigt grüne Insel in einen langen dunkelblauen See

Vor rund 73.000 Jahren veränderte ein gewaltiger Vulkanausbruch auf Sumatra das Antlitz Südostasiens. Zu diesem Schluss kommt eine internationale Forschergruppe nach der Untersuchung von Bohrkernen. Auf den Ausbruch folgte demnach eine ausgedehnte Phase kühler und trockener Bedingungen, in deren Verlauf sich die Vegetation im Tausende Kilometer entfernten Indien deutlich wandelte.

Braune Zwerge im Entstehen

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Braune Zwerge werden mitunter als gescheiterte Sterne bezeichnet. Diese Bezeichnung ist durchaus treffend, zeigen Beobachtungen einer internationalen Astronomengruppe. Die Forscher konnten ein Paar Brauner Zwerge identifizieren, das sich noch im Stadium der Entstehung befindet. Dieser Prozess scheint auf ähnliche Weise abzulaufen wie bei leichten Sternen – und nicht etwa wie bei sehr massereichen Planeten.

Weniger Schlaganfälle bei sportlichen Senioren

Ein Senioren-Paar auf dem Tennisplatz

Wer sich auch im fortgeschrittenen Alter fit hält, erleidet mit geringerer Wahrscheinlichkeit einen Schlaganfall. Das gilt zumindest für Männer, haben amerikanische Mediziner im Rahmen einer groß angelegten Studie ermittelt. Bei jenen Teilnehmern, die regelmäßig liefen, schwammen oder Tennis spielten, war das Risiko im Vergleich zu Sportmuffeln auf ein Drittel reduziert.



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