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Archiv für: August, 2009

Astronomen erklären Bratpfanne im All

bratpfanne-pulsar

Ob Pferdeköpfe, Katzenaugen oder verschachtelte Rechtecke – Objekte im All haben mitunter seltsam vertraute Formen. Den Fall einer kosmischen Bratpfanne glauben australische und amerikanische Forscher nun klären zu können. Bei dem Gebilde handelt es sich um eine kugelförmige Schale aus Gas, aus der eine rasende Sternenleiche herausschießt.

Wie Vögel auf Fett fliegen

Foto zeigt kleinen, bräunlich gescheckten Vogel mit schwarz-weißen Streifen auf dem Kopf

Anders als Menschen können Zugvögel Höchstleistungen mit Fett als alleinigem Brennstoff erbringen. Wie die gefiederten Extremsportler diesen Trick bewerkstelligen, haben kanadische Forscher herausgefunden. Während der Zugsaison bilden die Tiere verstärkt Proteine, die Fettsäuren aus dem Blut in die Muskelzellen schaffen.

Immun gegen Ekel

Foto zeigt stellenweise verschuppte Innenflächen zweier Hände

Von einer Krankheit gezeichnete Menschen sind irritierten oder sogar angewiderten Blicken ausgesetzt. Als Folge können sie einen regelrechten emotionalen Panzer entwickeln, zeigt eine Studie englischer und irischer Mediziner. Patienten mit Schuppenflechte zeigten dabei eine deutlich abgeschwächte Gehirnreaktion auf angeekelte Gesichter.

Molekulares Fingerspitzengefühl

Illustration zeigt Metallspitze und CO-Molekül aus kugeligen Atomen, darunter ein Höhenbild der Pentacenstruktur

Mit ungeahnter Sensibilität haben Schweizer Forscher das Gerüst eines einzelnen Moleküls abbilden können. Indem sie eine hauchfeine Metallspitze dicht über das Molekül führten, konnten sie dessen einzelne Atome und sogar die chemischen Bindungen dazwischen ertasten.

Lauter Mutanten

Illustration einer Zelle mit glimmendem Zellkern und Chromosomen, aus einem wird ein DNA-Strang abgewickelt

Durch Einwirkung von Chemikalien oder Strahlung, aber auch durch bloßen Zufall kommt es laufend zu Mutationen in den Zellen des Körpers. Wie schnell sich solche Veränderungen in der Verwandtschaftslinie ansammeln, haben englische und chinesische Forscher durch den direkten Vergleich zweier Menschen bestimmen können. Pro Generation finden demnach rund 200 Mutationen statt, die an den Nachwuchs vererbt werden.

Eisen mit langem Atem

Aufnahme zeigt bläulich-goldene Explosionswolke im All

Der Zerfall radioaktiver Isotope dient Astrophysikern als Fahrtenschreiber der kosmischen Entwicklung. Eines dieser Isotope haben Münchner Physiker und Kollegen aus der Schweiz nun genauer untersucht – mit einem verblüffenden Ergebnis: Die Halbwertszeit von Eisen-60 ist mit 2,6 Millionen Jahren gut 75 Prozent länger als bislang angenommen.

Astronomen finden “unmöglichen” Planeten

hotjupiter

Einen Planeten, den es eigentlich nicht mehr geben dürfte, hat eine internationale Astronomengruppe entdeckt. Der Gasriese zieht in derart geringem Abstand um sein Zentralgestirn, dass ihn die Gezeitenkräfte längst zum “Absturz” gebracht haben sollten.

Vom Licht, das uns alle umbringt

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Haben Sie Energiesparlampen im Einsatz? Und Sie fühlen sich noch gesund? Das wird vermutlich nicht mehr lange so sein, denn das Licht der bösen Lampen begünstigt “fast alle zivilisatorischen Erkrankungen”, von Herz-Kreislauf Erkrankungen über Diabetes, Osteoporose und Störungen des Immunsystems bis zu Brustkrebs und Prostatakarzinom. Das muss so sein, so melden es immerhin gleichlautend die von ihren Verlegern “Qualitätsmedien” genannten “Focus Online” und “Welt Online”. Beide haben einen Text der Agentur AP übernommen, die wiederum wortwörtlich bei der “Neuen Osnabrücker Zeitung” abgeschrieben hat.

Vorausschauendes Sehen

Auge

Menschen sehen die Welt nicht unbedingt, wie sie ist, sondern wie sie sein sollte. Das belegen Versuche eines schottisch-französischen Psychologenduos. Richteten die Teilnehmer ihren Blick auf eine Uhr mit einem sich rasch bewegenden Zeiger, lasen sie eine merklich verfrühte Uhrzeit ab.

Zu viel Druck auf große Flieger

kalong

Der größte Flughund der Welt sieht schwierigen Zeiten entgegen, befürchten amerikanische und malaysische Forscher. Ihrer Erhebung zufolge, werden allein im Süden der Malaiischen Halbinsel jährlich mindestens 22.000 Kalongs erlegt. Diese Quote könnte die Art regional schon bald an den Rand des Aussterbens bringen.



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