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Archiv für: Juni, 2009

Ein Neandertaler aus der Nordsee

Grafik zeigt das Knochenfragment farbig markiert in einem Schädel, ein Foto daneben zeigt das dunkelbraune Original, vorsichtig gehalten von behandschuhten Händen

Ein Amateurforscher hat den ersten Neandertaler der Niederlande entdeckt. Das Fundstück, ein Fragment des Schädelknochens, wurde von einem Muschelfischer vom Grund der Nordsee geholt und landete zunächst im Abfall. Dort fiel es schließlich dem Hobbypaläontologen auf.

Ein Schwung Sternenstaub

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Die greifbare Substanz im Sonnensystem ist weniger alt als gemeinhin angenommen. Diesen Schluss legen Analysen nahe, die Zürcher Forscher gemeinsam mit Kollegen aus den USA, Australien und Deutschland durchgeführt haben. Staubkörnchen aus den Hüllen sterbender Sterne brauchten demnach nur wenige Millionen Jahre für ihre interstellare Reise bis in die Geburtswolke der Sonne. Lesen Sie mehr [...]

Bakterium aus Grönlandeis wiederbelebt

Weltraumaufnahme der Südspitze Grönlands mit tief eingeschnittenen Meeresbuchten im Eis

Eine neue Bakterienart haben amerikanische Mikrobiologinnen in rund 120.000 Jahre altem Eis von Grönland entdeckt. Durch schonendes Erwärmen zu neuem Leben erweckt, wuchsen die winzigen Mikroben zu leicht bräunlichen Kolonien heran.

Weniger Spielraum für ferne Erden

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Die Grenzen für lebensfreundliche Welten sind enger gesteckt als bislang angenommen. Nicht nur muss ein Planet gerade so viel Strahlung von seinem Stern erhalten, dass es auf ihm flüssiges Wasser geben kann. Auch die Gezeitenkräfte müssen stimmen, glauben amerikanische Astronomen.

Gebirgsblume wurzelt im Schnee

Die Blüten des Lerchensporns

Meist wenig beachtet, ist die Pflanzenwurzel nicht minder variantenreich als Spross und Blätter. Eine bislang unbekannte Spielart haben russische und niederländische Forscher entdeckt. Ein im Kaukasus wachsender Lerchensporn entsendet feine Wurzeln in die Schneedecke über ihm – vermutlich, um dem Schnee Nährstoffe zu entziehen.

Rasende Regentropfen

Foto zeigt glänzende, zylinderförmige Messgeräte, aus denen Kabel herauskommen, im Regen

Nicht wenige Regentropfen fallen schneller als erwartet. Das haben mexikanische und US-amerikanische Forscher bei der Vermessung mehrerer Tausend Tropfen ermittelt. Kleinere Exemplare sind demnach häufig um ein Vielfaches schneller, als es die Balance von Gewichtskraft und Luftwiderstand erlauben sollte.

Chaotisches Treiben im Sonnensystem

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Das irdische Leben wird spätestens dann erlöschen, wenn sich die Sonne zu einem Roten Riesen aufbläht. Die Chancen, dass die Erde zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch existiert, stehen gut, haben zwei französische Forscher mit aufwändigen Computersimulationen ermittelt. Die Wahrscheinlichkeit, dass es in den nächsten fünf Milliarden Jahren zu größeren Zwischenfällen im Sonnensystem kommt, liegt demnach bei kaum 1 Prozent.

Neues chemisches Element offiziell bestätigt

Foto zeigt Gruppe von Männern und Frauen, die ein Poster mit einer Reihe gelber Quadrate halten

Im Periodensystem der chemischen Elemente gibt es einen neuen Eintrag. Das am Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt erstmals erzeugte Element 112 ist nun auch offiziell als neues Element anerkannt. Eine entsprechende Mitteilung der zuständigen Internationalen Union für reine und angewandte Chemie (IUPAC) haben die Darmstädter Forscher erhalten.

Riesenstern Beteigeuze schrumpft

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Einer der größten und hellsten Sterne am Nachthimmel der Erde durchläuft einen rätselhaften Schrumpfungsprozess. Das haben amerikanische Astronomen im Rahmen langjähriger Beobachtungen ermittelt. Demnach hat der Durchmesser von Beteigeuze seit dem Jahr 1993 stetig abgenommen. Die Ursache ist noch unbekannt.

Gut geschmiert im Erbgut

Grafik zeigt sieben lilafarbene Schraubenstrukturen, eine blau-grüne Doppelhelix umfassend

Die Information im Erbgut wäre nutzlos, könnte sie nicht von Proteinen gelesen und umgesetzt werden. Ein verblüffender Mechanismus sorgt für einen reibungslosen Ablauf dieser Vorgänge, haben französische Forscher entdeckt. Dank eines elektrischen “Schmierfilms” können Proteine mühelos die langen DNA-Stränge entlanggleiten.



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