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Archiv für: Mai, 2009

Blüten mit Antirutsch-Beschichtung

Foto zeigt üppigen, rot bis violett gefärbten Blütenstand eines Großen Löwenmauls

Blütenblätter verdanken ihr samtartiges Aussehen zapfenförmigen Zellen an ihrer Oberfläche. Die Funktion dieser Miniatur-Noppen ist jedoch keine optische, legen Experimente englischer Forscherinnen nahe. Vielmehr scheinen sie Bienen und anderen Insekten erst den nötigen Halt zu geben, damit sich diese an Pollen und Nektar bedienen können – und nebenbei für die Bestäubung sorgen.

Wie Alkohol zu Kopfe steigt

Foto zeigt Mann auf einer Liege, den Kopf in einem Metallkäfig, einen Plastikschlauch im Mund, vor dem torusförmigen Magneten eines Kernspintomografen

Was nach dem Trinken von Alkohol im Gehirn passiert, haben Heidelberger und Würzburger Mediziner erstmals im Detail verfolgt. Kaum sechs Minuten, nachdem ihre Versuchsteilnehmer eine kräftige Dosis Ethanol getrunken hatten, kam die Substanz im Hirn an und rief dort eine Reihe bemerkenswerter Veränderungen hervor.

Gehaltvoller Geleeregen

feuerwalzen-pipeline

An Geleeklumpen erinnernde Tiere stellen ein wichtiges Bindeglied im globalen Kohlenstoffkreislauf dar. Diese Ansicht bekräftigen Untersuchungen eines englisch-deutschen Forscherduos. Vor der westafrikanischen Küste beobachteten die Wissenschaftler, wie Myriaden sterbender Salpen zu Boden sanken – und damit große Mengen organischen Kohlenstoffs.

Unruhiger Stern backt Kristalle

stern-kristalle

Gelegentliche Strahlungsausbrüche tragen dazu bei, dass sich in der Umgebung eines jungen Sterns Kristallkörnchen bilden. Diesen Schluss legen Beobachtungen europäischer Forscher nahe. Indem der von ihnen studierte Stern regelrecht aufflackerte, tauchte in seinem Spektrum der optische Fingerabdruck von Silikatkristallen auf.

Dinosaurier-Drama in Kanada

Gemälde zeigt zwei Dinosaurier mit schnabelförmiger Schnauze, einer trinkend, an einem seichten Gewässer, wolkiger Himmel, am Horizont einige Bäume

Auf den Schauplatz eines kreidezeitlichen Dramas sind zwei junge Paläontologen im Westen Kanadas gestoßen. In der Provinz Alberta fanden sie neben anderen Fossilien die Knochen zahlreicher kleiner “Entenschnabelsaurier”, die kurz nach dem Schlüpfen Raubsauriern zum Opfer gefallen waren.

Mehr Hirnsubstanz durch Meditieren

Grafik zeigt zwei Querschnittsbilder von Schädel und Hirn, darin gelb markiert eine kleine Region über dem rechten Auge

Meditieren ist für das Gehirn, was Sport für die Muskulatur ist. Diesen Schluss legen die Resultate einer Hirnvermessung nahe, die amerikanische und deutsche Neurowissenschaftler durchgeführt haben. Bei jenen Teilnehmern, die seit Jahren regelmäßig meditierten, fanden sie in mehreren Gehirnregionen mehr graue Substanz.

Gewaltsame Artbildung

Raubwanze

Wie sich eine Art in mehrere neue aufspaltet, ist eine der großen Fragen der Biologie. Untersuchungen eines Schweizer Forschers stützen nun die Vermutung, dass Fressfeinde diesen Prozess tatkräftig fördern können. Verirren sich mexikanische Höhlenfische in lichtdurchflutete Abschnitte ihres Baches, fallen sie demnach besonders leicht Raubwanzen zum Opfer.

Bewegung inspiriert

Foto zeigt lachenden, dunkelhaarigen Mann mit Bart vor einem Computerbildschirm

Etwas Bewegung kann dem Hirn auf die Sprünge helfen, belegt ein Experiment amerikanischer Psychologen. Schwangen die Teilnehmer ihre Arme vor und zurück, kamen sie leichter auf die Idee, wie sie zwei von der Zimmerdecke hängende Schnüre zusammenbringen konnten.

Das Geheimnis eines Erfolges

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Verengte Herzkranzgefäße sind eine der häufigsten Todesursachen in den westlichen Ländern. Wie leicht sich das Risiko reduzieren lässt, belegt eine Studie isländischer und schottischer Mediziner. Der auf Island beobachtete Einbruch der durch die Koronare Herzkrankheit bedingten Sterblichkeit erklärt sich vor allem dadurch, dass die Insulaner besser auf ihre Ernährung achten, ihren Blutdruck im Zaum halten und weniger rauchen.

Forscher bezweifeln Massage-Effekt

Ein Arm wird massiert

So wohltuend eine Massage nach dem Sport auch ist – die Durchblutung fördert sie nicht. Im Gegenteil, haben kanadische Sportwissenschaftler im Rahmen einer kleinen Studie beobachtet. Zumindest während der Massage wird die Muskulatur weniger stark durchblutet.



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