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Archiv für: März, 2009

Sehtraining hilft nach Schlaganfall

Foto zeigt Mann, den Kopf an Kinn und Stirn durch ein Gestell gestützt, eine Hand an einer Tastatur, auf einen grünen Bildschirm schauend

Nach einem Schlaganfall kann ein rigoroses Training auch den Augen wieder auf die Beine helfen. Diesen Schluss legt eine kleine Studie amerikanischer Medizinerinnen nahe. Die Betroffenen gewannen dabei zumindest einen Teil ihres verlorenen Sehsinns zurück.

Röntgenblick ins Innenohr

Eine Serie von Schnittbildern durch das Modell, gelbe und rote Kreise um dunkle Flecken in hellem Gewebe

Der bislang genaueste Blick ins menschliche Innenohr ist Schweizer Forschern gemeinsam mit Kollegen aus Deutschland und Österreich gelungen. Mit Hilfe brillanter Röntgenstrahlung konnten sie ein dreidimensionales Modell der Hörschnecke erstellen, das neben hauchdünnen Membranen sogar die Kerne einzelner Nervenzellen zeigt.

Permafrost in Aufruhr

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Die Permafrostböden der Erde könnten stärker auf steigende Temperaturen reagieren als gemeinhin angenommen. Forscher aus Potsdam und Hamburg haben ermittelt, dass sich mit der Temperatur die Zusammensetzung der Mikroflora im Boden ändert – einschließlich der Produzenten des Treibhausgases Methan.

Ameisen gegen giftige Kröten

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Was Krokodile, Schlangen und Vögel nicht schaffen, können vielleicht räuberische Insekten bewerkstelligen: Australische Biologen haben entdeckt, dass eine heimische Ameise die Brut der giftigen Agakröte sehr effizient dezimieren kann. Einheimische Amphibien gehen der Ameise dagegen aus dem Weg.

Titanischer Morast

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Die Oberfläche des Titan dürfte stellenweise einem stinkenden Morast ähneln. Entsprechende Hinweise liefert ein Laborexperiment, mit dem amerikanische Forscher die Bedingungen auf dem Saturnmond nachgestellt haben. Der Untergrund aus Wassereis saugt sich demnach bereitwillig mit flüssigen Kohlenwasserstoffen voll, die vom Himmel regnen.

Krebse haben ein Schmerzgedächtnis

Foto zeigt Einsiedlerkrebs in dunklem Schneckenhaus, ein helleres, leeres Schneckenhaus betastend

Auch wirbellose Tiere können Schmerz empfinden. Dieses Fazit zieht ein nordirisches Forscherduo nach Experimenten mit Einsiedlerkrebsen. Die Tiere bewahren sich demnach nicht nur eine Erinnerung an leichte Stromschläge. Sie sind auch zu Kompromissen bereit, wenn es darum geht, die Erfahrung nicht erneut machen zu müssen.

Mutanten mögen’s kühl

Foto zeigt kleine braune Fliege mit dunklem Hinterleib und leuchtend roten Facettenaugen

Auch ohne Speck und Pelz können Tiere kühlen Temperaturen trotzen. Japanische Forscher haben eine Fliegenmutante entdeckt, deren Stoffwechsel so hochtourig läuft, dass die Tiere förmlich nach Abkühlung suchen.

“Stumme” DNA steuert Fingerlänge

Bild eines Mäuseembryos mit blau gefärbten Fingern und Zehen

Einen Erbgutabschnitt, der die Entwicklung der Finger steuert, haben Berliner und Kopenhagener Forscher entdeckt. Der kurze Abschnitt wird selbst nicht in Protein übersetzt. Des ungeachtet scheint er die Balance zwischen verschiedenen Signalwegen während der Embryonalentwicklung zu beeinflussen.

Galaktischer Sonderling entdeckt

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Einen galaktischen Sonderling haben australische und nordamerikanische Astronomen entdeckt. Der Zwerg besitzt kaum mehr Masse als ein Sternhaufen, strahlt jedoch so hell wie eine kleine Galaxie. Daher könnte er ein Bindeglied zwischen beiden Klassen von Objekten darstellen.

“Fernwärme” für afrikanische Vulkane

Grafik zeigt Fluss roter Magma durch einen Korridor an der Unterseite der afrikanischen Platte

Eine Art geologischer Korridor verbindet die Kanarischen Inseln und das Atlasgebirge im Norden Afrikas. Zu diesem Schluss kommen Kieler Geowissenschaftler nach der Untersuchung von Lavagestein. Die Vulkane in beiden Regionen scheinen demnach aus der gleichen Quelle gespeist zu werden.



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