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Archiv für: Februar, 2009

Dünen künden von Titanwinden

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Die großen Dünenfelder auf dem Saturnmond Titan verraten einiges über das dortige Wetter. Entsprechende Resultate präsentieren zwei amerikanische Forscher im Fachblatt “Geophysical Research Letters”. Anhand der Ausrichtung der Dünen konnten sie auf die vorherrschenden Winde auf der exotischen Welt schließen.

Vielfalt im Mund

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Jeder Mensch bietet seinen mikrobiellen Mitbewohnern etwas andere Bedingungen. Das zeigt eine Pilotstudie, die Leipziger Forscher gemeinsam mit chinesischen Kollegen durchgeführt haben. Was die Bakterien im Speichel betrifft, sind die Unterschiede zwischen verschiedenen Menschen demnach sehr viel stärker ausgeprägt als zwischen geographischen Regionen.

Kosmische Nebelleuchten

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Japanische und französische Astronomen haben auf einen Schlag 17 Galaxien identifiziert, die vor rund 12 Milliarden Jahren den Nebel im jungen Kosmos lichteten. Alle senden intensive ultraviolette Strahlung aus und halfen damit, das “dunkle Zeitalter” des Universums zu beenden.

Schnelllebig, nicht kurzlebig

Foto zeigt zwei nebeneinander rennende Hunde, einen weißen Chihuahua neben einem vergleichsweise riesigen, grauen Irischen Wolfshund

Ein hochtouriger Stoffwechsel bedeutet nicht unbedingt rasches Altern, belegen Experimente einer niederländischen Biologin. Bei kühlen Temperaturen gehaltene Mäuse, die besonders viel Nahrung “verbrennen” mussten, wiesen die gleiche Lebensspanne auf wie Artgenossen, die es wohliger hatten.

Mehr Appetit durch Antikörper

Grafik zeigt Silhouetten dreier unterschiedlich fülliger Männer mit angedeutetem Hüftumfang

Übergewicht könnte bei einigen Menschen auch durch das Immunsystem vermittelt werden. Basler und Straßburger Forscher haben entdeckt, dass knapp vier Prozent der Betroffenen Antikörper gegen ein Protein aufweisen, das im Gehirn an der Drosselung des Appetits beteiligt ist.

Junge Hyänen lernen ihren Status

Foto zeigt drei Hyänen, hundeähnliche Tiere mit braun-grauem Fell, in grünem Gras

Adel ist keine Frage der Geburt, sondern der Kinderstube. Das gilt zumindest für afrikanische Tüpfelhyänen, haben deutsche und englische Zoologen entdeckt. Bei den hochsozialen Tieren nimmt ein Adoptivkind im Clanverband eine ähnliche Stellung ein wie seine Ziehmutter.

Warum eingängig gut ist

Emoticon-Smiley: Doppelpunkt, Minuszeichen, schließende Klammer

Eine chemische Verbindung wird als umso gefährlicher wahrgenommen, je komplizierter ihr Name ist. Das hat ein amerikanisches Psychologenduo im Rahmen einer kleinen Studie ermittelt. Ein Grund dafür scheint zu sein, dass Menschen eingängige Namen als vertraut und damit automatisch als “sicher” einstufen.

Kurzmeldungen am Dienstag, 24.2.2009

Blick über einen ausgetrockneten See

Schon ein geringfügiger Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur kann schwere Folgen nach sich ziehen. Gegen die in Afrika verbreitete Hautkrankheit Buruli-Ulkus haben deutsche und schweizer Forscher eine Behandlung entwickelt. Das Bremer Mobilspiel “FastFoot-Challenge” ist als “Best Real World Game” ausgezeichnet worden. Und: Heute vor 123 Jahren.

Denken erschöpft

Grafik Gehirn

Geistige Betätigung wird vom Gehirn wie körperliche Arbeit verbucht, lässt ein Experiment walisischer Forscher vermuten. Nachdem ihre Probanden Konzentrationsaufgaben absolviert hatten, hielten sie auf einem Fahrrad weniger lange durch als nach dem Anschauen eines Dokumentarfilms.

Höheres MS-Risiko für junge Raucher

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Raucher erkranken häufiger an Multipler Sklerose als Nichtraucher. Eine Untersuchung amerikanischer Mediziner lässt vermuten, dass dabei auch das Alter eine Rolle spielt. Besonders ausgeprägt ist der Zusammenhang demnach bei solchen Personen, die in jungen Jahren mit dem Rauchen begonnen haben.



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