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Archiv für: Januar, 2009

Staubige Kokons voller Sterne

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Zahlreiche Sternfabriken haben spanische Astronomen in einer Nachbargalaxie der Milchstraße aufgespürt. Bei ihren Beobachtungen fanden sie nicht weniger als 37 glimmende Knoten im Zentralbereich der Galaxie. Dabei dürfte es sich um staubige Gaswolken handeln, die durch die Strahlung junger Sterne in ihrem Innern zum Leuchten aufgeheizt werden.

Männliche Hungerleider-Hirne

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Die Gehirne von Männern kommen schlechter mit Nährstoffmangel zurecht als die von Frauen. Diesen Schluss legen Experimente amerikanischer Mediziner nahe. Demnach gehen männliche Hirnzellen bereits zur Selbstverdauung über, wenn weibliche Hirnzellen noch Reserven mobilisieren können.

Polyp mit Biss

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Ein fragiles Nesseltier könnte neue Waffen gegen antibiotikaresistente Krankheitserreger liefern. Kieler Forscher haben entdeckt, dass der Polyp Hydra ein Protein bildet, das eine Reihe von Bakterien regelrecht verklumpen lässt und tötet.

Per Anhalter ins Genom

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Viren können “per Anhalter” in das Erbgut ihrer Wirtszelle gelangen. Das haben Schweizer Forscher gemeinsam mit Kollegen aus Frankreich und den USA entdeckt. Ein genetischer Parasit, der an immer neue Stellen im Wirtsgenom springt, kann demnach auch Erbgutstücke eines RNA-Virus regelrecht mitreißen.

Galaktische Zwerge mit strahlender Jugend

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Die kleinsten Galaxien des Universums wurden lange Zeit nicht als solche erkannt, weil sie nur schwach leuchten. Das war nicht immer so, legen Berechnungen Bonner Astronomen nahe. Demnach könnten in den Winzlingen schlagartig massereiche Sterne entstanden sein, sodass sie vorübergehend deutlich größere Galaxien überstrahlten.

Schwangere Milbe in Bernstein

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Besondere Einblicke in ein winziges Stück Bernstein haben deutsche und amerikanische Forscher erhascht. Mit Hilfe von Röntgenstrahlung konnten sie nicht nur die Umrisse einer Hornmilbe, sondern auch deren innere Organe sichtbar machen. Als das Tier vor 15 Millionen in das Harz eingeschlossen wurde, trug es demnach ein Ei samt Embryo in sich.

Rauch gegen Römer

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Die Spuren von chemischer Kriegsführung im 3. Jahrhundert glaubt ein englischer Archäologe identifiziert zu haben. Bei der Belagerung einer römischen Garnisonsstadt am Euphrat setzten die Perser demnach giftigen Rauch ein, um ihre Gegner aus einem Stollen unter der Stadtmauer zu vertreiben.

Alte Flora ohne Gärtner

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Die Ankunft der ersten Siedler läutete tiefgreifende Veränderungen in der Natur Neuseelands ein. Das bezeugen Exkremente ausgestorbener Moas, die australische und neuseeländische Forscher gefunden haben. Gemessen am Inhalt ihres Kots, fraßen die Riesenvögel gänzlich andere Pflanzen als später eingeschleppte Nutz- und Wildtiere.

Kalorien, Kinder und Statistik

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Auch nach kritischem Gegenlesen durch Fachleute sind wissenschaftliche Veröffentlichungen nicht unbedingt frei von Fehlern. Das belegt der Fall einer Studie, die nach Ansicht englischer Forscher einen Zusammenhang zwischen der Ernährung einer Frau und dem Geschlecht ihrer Kinder nahelegte. Aufgrund statistischer Nachlässigkeit war ein solches Resultat jedoch geradezu unvermeidlich, bemängeln amerikanische Kollegen.

Schwämme schließen Stoffkreislauf im Riff

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Ihre blaue Farbe entlarvt tropische Meere als relativ karge Wüsten. Umso wichtiger ist für die dort lebenden Organismengemeinschaften eine weitgehende Wiederverwertung der Nährstoffe. Im Falle der prächtigen Riffe sind es unauffällige Schwämme, die in diesem Kreislauf eine wichtige Rolle spielen, haben niederländische Forscher entdeckt.



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