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Archiv für: Dezember, 2008

Fossiler Lurch mit Klappschädel

gerrothorax

Einige Raubtiere kommen zu ihren Mahlzeiten, indem sie ihr Maul jäh aufreißen und die überraschte Beute in einem Satz darin verschwinden lassen. Ganz ähnlich dürfte es ein großer Lurch gehandhabt haben, dessen fossile Knochen amerikanische und australische Paläontologen gefunden haben. Allerdings scheint er dazu nicht den Unterkiefer bewegt zu haben, sondern den Rest des Kopfes.

Eine Weiche für die Artbildung

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Maulesel und Maultier sind bekannte Beispiele für Nachkommen verschiedener Tierarten, die sich selbst nicht weiter fortpflanzen können. Prager Forschern ist es erstmals gelungen, bei Wirbeltieren eines der für diesen Effekt verantwortlichen Gene aufzuspüren. Das Gen steuert bei Mäusen die Bildung der Spermien, scheint bei Mischlingen zwischen zwei Unterarten der Hausmaus aber nicht korrekt zu arbeiten.

Stellare Funzeln

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Wenn eine Gaswolke unter ihrer eigenen Schwerkraft kollabiert, muss dabei nicht unbedingt ein strahlender Stern entstehen. Ein sogar bemerkenswert “dunkles” Objekt haben amerikanische und australische Forscher entdeckt. Dabei handelt es sich vermutlich um ein Paar zweier Beinahe-Sterne, die jeweils nur ein Millionstel der Leuchtkraft der Sonne besitzen.

Jäger zwischen zwei Welten

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Schneeeulen könnten mit einigem Recht als Eisbären der Lüfte bezeichnet werden. Kanadische Biologen haben ermittelt, dass die Vögel – ebenso wie die Bären – auf winterliches Meereis als Lebensraum angewiesen sind. Der Klimawandel könnte damit für beide Räuber zu einem ernsthaften Problem werden.

Kohlendioxid auf fernem Planeten

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Die optische Signatur von Kohlendioxid glaubt eine internationale Astronomengruppe bei einem fernen Planeten entdeckt zu haben. Bei dem Exoplaneten handelt es sich um einen Gasriesen, der seinem Stern sehr nahe kommt und daher ungemütlich heiß ist.

Neues vom schwarzen Herz der Milchstraße

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Im Zentrum der Milchstraße verbirgt sich hinter dichten Staubschleiern ein gewaltiges Schwarzes Loch. Diese Ansicht bestätigen die Resultate einer Langzeitstudie, die Garchinger Astrophysiker gemeinsam mit Kollegen aus Israel und Frankreich durchgeführt haben. Über einen Zeitraum von 16 Jahren verfolgten sie, wie eine Reihe von Sternen um eine enorme Massenkonzentration im Sternbild Schütze kreist.

Viel Luft in Dinosaurierköpfen

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Würde man die Dinosaurier als Hohlköpfe bezeichnen, man täte ihnen nicht einmal Unrecht. Zu diesem Schluss kommen amerikanische Forscher nach einer dreidimensionalen Vermessung mehrerer Saurierschädel. Insbesondere bei dem berühmt-berüchtigten Tyrannosaurus rex nahmen die Nasennebenhöhlen mehr Raum ein als das Hirn.

Textilbeschichtung hält Wasser auf Abstand

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Schweizer Chemiker haben eine einfache Methode ersonnen, um Textilfasern mit einer extrem wasserabweisenden Beschichtung zu versehen. Ein mögliches Resultat ihrer Arbeit sind Badeanzüge, die nach dem Schwimmen direkt wieder in den Kleiderschrank gelegt werden können.

Häufig Softdrinks, weiche Knochen

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Jugendliche, die häufig Softdrinks trinken, haben weniger mineralhaltige und damit weniger stabile Knochen als Gleichaltrige. Das haben Dortmunder Forscher anhand der Daten von 229 Kindern und Heranwachsenden ermittelt. Eine Folge könnte ein erhöhtes Risiko für Osteoporose im Erwachsenenalter sein.

Roter Mars, grüne Venus

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Nicht nur in den Konturen, auch in der Färbung unterscheiden sich die Gesichter von Frauen und Männern, haben zwei amerikanische Psychologen ermittelt. Die Gesichtshaut von Frauen tendiert demnach zu einem leicht grünlichen Stich, die von Männern zu einem leicht rötlichen.

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