Raue Mars-Winde

28. November 2008

3D-Ansicht des teils von Furchen durchzogenen, teils sehr glatten Gebietes Auch in dünner Luft kann der Wind alles andere als sanft wehen. Das belegt ein Aufnahme der europäischen Sonde Mars Express. In dem abgelichteten Gebiet auf dem roten Planeten haben vom Wind mitgeführte Partikel nach Art eines Sandstrahlgebläses schmale und lange Furchen in den vulkanischen Untergrund gegraben. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Delfine fressen getrennt

28. November 2008

Foto zeigt zwei Tümmler, große Delfine mit spitzer Schnauze, rasch schwimmend an der Wasseroberfläche Wenn es ums Fressen geht, sitzen Delfine an getrennten Tischen, hat eine australische Biologin ermittelt. Das gilt zumindest für die Großen Tümmler in zwei Flussmündungen an der australischen Pazifikküste. Gelegentliche Besucher fressen in anderen Mündungsabschnitten als Dauerbewohner, und Mütter mit Kindern sondern sich zusätzlich ab. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt

Astronomen enträtseln leuchtendes Etwas

27. November 2008

Hannys Voorwerp als grünlich leuchtendes, gespenstartiges Gebilde; einmal in Vergrößerung, einmal im Kontext der benachbarten, gleißend hellen Galaxie und rötlicher Wasserstoffwolken Erst kürzlich hatte eine niederländische Lehrerin ein grünlich glimmendes Etwas in der Tiefe des Alls entdeckt. Was es damit auf sich hat, glaubt eine internationale Astronomengruppe nun erklären zu können. Bei “Hannys Voorwerp” handelt es sich demnach um einen immensen Gasfetzen, der durch eine Art Lichtschacht in einer nahe gelegenen Galaxien angestrahlt wird. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Weniger Geschmack, mehr Pfunde

27. November 2008

Das Abstumpfen des Geschmackssinns könnte zur Entstehung von Übergewicht beitragen. Neue Hinweise auf diesen Zusammenhang liefern Versuche, die zwei amerikanische Neurowissenschaftler mit Ratten durchgeführt haben. Gaben sie übergewichtigen Tieren Süßes zu schmecken, sprach deren Gehirn nur zögerlich auf Signale von der Zunge an. Lesen

Was Buchstaben ausmacht

27. November 2008

Auszug aus den Reden gegen Catilina in zwei Schriftarten mit unterschiedlich enger Linienführung Wer täglich nur eine Stunde liest, entziffert im Laufe seines Lebens mehr als eine Milliarde Buchstaben. Welche Schriftmerkmale dem Gehirn diese erstaunliche Leistung ermöglichen, haben kanadische Psychologen mit Hilfe extrem ausdauernder Studenten untersucht. Vor allem die Enden seiner Linien sind es demnach, die einen Buchstaben des Alphabets gegenüber den anderen auszeichnen. Lesen

Süßes in der Planetenwiege

26. November 2008

Modell des MolekülsSchon bevor sich in einem Planetensystem Leben entwickeln kann, sind dort typische biochemische Verbindungen vorhanden. Diese Ansicht bestätigen Beobachtungen europäischer Astronominnen. In einer jungen Sternentstehungsregion der Milchstraße konnten sie den einfachsten Vertreter der Kohlenhydrate nachweisen. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Kerniger Jupiter

26. November 2008

Aufnahme des Jupiter mit seinen Wolkenbändern und Wirbelstürmen Der feste Kern des Jupiter ist größer als bislang angenommen, vermuten amerikanische, englische und kanadische Forscher. Ihren Modellrechnungen zufolge, dürften schwere Elemente und Verbindungen wie Eisen, Wasser und Ammoniak im Innern des Gasriesen zu einem metallisch-mineralischen Gebilde verdichtet sein, das die 16-fache Masse der Erde besitzt. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Zwischen Fischen funkt es

26. November 2008

In trübem Flusswasser ist es für Fische schwierig, einen passenden Geschlechtspartner zu finden. Nilhechte verlassen sich in dieser Situation auf ihr elektrisches Organ, haben Potsdamer Forscher entdeckt. An der Form der elektrischen Impulse können die Tiere erkennen, ob sie überhaupt zur gleichen Art gehören. Lesen

Im Hausschwein um die Welt

25. November 2008

Foto zeigt neugierig dreinschauende Ferkel Schon vor mehreren Hunderttausend Jahren dürften sich die Ahnen des Menschen mit Parasiten infiziert haben, wenn sie rohes Fleisch verzehrten. Doch erst sehr viel später konnte ein Fadenwurm einen wahren Siegeszug antreten, hat eine internationale Forschergruppe ermittelt. Die heute weltweit verbreiteten Trichinen gehören demnach zu einer Verwandtschaftslinie, die vor wenigen Jahrtausenden auftauchte – vermutlich in den ersten europäischen Hausschweinen. Lesen

Neuer Lepra-Erreger entdeckt

25. November 2008

Mikroskopaufnahme zeigt Zellen von M. leprae als rötlich angefärbte, längliche Gebilde inmitten größerer, bläulich angefärbter Hautzellen Einen zweiten Lepra-Erreger glauben amerikanische Mediziner entdeckt zu haben. Das Bakterium könnte für eine Variante der Erkrankung verantwortlich sein, die vor allem in Mittelamerika und der Karibik beobachtet wird. Lesen

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