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Archiv für: November, 2008

Raue Mars-Winde

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Auch in dünner Luft kann der Wind alles andere als sanft wehen. Das belegt ein Aufnahme der europäischen Sonde Mars Express. In dem abgelichteten Gebiet auf dem roten Planeten haben vom Wind mitgeführte Partikel nach Art eines Sandstrahlgebläses schmale und lange Furchen in den vulkanischen Untergrund gegraben.

Delfine fressen getrennt

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Wenn es ums Fressen geht, sitzen Delfine an getrennten Tischen, hat eine australische Biologin ermittelt. Das gilt zumindest für die Großen Tümmler in zwei Flussmündungen an der australischen Pazifikküste. Gelegentliche Besucher fressen in anderen Mündungsabschnitten als Dauerbewohner, und Mütter mit Kindern sondern sich zusätzlich ab.

Astronomen enträtseln leuchtendes Etwas

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Erst kürzlich hatte eine niederländische Lehrerin ein grünlich glimmendes Etwas in der Tiefe des Alls entdeckt. Was es damit auf sich hat, glaubt eine internationale Astronomengruppe nun erklären zu können. Bei “Hannys Voorwerp” handelt es sich demnach um einen immensen Gasfetzen, der durch eine Art Lichtschacht in einer nahe gelegenen Galaxien angestrahlt wird.

Weniger Geschmack, mehr Pfunde

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Das Abstumpfen des Geschmackssinns könnte zur Entstehung von Übergewicht beitragen. Neue Hinweise auf diesen Zusammenhang liefern Versuche, die zwei amerikanische Neurowissenschaftler mit Ratten durchgeführt haben. Gaben sie übergewichtigen Tieren Süßes zu schmecken, sprach deren Gehirn nur zögerlich auf Signale von der Zunge an.

Was Buchstaben ausmacht

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Wer täglich nur eine Stunde liest, entziffert im Laufe seines Lebens mehr als eine Milliarde Buchstaben. Welche Schriftmerkmale dem Gehirn diese erstaunliche Leistung ermöglichen, haben kanadische Psychologen mit Hilfe extrem ausdauernder Studenten untersucht. Vor allem die Enden seiner Linien sind es demnach, die einen Buchstaben des Alphabets gegenüber den anderen auszeichnen.

Süßes in der Planetenwiege

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Schon bevor sich in einem Planetensystem Leben entwickeln kann, sind dort typische biochemische Verbindungen vorhanden. Diese Ansicht bestätigen Beobachtungen europäischer Astronominnen. In einer jungen Sternentstehungsregion der Milchstraße konnten sie den einfachsten Vertreter der Kohlenhydrate nachweisen.

Kerniger Jupiter

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Der feste Kern des Jupiter ist größer als bislang angenommen, vermuten amerikanische, englische und kanadische Forscher. Ihren Modellrechnungen zufolge, dürften schwere Elemente und Verbindungen wie Eisen, Wasser und Ammoniak im Innern des Gasriesen zu einem metallisch-mineralischen Gebilde verdichtet sein, das die 16-fache Masse der Erde besitzt.

Zwischen Fischen funkt es

In trübem Flusswasser ist es für Fische schwierig, einen passenden Geschlechtspartner zu finden. Nilhechte verlassen sich in dieser Situation auf ihr elektrisches Organ, haben Potsdamer Forscher entdeckt. An der Form der elektrischen Impulse können die Tiere erkennen, ob sie überhaupt zur gleichen Art gehören.

Im Hausschwein um die Welt

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Schon vor mehreren Hunderttausend Jahren dürften sich die Ahnen des Menschen mit Parasiten infiziert haben, wenn sie rohes Fleisch verzehrten. Doch erst sehr viel später konnte ein Fadenwurm einen wahren Siegeszug antreten, hat eine internationale Forschergruppe ermittelt. Die heute weltweit verbreiteten Trichinen gehören demnach zu einer Verwandtschaftslinie, die vor wenigen Jahrtausenden auftauchte – vermutlich in den ersten europäischen Hausschweinen.

Neuer Lepra-Erreger entdeckt

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Einen zweiten Lepra-Erreger glauben amerikanische Mediziner entdeckt zu haben. Das Bakterium könnte für eine Variante der Erkrankung verantwortlich sein, die vor allem in Mittelamerika und der Karibik beobachtet wird.

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