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Archiv für: Oktober, 2008

Mikroben lassen Gras duften

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Bakterielle Mitbewohner verhelfen einem tropischen Gras zu seinem süßlich-rauchigen Duft, haben italienische Forscher entdeckt. Die Mikroben nisten sich in den Wurzeln des Vetiver-Grases ein und wandeln von der Pflanze produzierte Substanzen in ätherische Öle um. Diese werden wiederum als Rohstoff von der Parfumindustrie geschätzt.

Kurzmeldungen am Freitag, 31.10.2008

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Junge Schreiadler finden nur schwer den richtigen Weg ins Winterquartier. Die Produktion flacher LCD-Fernseher wird zum Klimaproblem. Und: Heute vor 51 Jahren.

Muscheln optimieren musterhaft

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Miesmuscheln tun sich zwar gerne mit ihresgleichen zusammen, ihre Geselligkeit hat jedoch Grenzen. Wenn sich zu viele Individuen auf einem Fleck ballen, gehen die Tiere aktiv auf Distanz zueinander, haben europäische Forscher ermittelt. Das Resultat sind an Labyrinthe erinnernde Ansammlungen, in denen optimale Wachstumsbedingungen herrschen.

Blasenkrebs seltener bei Joghurt-Essern

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Der Konsum von Sauermilchprodukten schützt möglicherweise vor Blasenkrebs. Entsprechende Hinweise liefert eine schwedische Studie mit mehr als 80.000 Teilnehmern. Jene, die besonders viel Joghurt oder Dickmilch konsumierten, wiesen ein bis zu 38 Prozent geringeres Erkrankungsrisiko auf als jene, die mit diesen Lebensmitteln nichts anfangen konnten.

Handmixer als Blutzentrifuge

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Auch weitab der nächsten Steckdose lassen sich problemlos einfache Blutuntersuchungen anstellen. Möglich macht das eine unkonventionelle Technik, die amerikanische Chemiker ersonnen haben. Dabei fungiert ein kurbelbetriebener Handrührer als Zentrifuge zur Aufbereitung einer Blutprobe.

Gene für Gewinner

Wie schwer sich ein Mensch unterkriegen lässt, ist auch eine Frage seiner Gene. Zu diesem Schluss kommen kanadische Psychologen nach einer Studie mit 219 Zwillingspaaren. Die Fähigkeit, Schicksalsschläge zu verwinden und sportliche Herausforderungen zu meistern, wird demnach in hohem Maße von erblichen Faktoren bestimmt.

Tatar macht angreifbar

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Man ist, was man isst, weiß der Volksmund. Das gilt auch für die Anfälligkeit gegenüber Krankheitserregern, belegt eine Entdeckung australischer und amerikanischer Forscherinnen. Demnach dockt ein von Bakterien produzierter Giftstoff im menschlichen Körper an ein zuckerähnliches Molekül an, das Menschen gar nicht bilden können. Vielmehr gelangt es allein mit der Nahrung in den Körper.

Phoenix: Marslander auf Diät

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Für den Marslander Phoenix wird es allmählich ernst. Indem der Sommer auf der Nordhalbkugel des roten Planeten auf sein Ende zugeht, liefern die Solarzellen der Sonde immer weniger Strom. Zum Ausgleich haben die beteiligten Ingenieure begonnen, nach und nach die Heizvorrichtungen und Bordinstrumente abzuschalten.

Gesellige Katzen im Asphalt

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Bis zum Ende der letzten Eiszeit streiften kräftige Säbelzahnkatzen durch Nordamerika. Ungeachtet ihres furchteinflößenden Äußeren dürften die Raubtiere durchaus Familiensinn besessen haben, glaubt ein englischer Zoologe. Durch natürliche Asphaltgruben im späteren Los Angeles wurden die Katzen in ähnlichem Maße angelockt wie moderne Tüpfelhyänen durch Laute in Aufruhr versetzter Pflanzenfresser.

Die feinfühligste Waage

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Gitarrensaiten klingen, je nach ihrer Spannung, unterschiedlich hoch. Nach dem gleichen Prinzip haben spanische Physiker die wohl empfindlichste Waage der Welt konstruiert. In dem von ihnen entwickelten Sensor fungiert ein winziges Röhrchen aus reinem Kohlenstoff als Saite. Seine Schwingungsfrequenz ändert sich messbar, sobald sich Atome darauf ablagern.

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