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Pestizid schadet langsamen Fröschen

30. September 2008

Foto eines Leopardfroschs mit den typischen, dunklen Leopardenflecken an den Beinen, im Hintergrund Gras In der Umwelt können Pestizide eine ungeahnte Wirkung entfalten, belegen Experimente eines amerikanischen Forscherduos. Dabei beraubte ein Insektenvernichtungsmittel Kaulquappen auf indirekte Weise ihrer Nahrung und verhinderte so die rechtzeitige Verwandlung zum Frosch. Der Effekt stellte sich selbst bei Konzentrationen ein, die weit unterhalb der kritischen Schwelle liegen. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt

Mehr Lärm in sauren Meeren

30. September 2008

Foto zeigt eine Ölbohrplattform mit rot angestrichenem Unterbau und hoch aufragendem Bohrturm und Kränen in kabbeligem, grauen Wasser vor trübem Himmel Der immense Kohlendioxid-Ausstoß der menschlichen Zivilisation wird einen unerwarteten Nebeneffekt auf die Weltmeere haben. Zu diesem Schluss kommen amerikanische Forscher im Fachblatt “Geophysical Research Letters”. Indem das Kohlendioxid das Meerwasser ansäuert, wird sich Schall darin über deutlich größere Entfernungen ausbreiten können. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt

Schnee über dem Mars

30. September 2008

Lidar-Diagramm zeigt unterschiedlich intensive Lichtechos über dem Mars, deren Höhe sich mit der Zeit verändert Auch in den nördlichen Gefilden des Mars geht der Sommer zu Ende. Der Landeroboter Phoenix hat erstmals Schnee registriert, der aus Wolken in einigen Kilometern Höhe über dem roten Planeten fällt. Allerdings schaffen es die Flocken noch nicht bis zum Boden, sondern lösen sich zuvor auf. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Kurzmeldungen am Montag, 29.9.2008

29. September 2008

Pseudozahn-Vogel Ein früher Riesenvogel mit Pseudo-Zähnen im Schnabel fischte vor 50 Mio. Jahren auf hoher See. Die schwarzen Wölfe Nordamerikas gehen auf Kreuzungen mit Hunden zurück. Wenn uns das Erdöl ausgeht, können viele chemische Produkte auch aus Raps, Molke und Krabbenschalen hergestellt werden. Und: Heute vor 54 Jahren. Lesen

Naphthalin zwischen den Sternen

29. September 2008

Collage zeigt Teleskop auf einem Berggipfel, das Sternbild Perseus, die beobachtete Region als hellen Nebel vor Sternenhintergrund, Modelle des Naphthalinmoleküls und das Spektrum Auch unter den lebensfeindlichen Bedingungen im All können typische organische Moleküle entstehen. Diese Tatsache unterstreichen Beobachtungen europäischer und amerikanischer Astronomen. Unter Einsatz mehrerer Teleskope konnten sie erstmals den optischen Fingerabdruck des Kohlenwasserstoffs Naphthalin im Raum zwischen den Sternen nachweisen. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Ab 12 machen Fehler klug

27. September 2008

Um das 12. Lebensjahr herum entwickeln Kinder eine völlig neue Lernstrategie, demonstrieren Untersuchungen niederländischer Neurowissenschaftlerinnen. Waren die Kinder in jüngeren Jahren noch auf die Bestätigung richtigen Verhaltens angewiesen, können sie nun auch aus Fehlern lernen. Lesen

Kurzmeldungen am Freitag, 26.9.2008

26. September 2008

Urgestein von der Hudson Bay Kanada In Kanada glauben Geologen auf 4,28 Milliarden Jahre altes Gestein gestoßen zu sein. Bedrohte Säuger erobern sich in Norddeutschland Lebensraum zurück. Magdeburger Mediziner planen die erste deutsch-chinesische Weltraummission 2010. Und: Heute vor 17 Jahren. Lesen

Frauen kommen langsamer wieder zu Kräften

26. September 2008

Foto zeigt die altrömische Marmorstatue einer verwundeten Amazone Nach einem Knochenbruch kommen Frauen langsamer wieder zu Kräften als Männer. Zu diesem Schluss kommen amerikanische Forscher nach einer kleinen Studie mit 10 Freiwilligen, die mehrere Wochen lang eine Armschiene trugen. Nach Entfernen der Schiene war die Kraft der Armmuskeln der Männer binnen einer Woche wiederhergestellt. Bei den weiblichen Teilnehmern lag sie zu diesem Zeitpunkt noch um 30 Prozent unter dem Ausgangswert. Lesen

Säuglinge interpretieren gern

25. September 2008

Tisch, daran sitzend eine junge Frau mit einem Säugling auf dem Schoß, ihnen gegenüber eine weitere junge Frau, vor sich zwei umgedrehte Blumentöpfe und ein gelbes Spielzeugtelefon Wer mit Säuglingen zu tun hat, muss auf Missverständnisse gefasst sein. Ungarische Forscher haben entdeckt, dass die Kinder bei einem klassischen Versuch nicht etwa deshalb versagen, weil sie die Welt nicht begreifen oder ihre Handlungen nicht unter Kontrolle haben. Vielmehr scheinen sie den Darbietungen eines Mitmenschen zu viel Bedeutung beizumessen. Lesen

Größte Tsunami-Findlinge gefunden

25. September 2008

Foto zeigt einen großen, palmenbewachsenen Findling inmitten einer flachen Wiese, im Vordergrund ein klein wirkender Geländewagen Hinterlassenschaften eines der schwersten Tsunamis, der jemals durch die Meere raste, glauben amerikanische Geowissenschaftler gefunden zu haben. Bis zu 9 Meter hohe und 1.600 Tonnen schwere Korallenblöcke auf der Hauptinsel Tongas dürften demnach von Wassermassen an Land geschleudert worden sein, die sich mehr als 40 Meter hoch auftürmten. Lesen

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