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Archiv für: September, 2008

Pestizid schadet langsamen Fröschen

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In der Umwelt können Pestizide eine ungeahnte Wirkung entfalten, belegen Experimente eines amerikanischen Forscherduos. Dabei beraubte ein Insektenvernichtungsmittel Kaulquappen auf indirekte Weise ihrer Nahrung und verhinderte so die rechtzeitige Verwandlung zum Frosch. Der Effekt stellte sich selbst bei Konzentrationen ein, die weit unterhalb der kritischen Schwelle liegen.

Mehr Lärm in sauren Meeren

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Der immense Kohlendioxid-Ausstoß der menschlichen Zivilisation wird einen unerwarteten Nebeneffekt auf die Weltmeere haben. Zu diesem Schluss kommen amerikanische Forscher im Fachblatt “Geophysical Research Letters”. Indem das Kohlendioxid das Meerwasser ansäuert, wird sich Schall darin über deutlich größere Entfernungen ausbreiten können.

Schnee über dem Mars

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Auch in den nördlichen Gefilden des Mars geht der Sommer zu Ende. Der Landeroboter Phoenix hat erstmals Schnee registriert, der aus Wolken in einigen Kilometern Höhe über dem roten Planeten fällt. Allerdings schaffen es die Flocken noch nicht bis zum Boden, sondern lösen sich zuvor auf.

Kurzmeldungen am Montag, 29.9.2008

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Ein früher Riesenvogel mit Pseudo-Zähnen im Schnabel fischte vor 50 Mio. Jahren auf hoher See. Die schwarzen Wölfe Nordamerikas gehen auf Kreuzungen mit Hunden zurück. Wenn uns das Erdöl ausgeht, können viele chemische Produkte auch aus Raps, Molke und Krabbenschalen hergestellt werden. Und: Heute vor 54 Jahren.

Naphthalin zwischen den Sternen

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Auch unter den lebensfeindlichen Bedingungen im All können typische organische Moleküle entstehen. Diese Tatsache unterstreichen Beobachtungen europäischer und amerikanischer Astronomen. Unter Einsatz mehrerer Teleskope konnten sie erstmals den optischen Fingerabdruck des Kohlenwasserstoffs Naphthalin im Raum zwischen den Sternen nachweisen.

Ab 12 machen Fehler klug

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Um das 12. Lebensjahr herum entwickeln Kinder eine völlig neue Lernstrategie, demonstrieren Untersuchungen niederländischer Neurowissenschaftlerinnen. Waren die Kinder in jüngeren Jahren noch auf die Bestätigung richtigen Verhaltens angewiesen, können sie nun auch aus Fehlern lernen.

Kurzmeldungen am Freitag, 26.9.2008

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In Kanada glauben Geologen auf 4,28 Milliarden Jahre altes Gestein gestoßen zu sein. Bedrohte Säuger erobern sich in Norddeutschland Lebensraum zurück. Magdeburger Mediziner planen die erste deutsch-chinesische Weltraummission 2010. Und: Heute vor 17 Jahren.

Frauen kommen langsamer wieder zu Kräften

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Nach einem Knochenbruch kommen Frauen langsamer wieder zu Kräften als Männer. Zu diesem Schluss kommen amerikanische Forscher nach einer kleinen Studie mit 10 Freiwilligen, die mehrere Wochen lang eine Armschiene trugen. Nach Entfernen der Schiene war die Kraft der Armmuskeln der Männer binnen einer Woche wiederhergestellt. Bei den weiblichen Teilnehmern lag sie zu diesem Zeitpunkt noch um 30 Prozent unter dem Ausgangswert.

Säuglinge interpretieren gern

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Wer mit Säuglingen zu tun hat, muss auf Missverständnisse gefasst sein. Ungarische Forscher haben entdeckt, dass die Kinder bei einem klassischen Versuch nicht etwa deshalb versagen, weil sie die Welt nicht begreifen oder ihre Handlungen nicht unter Kontrolle haben. Vielmehr scheinen sie den Darbietungen eines Mitmenschen zu viel Bedeutung beizumessen.

Größte Tsunami-Findlinge gefunden

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Hinterlassenschaften eines der schwersten Tsunamis, der jemals durch die Meere raste, glauben amerikanische Geowissenschaftler gefunden zu haben. Bis zu 9 Meter hohe und 1.600 Tonnen schwere Korallenblöcke auf der Hauptinsel Tongas dürften demnach von Wassermassen an Land geschleudert worden sein, die sich mehr als 40 Meter hoch auftürmten.

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