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Archiv für: Juni, 2008

Chamäleon findet sein Heil im Ei

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Im Lebenszyklus vieler Tiere nehmen Phasen, die mit besonderen Risiken verbunden sind, nur wenig Raum ein. Auf die Spitze getrieben hat dieses Prinzip ein Chamäleon auf Madagaskar, haben amerikanische und madagassische Biologen entdeckt. Die Echsen leben nur ein Jahr – und verbringen den größten Teil davon im Ei.

Kurzmeldungen am Montag, 30.6.2008

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Bei Schlaganfällen könnte schon im Notarztwagen eine einleitende Therapie mit Ultraschall beginnen. Bochumer Ingenieure erwecken einen künstlichen Rodeobullen zum Leben. E-Learning kommt bei Studierenden gut an, macht Dozenten aber mehr Arbeit. Und: Heute vor 62 Jahren.

Hummeln erwärmen sich für gutes Futter

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Hummeln erwärmen sich für hochwertige Nahrung, demonstrieren Experimente amerikanischer Biologen. Die emsigen Insekten heizen ihren Brustkorb umso stärker auf, je höher der Nährstoffgehalt des von ihnen gesammelten Blütenstaubs ist.

Genetischer Dialekt verlangsamt Virus

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Wer in der Bäckerei Semmeln oder Schrippen verlangt, erhält er zwar überall Brötchen, wird jedoch je nach Region unterschiedlich zügig bedient. Das gleiche Phänomen haben sich amerikanische Forscher zunutze gemacht, um abgeschwächte Viren herzustellen. Deren genetische Information ist in einem wenig geläufigen “Dialekt” niedergeschrieben, sodass sie von befallenen Zellen nur zögerlich vermehrt werden.

Mäuse: Nachwuchs schützt vor Blasenkrebs

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Eine Schwangerschaft könnte einen gewissen Schutzeffekt gegen Blasenkrebs mit sich bringen, haben amerikanische Mediziner bei Versuchen mit Mäusen entdeckt. Jene Weibchen, die niemals trächtig gewesen waren, entwickelten um ein Vielfaches größere Blasentumoren als Geschlechtsgenossinnen, die bereits Nachwuchs zur Welt gebracht hatten.

Spinnen spinnen zweckdienlich

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Je nach ihrer körperlichen Verfassung, kann eine Spinne höchst unterschiedliche Netze anlegen. Das hat eine amerikanische Biologin bei einer nahen Verwandten der “Schwarzen Witwe” beobachtet. Die Netze satter Tiere besitzen eher einen Festungscharakter, während die Netze hungriger Tiere besonders viele Fangvorrichtungen aufweisen.

Tiefe Sprengkraft

Installation of a seismometer (Photo: C. Linder)

Auf die Spuren eines gewaltigen Vulkanausbruchs im Arktischen Ozean ist eine internationale Expedition gestoßen. In rund 4 Kilometern Wassertiefe fanden die Forscher am Meeresboden ausgedehnte Ascheschichten, die es dort eigentlich nicht geben dürfte – zumindest laut einer weit verbreiteten Ansicht.

Miniatur-Nähzeug bändigt DNA

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Ähnliche Probleme führen oft zu ähnlichen Lösungen – so geschehen im Falle von Nähgarn und DNA. Japanische Forscher haben mikroskopisch kleine Haken und Spulen hergestellt, mit denen sich die zur Knäuelbildung neigenden Erbgutstränge bändigen lassen.

Abwehrzellen bringen sich in Stimmung

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Abwehrzellen bringen sich regelrecht in Stimmung, wenn sie an die Bekämpfung eines vermeintlichen Eindringlings gehen. Das haben Forscher aus Martinsried gemeinsam mit europäischen und kanadischen Kollegen am Beispiel der neutrophilen Granulozyten entdeckt. Einmal aktiviert, bauen diese Zellen einen gewebeeigenen Entzündungshemmer ab und kommen damit umso mehr in Fahrt.

Warum Diamant schlüpfrig ist

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Diamant gleitet leichter über Diamant als ein Schlittschuh über frisch poliertes Eis. Den Grund dafür glauben amerikanische Physiker gefunden zu haben. Wenn in einer strapaziertem Diamantoberfläche eine Bindung zwischen zwei Atomen reißt, werden die “losen Enden” dermaßen rasch durch Wasser abgedeckt, dass keine unerwünschte Haftung entstehen kann.

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