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Chamäleon findet sein Heil im Ei

30. Juni 2008

Foto eines Chamäleons auf einem Ast; schlanke Echse mit Schädelkamm und nasenartig verlängerter Schnauzenspitze, graue Grundfarbe, grüne Querstreifen, weiße Längsstreifen Im Lebenszyklus vieler Tiere nehmen Phasen, die mit besonderen Risiken verbunden sind, nur wenig Raum ein. Auf die Spitze getrieben hat dieses Prinzip ein Chamäleon auf Madagaskar, haben amerikanische und madagassische Biologen entdeckt. Die Echsen leben nur ein Jahr - und verbringen den größten Teil davon im Ei. Lesen

Kurzmeldungen am Montag, 30.6.2008

30. Juni 2008

Schlaganfall-Ultraschall_300 Bei Schlaganfällen könnte schon im Notarztwagen eine einleitende Therapie mit Ultraschall beginnen. Bochumer Ingenieure erwecken einen künstlichen Rodeobullen zum Leben. E-Learning kommt bei Studierenden gut an, macht Dozenten aber mehr Arbeit. Und: Heute vor 62 Jahren. Lesen

Hummeln erwärmen sich für gutes Futter

30. Juni 2008

Foto zeigt eine dunkel behaarte Hummel mit hellem Brustpelz auf einem Stein, am hinteren Bein ein gelbes Päcken aus gesammeltem Blütenstaub Hummeln erwärmen sich für hochwertige Nahrung, demonstrieren Experimente amerikanischer Biologen. Die emsigen Insekten heizen ihren Brustkorb umso stärker auf, je höher der Nährstoffgehalt des von ihnen gesammelten Blütenstaubs ist. Lesen

Genetischer Dialekt verlangsamt Virus

26. Juni 2008

Raster-EM-Aufnahme zeigt Polioviren als weiße Kugeln mit Schattenwurf auf einer grauen Unterlage Wer in der Bäckerei Semmeln oder Schrippen verlangt, erhält er zwar überall Brötchen, wird jedoch je nach Region unterschiedlich zügig bedient. Das gleiche Phänomen haben sich amerikanische Forscher zunutze gemacht, um abgeschwächte Viren herzustellen. Deren genetische Information ist in einem wenig geläufigen “Dialekt” niedergeschrieben, sodass sie von befallenen Zellen nur zögerlich vermehrt werden. Lesen

Mäuse: Nachwuchs schützt vor Blasenkrebs

26. Juni 2008

Foto zeigt zwei Mäuse mit unterschiedlich dunklem Fell auf einer behandschuhten Hand Eine Schwangerschaft könnte einen gewissen Schutzeffekt gegen Blasenkrebs mit sich bringen, haben amerikanische Mediziner bei Versuchen mit Mäusen entdeckt. Jene Weibchen, die niemals trächtig gewesen waren, entwickelten um ein Vielfaches größere Blasentumoren als Geschlechtsgenossinnen, die bereits Nachwuchs zur Welt gebracht hatten. Lesen

Spinnen spinnen zweckdienlich

25. Juni 2008

Schwarze Witwe _300 Je nach ihrer körperlichen Verfassung, kann eine Spinne höchst unterschiedliche Netze anlegen. Das hat eine amerikanische Biologin bei einer nahen Verwandten der “Schwarzen Witwe” beobachtet. Die Netze satter Tiere besitzen eher einen Festungscharakter, während die Netze hungriger Tiere besonders viele Fangvorrichtungen aufweisen. Lesen

Tiefe Sprengkraft

25. Juni 2008

Aufbau eines Seismometers Auf die Spuren eines gewaltigen Vulkanausbruchs im Arktischen Ozean ist eine internationale Expedition gestoßen. In rund 4 Kilometern Wassertiefe fanden die Forscher am Meeresboden ausgedehnte Ascheschichten, die es dort eigentlich nicht geben dürfte - zumindest laut einer weit verbreiteten Ansicht. Lesen

Miniatur-Nähzeug bändigt DNA

25. Juni 2008

Grafig zeigt Modell einer DNA-Doppelhelix, ähnlich einer verdrehten Strickleiter Ähnliche Probleme führen oft zu ähnlichen Lösungen - so geschehen im Falle von Nähgarn und DNA. Japanische Forscher haben mikroskopisch kleine Haken und Spulen hergestellt, mit denen sich die zur Knäuelbildung neigenden Erbgutstränge bändigen lassen. Lesen

Abwehrzellen bringen sich in Stimmung

24. Juni 2008

Bild zeigt gelbe, kugelförmige Gebilde in der Umgebung bläulicher Schläuche Abwehrzellen bringen sich regelrecht in Stimmung, wenn sie an die Bekämpfung eines vermeintlichen Eindringlings gehen. Das haben Forscher aus Martinsried gemeinsam mit europäischen und kanadischen Kollegen am Beispiel der neutrophilen Granulozyten entdeckt. Einmal aktiviert, bauen diese Zellen einen gewebeeigenen Entzündungshemmer ab und kommen damit umso mehr in Fahrt. Lesen

Warum Diamant schlüpfrig ist

24. Juni 2008

Schmuck-Diamanten _300 Diamant gleitet leichter über Diamant als ein Schlittschuh über frisch poliertes Eis. Den Grund dafür glauben amerikanische Physiker gefunden zu haben. Wenn in einer strapaziertem Diamantoberfläche eine Bindung zwischen zwei Atomen reißt, werden die “losen Enden” dermaßen rasch durch Wasser abgedeckt, dass keine unerwünschte Haftung entstehen kann. Lesen

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