Kurzmeldungen am Montag, 31.3.08

Bochumer Forscher haben Funktüröffner für Autos und Gebäude geknackt. Schon vor 3.000 Jahren wurden Wale gejagt. Und: Heute vor 119 Jahren.

Bochumer Forscher haben Funktüröffner für Autos und Gebäude geknackt. Schon vor 3.000 Jahren wurden Wale gejagt. Und: Heute vor 119 Jahren.

Wenn es um die Fortpflanzung geht, ist nicht allein die Größe entscheidend. Besonders eindrücklich belegt das ein von japanischen Biologen studierter Käfer. Je nach Statur, nutzen die Käfermännchen im Wettstreit um die Weibchen gleich drei unterschiedliche Strategien. Auf diese Weise können sie die verschiedenen Vorzüge ihres Körperbaus optimal ausspielen – und kommen letztlich alle zum Ziel.

Amateurboxer müssen kaum Hirnverletzungen fürchten. Die Schnäbel von Kalmaren sind hart und weich zugleich. Söhne von Migranten haben am häufigsten Übergewicht. Und: Heute vor 206 Jahren.

Elektrischer Strom gaukelt Pflanzen den Angriff eines Krankheitserregers vor, haben amerikanische Botaniker beobachtet. Ließen sie Erbsen eine kurze Strombehandlung angedeihen, steigerten diese ihre Produktion von Abwehrsubstanzen um ein Vielfaches.
Ob sich ein Kind vor seiner Geburt dreht oder nicht, könnte auch von den Genen seiner Eltern abhängen. Zu diesem Schluss kommen norwegische Mediziner nach einer großangelegten statistischen Analyse. Hatten die betrachteten Väter oder Mütter bei ihrer Geburt mit dem Steiß voran gelegen, blieb die Drehung in die Kopflage auch bei ihren Kindern häufiger aus.

Einen Blick auf einen angehenden Planeten haben amerikanische Astronomen möglicherweise erhascht. Bei ihren Beobachtungen eines jungen Nachbarsterns der Sonne fanden sie, dass die Gas- und Staubscheibe um den Stern eine verdächtige Lücke aufweist. In der Lücke selbst lässt sich zudem ein kleiner “Knoten” erahnen.

Ältere Menschen sollten Ausdauersport treiben, aber keinen Marathon laufen. Wii und iPhone könnten militärisch genutzt werden. Kleinbauern garantieren die Artenvielfalt. Und: Heute vor 146 Jahren. Foto: Nick Free /iStockphoto

Ein erstaunlicher Kleber verleiht Efeu seine hartnäckige Anhänglichkeit, haben amerikanische Chemiker entdeckt. Das von den Haftwurzeln der Pflanze produzierte Sekret ist demnach keine einheitliche Paste. Vielmehr enthält es unzählige, kaum einen Zehntausendstel Millimeter große Partikel.

Bei vielen Menschen trübt sich im fortgeschrittenen Alter die Augenlinse. Dieser Graue Star könnte zu einem erheblichen Teil hausgemacht sein, lassen Experimente amerikanischer Forscher vermuten. Ausgerechnet die Bemühungen der zellulären Müllabfuhr fördern demnach das Verklumpen glasklarer Linsenproteine zu einem milchig-trüben Schleier.

Überreste des frühesten bekannten Europäers haben spanische und amerikanische Forscher entdeckt. In einem Karstgebiet nahe der nordspanischen Stadt Burgos stießen sie auf Unterkiefer und Zahn eines frühen Vertreters der Gattung Homo, auf Steinwerkzeuge sowie auf Skelette von damit zerlegten Tieren. Die Fundstücke dürften 1,1 bis 1,2 Millionen Jahre alt sein.
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