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Archiv für: Februar, 2008

Mars: Grundwasser oder Gerölllawinen?

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Helle Schlieren an Hängen auf dem Mars sind nicht unbedingt ein Zeichen für Wasser, lassen Berechnungen amerikanischer Geowissenschaftler vermuten. Tatsächlich stehen Form und Erscheinung der Strukturen eher im Einklang mit der Annahme, dass es sich um die Spuren kleinerer Hangrutsche handelt. Bild: Jon Pelletier, University of Arizona Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Felsiges Strandgut zeigt Gletscherschwund

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Seit einiger Zeit wird eine Ausdünnung der Gletscher in der Westantarktis beobachtet. Die Geschwindigkeit, mit der das geschieht, ist außergewöhnlich hoch, haben britische und deutsche Forscher jetzt erstmals belegen können. In den letzten Jahrzehnten lag sie demnach um ein Vielfaches über dem Durchschnitt der letzten Jahrtausende.

Mikrobielle Wettermacher

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Ob es schneit, hängt nicht allein von Luftfeuchte und Temperatur ab. Eine amerikanisch-französische Forschergruppe hat ermittelt, dass die in Schnee enthaltenen “Eiskeime” häufig biologischer Natur sind. Mitunter scheinen erst Mikroben den Anstoß zur Bildung genügend großer Eiskristalle zu geben.

Uralter Blick für Schlangen

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Ein angeborener Mechanismus sorgt dafür, dass Menschen besonders stark auf den Anblick potenziell gefährlicher Tiere reagieren. Für diese Ansicht sprechen Versuche, die zwei amerikanische Psychologinnen mit 120 Kindern durchgeführt haben. Auch wenn diese noch nie mit Schlangen zu tun gehabt hatten, erkannten sie Fotos von Schlangen besonders rasch.

Neue Mondkarte zeigt raues Terrain

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Mögliche Eisvorkommen, viel Licht und ein permanenter Funkkontakt mit der Erde machen den Südpol des Mondes zu einem potenziellen Landeplatz für dauerhafte Missionen. Diese Vorzüge haben allerdings ihren Preis, zeigt die bislang genaueste Kartierung der Region durch amerikanische Forscher. Das dortige Terrain ist sehr viel schwieriger als angenommen. In der neu kartierten Region liegen Senken [...]

Meeresräuber suchen optimal

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Was Meeresräubern im Wasser an Überblick fehlt, gleichen sie mit einem bemerkenswerten Gespür für Mathematik aus. Entsprechende Daten präsentiert eine internationale Forschergruppe im Magazin “Nature”. Bei höchst verschiedenen Arten – vom Pinguin bis zum Riesenhai – liegt die Balance zwischen der Suche vor Ort und dem Weiterziehen in neue Jagdgründe demnach hart am theoretischen Optimum.

Enthemmte Jazzer

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Sich einfach gehen zu lassen, könnte eine wichtige Voraussetzung für Kreativität sein. Zu diesem Schluss kommen zwei amerikanische Forscher nach einer kleinen Studie mit Jazzpianisten. Sobald diese improvisierten, deaktivierten sie eine Gehirnregion, die an der Ausübung von Selbstkontrolle beteiligt ist.

Grille hat Ebbe und Flut im Blut

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Einen ganz besonderen Rhythmus hat die Mangrovengrille im Blut. Eine japanische Biologen hat ermittelt, dass das kleine Insekt immer dann in eine Art Starre verfällt, wenn in seinem Lebensraum die Flut aufläuft. So vermeidet es, von einem Ast zu fallen und zu ertrinken oder im Magen eines Fischs zu enden.

Elektronischer Käselauscher

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Einen elektronischen Käseklopfer haben Grazer Forscher ersonnen. Das System analysiert den Klang eines Käselaibs, um damit auf dessen Reifezustand zu schließen. Auf diese Weise bekommen Käsemeister eine objektive, gegen Erkältungen und Schwankungen der Tagesform gefeite Entscheidungshilfe an die Hand.

Krill auf Tauchstation

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Das “Brot der Wale” lässt sich in größere Tiefen absinken als bislang vermutet. Das haben britische Meeresforscher mit Hilfe eines ferngesteuerten Tauchroboters beobachtet. Häufig ausgedehnte Schwärme bildend, lassen sich Krill-Krebse demnach in bis zu 3 Kilometer Wassertiefe absinken.

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