Posted in: Nachrichten 31. Dezember 2007 12:36 Weiter lesen →

Kurzmeldungen am Montag, 31.12.07

Adeliepinguin Heute in aller Kürze: Der Adeliepinguin wird auf der Antarktischen Halbinsel seltener. Den für den 10. Januar geplanten Shuttleflug hat die NASA auf unbestimmte Zeit verschoben. Britische Biologen sagen eine Verlagerung von Flora und Fauna als Folge des Klimawandels voraus. Und: Heute vor 128 Jahren.

Foto: Gonzalo Vasquez /iStockphoto

Den Adeliepinguinen stehen auf der Antarktischen Halbinsel schwere Zeiten bevor, fürchten US-amerikanische Forscher. Die Tiere seien auf winterliches See-Eis angewiesen, um von dort auf die Jagd nach Krill zu gehen. Weil aber die winterlichen Temperaturen in den letzten 50 Jahren um rund 6 Grad Celsius gestiegen seien, gehe das Eis immer weiter zurück. Die eisfreie Sommerzeit habe sich inzwischen um 85 Tage verlängert. Halte der Trend an, könne dem Adeliepinguin in fünf bis zehn Jahren der Lebensraum auf der Antarktischen Halbinsel vollständig verloren gehen. Schon heute seien dort von ursprünglich 40.000 Tieren nur noch 8.000 Exemplare anzutreffen. Dass die Art insgesamt ausstirbt, ist aber sehr unwahrscheinlich: An anderen Standorten der Antarktis, die insgesamt kaum von der globalen Erwärmung betroffen ist, bleiben die Kolonien des Adeliepinguins stabil, an manchen haben sie sich sogar vergrößert. (National Geographics)

Der Start der Raumfähre „Atlantis“ verzögert sich weiter. Auch der 10. Januar 2008 wurde von der NASA abgesagt. Nachdem es wiederholt Probleme mit Sensoren im Treibstofftank gab, will die US-Raumfahrtbehörde jetzt eine Steckverbindung am Außentank der Fähre ersetzen. Die Stecker könnten zu einem Wackelkontakt geführt haben, lautet eine Vermutung der NASA-Ingenieure. Ein neuer Termin für den elftägigen Flug zur Internationalen Raumstation ISS wurde noch nicht genannt. Mit der „Atlantis“ soll das Wissenschaftslabor „Columbus“, ein europäischer Beitrag zur Raumstation, ins All gebracht werden. (NASA, ESA)

Britische Tiere und Pflanzen, die es eher kalt und feucht mögen, werden sich als Folge des Klimawandels in den Westen und Norden der Insel zurückziehen. Das sagen Biologen des britischen „Wildlife Trust“ voraus. Als erste potenzielle Umzügler gelten die Haselmaus, einige Fledermaus-Arten und ursprüngliche Schmetterlinge. Ihre Lebensräume würden von eingewanderten Arten übernommen, so die Erwartungen der Forscher. Eine ähnliche Verschiebung habe es auch zum Ende der letzten Eiszeit gegeben. Heutzutage könnten sich allerdings Städte, Straßen und zersiedelte Landschaften für wandernde Arten als Barrieren erweisen. Die Haselmaus etwa sei auf zusammenhängende Waldgebiete angewiesen. (BBC)

Jahrestag: Heute vor 128 Jahren führte Thomas Alva Edison erstmals in der Stadt Menlo Park, New Jersey, seine elektrische Beleuchtung vor. Im Jahr darauf entstand dort seine erste Glühlampenfabrik. (Wikipedia)

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