Kurzmeldungen am Montag, 31.12.07
31. Dezember 2007
Heute in aller Kürze: Der Adeliepinguin wird auf der Antarktischen Halbinsel seltener. Den für den 10. Januar geplanten Shuttleflug hat die NASA auf unbestimmte Zeit verschoben. Britische Biologen sagen eine Verlagerung von Flora und Fauna als Folge des Klimawandels voraus. Und: Heute vor 128 Jahren.
Foto: Gonzalo Vasquez /iStockphoto
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Kurzmeldungen am Freitag, 28.12.07
28. Dezember 2007
Heute in aller Kürze: Schweizer Astronomen haben erstmals einen Exoplaneten direkt mit Hilfe seines sichtbaren gestreuten Lichtes vermessen. Unter dem antarktischen Eis fließen seit Millionen Jahren große Flüsse. Schlägt am 30.1.2008 ein Asteroid auf dem Mars ein? Und: Heute vor 112 Jahren.
Das Sterne-Planeten-System HD189733. Bild: ETH Zürich, S.V. Berdyugina
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Wie Außerirdische die Erde sehen
21. Dezember 2007
Astronomen wünschen sich normalerweise einen wolkenfreien Himmel, um ungehindert ins All schauen zu können. Für die Erforschung ferner Planeten könnten sich Wolken allerdings als extrem hilfreich erweisen, haben spanische und amerikanische Forscher ermittelt. Anhand der Wolkenbedeckung könnten Astronomen auf fernen Planeten nicht nur die Tageslänge der Erde ermitteln, sondern auch auf das Vorhandensein flüssigen Wassers schließen.
Auf ihrem Flug zum Merkur gelang der Sonde MESSENGER dieser Schnappschuss des Südpazifiks. Bild: NASA/Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory/Carnegie Institution of Washington
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Wann der Kosmos erwachsen wurde
20. Dezember 2007
Auch das Universum scheint eine Art Pubertät durchgemacht zu haben. Diese Ansicht bekräftigen Beobachtungen japanischer Astronomen. Demnach gab es vor 11 Milliarden Jahren praktisch nur einen einzigen Grundtyp von Galaxien im All. Erst danach scheint relativ schnell ein weiterer, heute geläufiger Typ aufgetaucht sein.
Das Licht der Galaxien stammt aus einer Zeit, als das Universum etwa 2,7 Milliarden Jahre jung war. Bild: Subaru Telescope/NOAJ
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Laser macht Antihaftschicht griffig
20. Dezember 2007
Zellen können selbst auf stark abweisenden Oberflächen wachsen, wenn man ihnen nur etwas zum Festhalten gibt. Das belegen Versuche, die Jenaer Forscher mit Polytetrafluorethylen durchgeführt haben, besser bekannt unter dem Handelsnamen “Teflon”. Nachdem sie per Laser winzige Unebenheiten in das Material gemeißelt hatten, konnten Zellen darauf im wahrsten Sinne des Wortes Fuß fassen.
Nach der Laserbearbeitung finden Zellen auch auf Teflonoberflächen Halt. Bild: IMT, Uni Jena Lesen
Ziesel nutzen Schlangenparfum
20. Dezember 2007
Erdhörnchen stehen Klapperschlangen weniger hilflos gegenüber als gemeinhin angenommen. Einen neuen Trick der Nager hat eine amerikanische Verhaltensforscherin entdeckt. Mindestens zwei Zieselarten reiben sich mit Schlangenhaut ein - vermutlich, um so deren Geruch anzunehmen.
Kalifornische Ziesel sind Schlangen nicht hilflos ausgeliefert. Foto: Franco Folini via wikimedia.org/Creative Commons Attribution 2.5 Lesen
Mausmakis wählen heimlich
19. Dezember 2007
Weibliche Mausmakis sind in einer einzigen Nacht im Jahr empfängnisbereit - und dann entsprechend umlagert von Männchen. Unter diesen Umständen scheinen die Weibchen eine “heimliche” Auswahl zu treffen, haben deutsche Forscherinnen ermittelt. Welcher der vielen Geschlechtspartner letztlich Vater wird, bleibt nicht dem Zufall überlassen, sondern hängt auch von der jeweiligen Genausstattung ab. Lesen
Blitz aus dem Nichts
19. Dezember 2007
Im Januar diesen Jahres registrierten mehrere Satelliten einen Strahlungsausbruch, wie er beim Kollaps eines Sterns ausgesandt wird. Eine internationale Forschergruppe hat nun ermittelt, dass sich dieser Stern gewissermaßen im “Nichts”, im Raum zwischen den Galaxien befand. Wie er dort hinkam, ist rätselhaft.
Der Gamma-Ray Burst am 25. Januar wurde von einem Nachglühen im sichtbaren Licht begleitet. Bild: B. Cenko, et al. and the W. M. Keck Observatory
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Genetik der Gesichtserkennung
19. Dezember 2007
Das Gehirn ist von Anfang an auf die Verarbeitung bestimmter Reize ausgelegt, während es den Umgang mit anderen erst nachträglich lernen muss. Für diese Vermutung spricht eine Zwillingsstudie amerikanischer Neurowissenschaftler. Die Hirne eineiiger Zwillinge reagieren beim Anblick von Gesichtern und Gebäuden deutlich ähnlicher als beim Anblick von Buchstaben.
Ich sehe nichts, was Du nicht siehst. Foto: iofoto /Fotolia
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Kurzmeldungen am Dienstag, den 18.12.07
18. Dezember 2007
Heute in aller Kürze: Eine Armbanduhr mit eingebauter Insulin-Pumpe könnte Diabetikern das Leben erleichtern. Ausgrabungen am Tempel des Amun-Re erlauben neue Einblicke in das Leben im antiken Ägypten. Ein neues US-amerikanisches Spionage-Flugzeug soll sich Elektrizität aus Überlandleitungen stehlen. Und: Heute vor 95 Jahren.
Armbanduhr mit Insulin-Pumpe. Foto: ESA
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