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Alter Stern mit Gürtel

28. September 2007

Modelldarstellung der Scheibe mit hellem, aufgedunsenem Innenrand, nach außen hin rasch dunkel werdend, vor schwarzem HintergrundWenn Sternen der Brennstoff ausgeht, blähen sie sich auf und stoßen eine Hülle aus Gas und Staub ins All. Europäische Astronomen haben nun Hinweise darauf gefunden, warum solche Nebel nicht immer kugelrund geformt sind. Ihr Kronzeuge ist eine große Staubscheibe, die einen alten Stern schon vor dem Abstoßen der Gashülle wie ein Gürtel umgibt.

Während ihr heißer Innenrand im Infrarotlicht hell strahlt, wird die Scheibe nach außen hin rasch kühler und dunkler. Modellansicht, das Kreuz markiert die Position des Sterns. Grafik: ESO Lesen

Kurzmeldungen am Freitag, 28.9.07

28. September 2007

mammuthaar_Science Heute in aller Kürze: In ihren Haaren hat sich das Erbgut der Mammuts besser erhalten als in ihren fossilen Knochen. Vor 14 Tagen schlug in Peru ein Meteorit ein, doch noch immer gibt es kaum Details zum Himmelskörper. Ältere Brüder lassen Kinder aggressiver werden als ältere Schwestern. Und: Heute vor 155 Jahren.

Mammuthaar. Foto: A. Sher, F. Shidlovskiy, Ice Age Museum, Moscow
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Rätselhafter Radioblitz

27. September 2007

Mathew Bailes Auf einen ebenso kurzlebigen wie intensiven Ausbruch von Radiostrahlung sind amerikanische und australische Astronomen gestoßen. Bereits vor sechs Jahren von einem australischen Radioteleskop aufgefangen, ging die Energie des Blitzes weit über die Messskala der eingesetzten Detektoren hinaus - und das, obwohl sein Ausgangspunkt Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernt sein dürfte.

Matthew Bailes, Swinburne University of Technology
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Asteroidengürtel: Dawn ist auf dem Weg

27. September 2007

Foto: Startende Rakete mit gleißend hellem 'Feuerstrahl' samt dichten hellen Wolken, vor leicht bewölkter MorgendämmerungDie Raumsonde Dawn hat ihre lange Reise in und durch den Asteroidengürtel angetreten. Wie die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA mitteilt, wurde die Mission am heutigen Donnerstag um 7:34 Uhr Ortszeit (13:34 Uhr MEZ) von der Luftwaffenstation Cape Canaveral aus auf den Weg gebracht.

Foto: NASA Lesen

Kurzmeldungen am Donnerstag, 27.9.07

27. September 2007

Nasa_Erde Heute in aller Kürze: Unser Planet verdankt sein Leben dem Mineral Majorit. Die Alkoholmenge, nicht die Art des Getränks, erhöht das Risiko für Brustkrebs. Biologen haben aufgedeckt, wie die Schwarzmund-Grundel fremde Gewässer erobert. Und: Heute vor 185 Jahren.

Unsere Erde – ein blauer Planet dank Majorit? Bild: NASA
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Neuer Faktor bei Transplantat-Abstoßung

27. September 2007

Mitunter wird ein vermeintlich gut passendes Spenderorgan vom Immunsystem des Empfängers angegriffen. Einen neuen Faktor bei solchen Abstoßungsreaktionen haben Mediziner aus Dallas und Heidelberg identifizieren können. Ist der Empfänger sensibilisiert gegen Antigene, die bei der Gewebetypisierung bislang nicht berücksichtig werden, steigt die Wahrscheinlichkeit einer baldigen Abstoßung. Lesen

Kleine RNA macht Krebszellen aggressiv

27. September 2007

Ein Tumor wird besonders gefährlich, wenn er aus seinem Ursprungsgewebe ausbricht und Tochtergeschwüre zu bilden beginnt. Einen neuen Faktor auf diesem Weg hat eine amerikanische Forscherin identifiziert. Ein kleines RNA-Molekül kann gutartige Brustkrebszellen so umprogrammieren, dass sie fortan bösartig wachsen. Lesen

Können Vögel das Erdmagnetfeld “sehen”?

26. September 2007

iStockphoto_Grasmuecken Zugvögel nehmen das Magnetfeld der Erde möglicherweise als visuellen Eindruck wahr. Das schließt eine Gruppe deutscher Forscher aus Versuchen mit Gartengraßmücken. Diese Vögel halten sich nur von Mai bis September in Europa auf, ihren Winterurlaub verbringen sie dagegen lieber im tropischen Afrika. Magnetfeldlinien, die ihnen den Weg weisen, können sie offenbar mit der Netzhaut “sehen”, sagen die Forscher.

Grasmücke. Foto: Andrew Howe /iStockphoto
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Wie Krokodile heimfinden

26. September 2007

Foto: Leistenkrokodil in mehr als kniehohem, bräunlichen Gras, stemmt sich gegen mehrere Männer, die Seilschlingen um sein Maul gelegt haben und es nun daran festhaltenEin meterlanges Krokodil und eine Brieftaube haben mehr gemein, als man zunächst glauben könnte. Auch die großen Echsen sind bemerkenswerte Navigatoren, belegt ein Experiment australischer Forscher. Per Hubschrauber verfrachtet, können Leistenkrokodile über mehrere Hundert Kilometer nach Hause zurückfinden.

Ein mehrere Meter langes Leistenkrokodil zu fangen, ist keine ganz leichte Angelegenheit. Foto: Craig Franklin Lesen

Kurzmeldungen am Mittwoch, 26.9.07

26. September 2007

Heute in aller Kürze: Ein Roboterhund könnte Soldaten begleiten. Studenten wohnen stromsparend. In Vietnam wurden elf neue Tier- und Pflanzenarten entdeckt. Und: Heute vor 102 Jahren.

“LittleDog” im Video. (Originalgröße)
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