Kurzmeldungen am Freitag, 31.8.07
Freitag, 31. August 2007, 11:36 • Rubrik Nachrichten.
Heute in aller Kürze: Ex-Raucher büßen ihren früheren Tabakkonsum mit dauerhaften Gen-Veränderungen. Bei britischen Kindern löst die Aussicht, zur Schule gehen zu müssen, schon Monate vor dem ersten Schultag Stress aus. Griechenlands Waldbrände stellen einen traurigen Zehn-Jahres-Rekord auf. Und in China wurde ein tonnenschwerer antiker Münzschatz gehoben.
Foto: Photocase.com
Wer das Rauchen aufgibt, trägt trotzdem noch langfristig die Spuren des Tabakkonsums in den Genen mit sich. Zwar kann der Körper viele Schäden des Rauchens mit der Zeit beheben, doch bleiben genetische Veränderungen langfristig erhalten. Das entdeckten kanadische Forscher, als sie die Gene aus Atemwegsgewebe von Rauchern, Nichtrauchern und Ex-Rauchern verglichen. Es fanden sich bei 124 Genen Veränderungen, die sich nach Aufgabe des Tabakkonsums nicht zurückbildeten. Dies könne erklären, warum Ex-Raucher ein dauerhaft erhöhtes Risiko auf Lungenkrebs und andere Lungenleiden behielten, glauben die Forscher. (News@Nature)
Schule stresst früh: Schon drei bis sechs Monate vor dem ersten Schultag stehen angehende Schüler unter Stress, glauben britische Forscher. Sie verglichen das Vorkommen des Stresshormons Cortisol bei britischen Kindern einige Monate vor, während und nach der Einschulphase. Nach etwa einem halben Jahr, wenn sich die Kinder in den Schulalltag eingelebt hätten, sinke der Cortisolspiegel in der Regel wieder auf Normalwerte, so die Forscher. Keine Antwort haben sie auf die Frage, warum die Kinder dem ersten Schultag mit Besorgnis entgegen sehen. (Economic & Social Research Council)
Waldbrände haben Griechenland in diesem Monat schwer gezeichnet. Nach Angaben der europäischen Weltraumagentur ESA hat es in dem Land im August so häufig gebrannt wie in anderen Ländern Europas in einem ganzen Jahrzehnt. Das geht aus der Statistik des „ATSR World Fire Atlas“ hervor, in dem die ESA alle weltweiten Waldbrände sammelt, die von europäischen Satelliten erkannt werden. Infrarot-Sensoren an Bord der Satelliten registrieren die Brände, indem sie die Temperaturen der Erdoberfläche messen. (ESA)
Einen Münzschatz von 1,5 Tonnen konnte ein Dorfbewohner in der nordchinesischen Provinz Shanxi heben. Wie die Nachrichtenagentur Xinhua meldet, kamen Zehntausende Münzen beim Verlegen einer Wasserleitung ans Tageslicht. Die Münzen von ein bis drei Zentimeter Durchmesser lagen in einem kleinen Gewölbe etwa 1,5 Meter unter der Erde. Sie lassen sich ihren Prägungen nach verschiedenen Dynastien zuordnen und sind bis zu 2000 Jahre alt, sagen Archäologen. Es sei denkbar, dass es sich um das Privatvermögen eines Lehnsherren oder das Guthaben einer antiken Bank handle, das zu Kriegszeiten versteckt wurde und dann in Vergessenheit geriet. (People´s Daily)
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