Kurzmeldungen am Montag, 30.7.07
30. Juli 2007 | Druckversion
Heute in aller Kürze: Mehr Stürme über dem Atlantik, weniger Stärke in blauen Tortillas, feinere Sensortechnik aus Großbritannien und die größte Festung des antiken Ägypten.
Foto: Hurrikan Alberto, Juli 2002. Quelle: NASA
Stürme auf dem Atlantik werden nicht nur schwerer, sie treten auch immer häufiger auf. Wie Statistiken zweier US-Forscher belegen, gab es zwischen 1900 und 1930 nur sechs große tropische Wirbelstürme, zwischen 1995 und 2005 dagegen schon 15. Ursache sei der Temperaturanstieg des Wassers infolge der globalen Klimaerwärmung.
(Pressemeldung)
Tortillas aus blauem Mais sind für Diabetiker und Übergewichtige besser geeignet als Tortillas aus hellen Sorten. Der blaue Mais, der in Südamerika verbreitet ist, besitzt weniger Stärke, dafür 20 Prozent mehr Proteine. Entsprechende Speisen wirkten sich positiv auf den Blutzucker aus, schreiben mexikanische Forscher (Abstract).
Den empfindlichsten Gassensor der Welt haben britische Nanotechnologen entwickelt. Schon ein einziges verräterisches Molekül reicht aus, um beispielsweise versteckte Sprengstoffe aufzuspüren. Im Sensor arbeiten so genannte Graphen, dünne Schichten einzelner Kohlenstoffatome, die bei Kontakt mit den Molekülen mit messbaren elektrischen Schwankungen reagieren. (Abstract)
Eine ägyptische Festung aus der Zeit 1560 bis 1081 v.Chr. haben Archäologen in der Nähe des Suezkanals freigelegt: 13 Meter dicke steinerne Mauern und 24 Wachtürme schützten demnach die Anlage auf 500 mal 250 Metern Fläche - die bisher größte von elf freigelegten antiken Festungen. Soldatengräber und Pferdeskelette sollen belegen, wie Ramses II sich gegen Invasionen verteidigte, berichtet der National Geographic.



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