Scienceticker Astro Scienceticker Umwelt
Archiv für: Juni, 2007

Spinnenseide als Vorbild für Transportkapseln

spinnenseide-kapseln

Winzige Kapseln für den Transport von Wirkstoffen haben Biotechnologen der Technischen Universität München entwickelt. Die Wirkstoffe können nach Aussage der Forscher in einer speziellen Emulsion innerhalb von Sekunden verpackt werden. Zum Einsatz kommt ein Protein, das den Spinnfaden-Eiweißen nachgebildet ist. Foto: Lehrstuhl für Biophysik der TU München

Neue Studie bestätigt Naturkonstante

Eine weitere Runde im Ringen um die Naturkonstanten haben australische Physiker eingeläutet. Ihrer Analyse des Lichts einer fernen Galaxie zufolge, hat sich der Wert einer wichtigen Naturkonstante in den letzten Jahrmilliarden nicht merklich verändert.

Gülledüngung fördert Antibiotikaresistenzen

Die Ausbringung von Gülle kann den Anteil antibiotikaresistenter Bakterien im Boden fördern. Das haben zwei Braunschweiger Forscher nachweisen können. In der Gülle enthaltene Antibiotika erhöhen demnach die Rate, mit der bereits resistente Bakterien ihre Widerstandskraft auf andere Bakterien übertragen.

Angst vor Raubtieren nicht angeboren

Hirschen und anderen großen Pflanzenfressern ist die Angst vor ihren Fressfeinden nicht angeboren. Zu diesem Schluss kommt ein amerikanischer Biologe nach Versuchen in verschiedenen Teilen der Welt. Wo Wolf oder Tiger seit längerem ausgerottet sind, reagiert die potenzielle Beute deutlich entspannter auf Tonbandaufnahmen der Raubtiere.

Seltener Brustkrebs nach Morgenübelkeit

Wenn einer Schwangeren schon beim Gedanken an Kaffee oder Spiegeleier schlecht wird, hat das durchaus auch seine guten Seiten. Diese Ansicht bekräftigt eine Untersuchung amerikanischer Mediziner. Morgendliche Übelkeit geht demnach mit einem geringeren Risiko für Brustkrebs in späteren Jahren einher.

Eisberge düngen das Meer

eisberg-einfluss1

Eisberge bieten nicht nur einen spektakulären Anblick, sie haben auch merklichen Einfluss auf das Meeresleben. Das haben amerikanische Forscher anhand zweier unterschiedlich großer Eisberge ermittelt. Von den “schwimmenden Inseln” abgegebene Mineralien lassen das Meeresleben im Umkreis von einigen Kilometern förmlich aufblühen.

Eiszeitliche Knochenbrecher

Ganz besondere Wölfe durchstreiften bis vor 12.500 Jahren das trockengefallene Gebiet zwischen Alaska und Sibirien. Amerikanische und schwedische Biologinnen haben entdeckt, dass die Tiere deutlich kräftiger zubeißen konnten als heutige Artgenossen. Vermutlich hochspezialisiert auf große Beute, teilten sie gegen Ende der Eiszeit deren Schicksal – sie starben aus.

Harz hält Ameisen gesund

waldameise

Ameisen wappnen sich mit einem natürlichen Antibiotikum gegen Krankheitserreger. Das haben Schweizer Forscher nachweisen können. Indem Waldameisen kleine Harzbröckchen unter ihr Nestmaterial mischen, erhöht sich ihre Überlebensrate in Gegenwart pathogener Bakterien und Pilze.

Immunbremse könnte bei Meningitis schützen

Ein körpereigener Signalstoff könnte vielleicht helfen, Folgeschäden einer Hirnhautentzündung zu vermeiden. Berliner Mediziner haben entdeckt, dass das Molekül TRAIL das Immunsystem in seinem Abwehrrausch bremst und so “Kollateralschäden” an Nervenzellen verringert.

Elfenbeinkunst aus der Eiszeit entdeckt

eiszeitkunst3

Archäologen aus Tübingen haben in der Vogelherdhöhle im Lonetal 35.000 Jahre alte Schnitzereien entdeckt. Die Kunstwerke aus Mammutelfenbein gehören zu den ältesten und beeindruckendsten Beispielen figürlicher Kunst der Eiszeit. Foto: Jensen/Lingnau, Abteilung Ältere Urgeschichte, Universität Tübingen

Copyright © 2012 by Stefan Jacobasch und Carsten Meinke (Impressum) | Template by Gabfire themes
Real Time Web Analytics