Mehr Schlaf bringt Sportler voran
14. Juni 2007 |
Sportler müssen nicht unbedingt mehr trainieren, um ihre Leistung zu steigern. Amerikanische Forscher haben ermittelt, dass schon etwas zusätzlicher Schlaf einen deutlichen Unterschied machen kann - und zwar in körperlicher wie in mentaler Hinsicht.
Zahlreiche Studien hätten gezeigt, dass Schlafmangel einen negativen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit habe, erklären Cheri Mah von der Stanford University und ihre Kollegen. Ob umgekehrt Extra-Schlaf einen positiven Effekt habe, sei noch nicht systematisch untersucht worden.
Mah und Kollegen konnten sechs Basketballspieler der Universitätsmannschaft für ihre Studie gewinnen. Diese behielten zunächst zwei Wochen lang ihren gewohnten Schlafrhythmus bei. Dann jedoch wurden sie angewiesen, so viel zu schlafen, wie nur irgend möglich. Regelmäßige Tests offenbarten einen klaren Effekt, berichten die Forscher auf einer Fachtagung in Minneapolis.
Nicht nur stieg die Sprintgeschwindigkeit der Probanden um durchschnittlich 7 Prozent, auch erzielten sie nun deutlich mehr Freiwurftreffer. Darüber hinaus waren sie besserer Stimmung und fühlten sich weniger erschöpft als zu Beginn der Untersuchung.
Forschung: Cheri Mah, Kenneth E. Mah und William C. Dement, Department of Psychiatry and Behavioral Sciences, School of Medicine, Stanford University, Stanford und Palo Alto, Kalifornien
Präsentation auf dem 21st Annual Meeting of the Associated Professional Sleep Societies (SLEEP 2007), Minneapolis; #0443
WWW:
Psychiatray and Behavioral Sciences, Stanford University
Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin
- Schlaf und Gesundheit
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