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Junger Stern badet in Wasserstoff

29. Juni 2007

Riesenplaneten vom Schlage des Jupiter müssen sich nicht unbedingt hetzen, um zu ihrer dichten Gashülle zu kommen. Zwei schottische Astronominnen haben beobachtet, dass ein nahe gelegener Stern auch einige Millionen Jahre nach seiner Geburt noch reichlich warmen Wasserstoff in seiner Umgebung birgt. Lesen

Tuberkulose-Erreger sind gewiefte Ausbrecher

29. Juni 2007

Für die Medizin stellt die Tuberkulose seit jeher eine Herausforderung dar. Niederländische und amerikanische Forscher haben nun beobachtet, dass sich der Erreger anders verhält als gemeinhin angenommen. Statt sich in den befallenen Zellen in kleinen Membranbläschen häuslich einzurichten, bahnen sich die Bakterien den Weg ins Zellplasma und entfalten erst dort ihre verhängnisvolle Aktivität. Lesen

HIV an der Wurzel packen

28. Juni 2007

Eine Infektion mit dem Humanimmunschwächevirus HIV lässt sich bislang nicht heilen, weil das Virus sein Erbgut in die DNA des Wirts einbaut und so förmlich mit ihm verschmilzt. Forschern in Dresden und Hamburg ist es nun gelungen, diese verhängnisvollen Bande zu lösen: Ein eigens “gezüchtetes” Enzym schneidet die Virus-DNA aus dem Erbgut der Wirtszelle heraus. Lesen

Neue Fahndung nach Beutelwolf

28. Juni 2007

Australische Zoologen wollen sich erneut auf die Suche nach Spuren des Beutelwolfs machen. DNA-Untersuchungen an Jahrzehnte alten Kotproben sollen zeigen, ob die Art ihren vermeintlich letzten Vertreter möglicherweise um einige Zeit überlebt hat.

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Jeremy Austin will mehr über das Verschwinden des Beutelwolfs erfahren. Foto: Copyright 2007 The University of Adelaide Lesen

Späte Einsicht hilft dem Herz

28. Juni 2007

Es ist nie zu spät, um etwas für das Herz zu tun. Amerikanische Mediziner haben ermittelt, dass Männer und Frauen ihr Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen auch dann merklich senken können, wenn sie erst nach dem 45. Lebensjahr zu einem gesunden Lebensstil übergehen. Lesen

Gene: “Gut” ist relativ

27. Juni 2007

Ein prächtiges Gefieder, ein beeindruckendes Geweih oder eine sonore Stimme - der Fortpflanzungserfolg eines Männchens wird häufig mit “guten” Genen in Verbindung gebracht. Für Weibchen können solche Genvarianten jedoch eine Last sein, belegt eine Langzeitstudie mit Hirschen auf einer schottischen Insel: Töchter besonders produktiver Männchen haben selbst relativ wenig Nachwuchs.

Foto: Hirschbock mit reich verzweigtem, mit einer samtigen Hautschicht überzogenem Geweih vor tiefblauem Himmel

Ob eine Genvariante einen Selektionsvorteil oder -nachteil bringt, hängt auch davon ab, ob sie in einem Männchen oder Weibchen steckt. Foto: Loeske Kruuk Lesen

Galaxie blitzt zwei Mal

27. Juni 2007

Swift-Aufnahme der Galaxie zeigt helle Farbflecken vor einem schwarzen Hintergrund, zwei davon markiert als SupernovaeEine Beobachtung mit Seltenheitswert ist dem amerikanischen Forschungssatelliten Swift gelungen. Binnen 17 Tagen erspähte er zwei Supernovae in einer bislang eher unauffälligen Galaxie.

Die zeitliche Koinzidenz der beiden Supernovae ist wahrscheinlich auf die Beobachtungsgeometrie zurückzuführen. Bild: Stefan Immler NASA/GSFC, Swift Science Team Lesen

Käferform verrät Tischmanieren

27. Juni 2007

Die Körperform eines Käfers liefert Hinweise auf seine Fressgewohnheiten, zeigen Experimente zweier japanischer Biologen. Wenn sich Laufkäfer über Schnecken hermachen, neigen kräftig gebaute Vertreter dazu, das Gehäuse ihrer Beute zu knacken. Schlanke Käfer wählen dagegen den direkten Zugang durch die Gehäuseöffnung.

Foto: Hinterleib eines schlanken, dunklen Käfers ragt aus der Öffnung eines Schneckengehäuses

Schlanken Käfern steht der direkte Weg zur Mahlzeit offen. Foto: Junji Konuma Lesen

Gutes Gedächtnis bei Ameisenköniginnen

27. Juni 2007

Ameisen sind nicht nur als Kolonie zu bemerkenswerten Leistungen fähig, sondern auch als Individuen. Das belegen Experimente dänischer Biologinnen. Königinnen kooperativer Arten können sich demnach einzelne Amtskolleginnen einprägen und selbst viele Stunden später wiedererkennen. Lesen

Möglicher Tunguska-Krater gefunden

26. Juni 2007

Tunguska-Ereignis Im Jahr 1908 kam es in einer abgelegenen Region Sibiriens zu einer starken Explosion. Einen handfesten Hinweis auf die Ursache dieses Tunguska-Ereignisses haben italienische Forscher möglicherweise entdeckt. Ihrer Vermessung zufolge, könnte ein kleiner See in der Nähe des Explosionsortes auf den Einschlag von Meteoritentrümmern zurückgehen.

Foto: Waldschäden nach dem Tunguska-Ereignis, Foto der Kulik-Expedition, 1927
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