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Archiv für: Juni, 2007

Junger Stern badet in Wasserstoff

Riesenplaneten vom Schlage des Jupiter müssen sich nicht unbedingt hetzen, um zu ihrer dichten Gashülle zu kommen. Zwei schottische Astronominnen haben beobachtet, dass ein nahe gelegener Stern auch einige Millionen Jahre nach seiner Geburt noch reichlich warmen Wasserstoff in seiner Umgebung birgt.

Tuberkulose-Erreger sind gewiefte Ausbrecher

Für die Medizin stellt die Tuberkulose seit jeher eine Herausforderung dar. Niederländische und amerikanische Forscher haben nun beobachtet, dass sich der Erreger anders verhält als gemeinhin angenommen. Statt sich in den befallenen Zellen in kleinen Membranbläschen häuslich einzurichten, bahnen sich die Bakterien den Weg ins Zellplasma und entfalten erst dort ihre verhängnisvolle Aktivität.

HIV an der Wurzel packen

Eine Infektion mit dem Humanimmunschwächevirus HIV lässt sich bislang nicht heilen, weil das Virus sein Erbgut in die DNA des Wirts einbaut und so förmlich mit ihm verschmilzt. Forschern in Dresden und Hamburg ist es nun gelungen, diese verhängnisvollen Bande zu lösen: Ein eigens “gezüchtetes” Enzym schneidet die Virus-DNA aus dem Erbgut der Wirtszelle heraus.

Neue Fahndung nach Beutelwolf

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Australische Zoologen wollen sich erneut auf die Suche nach Spuren des Beutelwolfs machen. DNA-Untersuchungen an Jahrzehnte alten Kotproben sollen zeigen, ob die Art ihren vermeintlich letzten Vertreter möglicherweise um einige Zeit überlebt hat.

Späte Einsicht hilft dem Herz

Es ist nie zu spät, um etwas für das Herz zu tun. Amerikanische Mediziner haben ermittelt, dass Männer und Frauen ihr Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen auch dann merklich senken können, wenn sie erst nach dem 45. Lebensjahr zu einem gesunden Lebensstil übergehen.

Gene: “Gut” ist relativ

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Ein prächtiges Gefieder, ein beeindruckendes Geweih oder eine sonore Stimme – der Fortpflanzungserfolg eines Männchens wird häufig mit “guten” Genen in Verbindung gebracht. Für Weibchen können solche Genvarianten jedoch eine Last sein, belegt eine Langzeitstudie mit Hirschen auf einer schottischen Insel: Töchter besonders produktiver Männchen haben selbst relativ wenig Nachwuchs.

Galaxie blitzt zwei Mal

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Eine Beobachtung mit Seltenheitswert ist dem amerikanischen Forschungssatelliten Swift gelungen. Binnen 17 Tagen erspähte er zwei Supernovae in einer bislang eher unauffälligen Galaxie.

Käferform verrät Tischmanieren

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Die Körperform eines Käfers liefert Hinweise auf seine Fressgewohnheiten, zeigen Experimente zweier japanischer Biologen. Wenn sich Laufkäfer über Schnecken hermachen, neigen kräftig gebaute Vertreter dazu, das Gehäuse ihrer Beute zu knacken. Schlanke Käfer wählen dagegen den direkten Zugang durch die Gehäuseöffnung.

Gutes Gedächtnis bei Ameisenköniginnen

Ameisen sind nicht nur als Kolonie zu bemerkenswerten Leistungen fähig, sondern auch als Individuen. Das belegen Experimente dänischer Biologinnen. Königinnen kooperativer Arten können sich demnach einzelne Amtskolleginnen einprägen und selbst viele Stunden später wiedererkennen.

Möglicher Tunguska-Krater gefunden

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Im Jahr 1908 kam es in einer abgelegenen Region Sibiriens zu einer starken Explosion. Einen handfesten Hinweis auf die Ursache dieses Tunguska-Ereignisses haben italienische Forscher möglicherweise entdeckt. Ihrer Vermessung zufolge, könnte ein kleiner See in der Nähe des Explosionsortes auf den Einschlag von Meteoritentrümmern zurückgehen.

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