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Archiv für: Mai, 2007

Viel Bewegung im Darm

Beim Verdauen der Nahrung entfaltet der Darm sehr viel mehr Aktivität als bislang angenommen. Für diese Ansicht sprechen Beobachtungen zweier amerikanischer Biologen. Mit Hilfe von Proteinen, wie sie ganz ähnlich auch im Muskel arbeiten, scheinen die Darmzellen permanent ihre Zellmembran zusammenzuraffen.

Neue Hinweise auf Leben vor 3,35 Milliarden Jahren

Schon vor mehr als drei Milliarden Jahren gab es Leben auf der Erde, ist eine internationale Forschergruppe überzeugt. Ihren Untersuchungen zufolge, sind mikroskopisch kleine “Fraßgänge” in australischem Vulkangestein gut 3,35 Milliarden Jahre alt.

Wie Schwangere ihre Babys stressen

Wenn eine werdende Mutter Stress ausgesetzt ist, bekommt dies auch ihr ungeborenes Kind mit. Diese Ansicht bekräftigt eine Untersuchung, die britische Medizinerinnen an 267 Frauen durchgeführt haben. Ab dem 5. Schwangerschaftsmonat enthielt das Fruchtwasser umso mehr Cortisol, je höher der Spiegel des Stresshormons im Blut der Mutter war.

Handy lenkt Fußgänger ab

Nicht nur Autofahrer, auch Fußgänger werden unachtsam, sobald sie das Mobiltelefon benutzen. Das haben amerikanische Forscher beobachtet. Zumindest an Fußgängerüberwegen könnte der Effekt das Unfallrisiko merklich erhöhen, berichtet das Magazin “New Scientist” in seiner neuen Ausgabe.

Kinder haben ein gutes Zahlengefühl

Kinder können Rechenaufgaben aus dem Bauch heraus lösen, noch bevor sie über das formelle mathematische Rüstzeug verfügen. Das berichten britische und amerikanische Forscherinnen im Magazin “Nature”. Ihrer Ansicht nach liefert diese Beobachtung eine mögliche Erklärung dafür, warum das Erlernen der Grundrechenarten häufig ein sehr mühsamer Prozess ist.

Fressfeinde machen Darmbakterium wehrhaft

Normalerweise ein harmloser Darmbewohner, kann das Bakterium Escherichia coli mitunter ein starkes Toxin produzieren. Dabei scheint es sich weniger um eine Angriffs- als um eine Verteidigungsmaßnahme zu handeln, vermuten zwei amerikanische Biologen. Ihren Versuchen zufolge, hilft das Toxin den Bakterien, das Verschlucktwerden durch räuberische Einzeller zu überstehen.

Fingerlänge verrät schlummernde Talente

Ob ein Kind eher zum Dichter oder zum Mathematiker tendiert, lässt sich anhand seiner Finger erahnen. Entsprechende Resultate hat ein britischer Psychologe im Rahmen einer kleinen Studie gewonnen. Jungen mit relativ langen Ringfingern können demnach besonders gut rechnen, während Mädchen mit markanten Zeigefingern eher sprachlich begabt sind.

Tausende neue Galaxien entdeckt

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Ein Fischzug der besonderen Art ist amerikanischen Astronominnen gelungen. Mit Hilfe des Weltraumteleskops Spitzer fanden sie Abertausende, nur im Infrarotlicht erkennbare Zwerggalaxien. Ein großer Teil davon gehört zu einem immensen Galaxienhaufen.

Baldrian enthält ein Anästhetikum

Baldrian spricht die selben Rezeptoren an wie Anästhetika, die bei Narkosen verabreicht werden. Das haben österreichische Forscher ermittelt. Wie sie in der Fachzeitschrift “Neuropharmacology” berichten, wirken Baldrianextrakte auf so genannte GABAA-Rezeptoren, deren Aktivierung Schlaf fördernd wirkt.

Hinterließ schwimmender Saurier Kratzspuren?

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Spanische und französische Paläontologen glauben, die Spuren eines schwimmenden Dinosauriers entdeckt zu haben. Das Tier soll zwölf aufeinander folgende Schritte in damals unter Wasser liegenden Sedimenten hinterlassen haben. Die Spuren wurden im nord-spanischen La Rioja entdeckt. Dort liegt “La Virgen del Campo”, eine für ihre kreidezeitlichen Dinosaurierspuren bekannte Stätte. Zeichnung: Guillaume Suan, University Lyon / [...]

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