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Archiv für: Februar, 2007

Puls eines Sonnenzwillings gemessen

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Die Ähnlichkeit eines nahen “Sonnenzwillings” mit dem Zentralgestirn der Erde geht weiter als gedacht. Das haben amerikanische Astronomen bei der Analyse einer langjährigen Datenreihe ermittelt. Der Stern im Sternbild des Skorpions entspricht nicht nur in seinen physischen Merkmalen der Sonne, auch sein Verhalten ist teils identisch.

Klima auf schmalem Grat

Die Landbrücke von Panama könnte eine wichtige Rolle bei raschen Klimaveränderungen spielen. Entsprechende Hinweise haben französische Forscher in einem Bohrkern aus dem Pazifik gefunden. Immer dann, wenn nur wenige Regenwolken vom Atlantik den Weg zum Pazifik fanden, scheint sich die Nordhalbkugel der Erde deutlich abgekühlt zu haben, berichtet die Gruppe im Magazin “Nature”.

Infrastruktur gegen Hüftspeck

Auch die Stadtplaner haben Einfluss auf die schlanke Linie der Bevölkerung, sind amerikanische Mediziner überzeugt. Bei ihrer Studie in New York fanden sie, dass Einwohner von Vierteln mit guter Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und reichhaltiger Infrastruktur weniger häufig Übergewicht aufwiesen.

Sex stört Werbung

Fernsehwerbung wirkt schlechter, wenn sie im Umfeld von Sendungen mit sexuellem Inhalt platziert wird. Auf diesen Effekt deutet eine kleine Studie eines britischen Psychologen-Duos hin. Sahen die Teilnehmer eine Serie über das Liebesleben von Großstädterinnen, konnten sie sich hernach nur schlecht an Details aus den Werbepausen erinnern.

Weizen von resistenten Pilzen bedroht

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Getreidebauern müssen in diesem Jahr mit Ernteverlusten rechnen: Zum einen begünstigt der milde Winter den Pilzbefall, zum anderen werden die Pilzstämme zunehmend resistent gegen Pflanzenschutzmittel. Den Getreideschädlingen kommen kleine Erbgut-Mutationen zugute, berichten Wissenschaftler der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (BBA). Braune Blätter in Winterweizen sind ein Hnweis auf starken Befall durch die Blattdürre. Foto: [...]

Steht die Gesundheit in den Sternen?

Auch wenn die Sterne nicht lügen, so werden sie doch maßlos überinterpretiert. Das demonstriert eine groß angelegte Studie kanadischer Mediziner. Indem sie die Krankenakten mehrerer Millionen Personen mit deren Sternzeichen verknüpften, fanden sie tatsächlich einige Auffälligkeiten. Einer Prüfung auf Herz und Nieren hielten diese allerdings nicht stand.

Stille stellare Säuglinge

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Anders als menschliche Säuglinge, sind in der Entstehung begriffene Sterne vergleichsweise stille Objekte. Das schließen amerikanische und britische Astronomen aus einer neuen Aufnahme des berühmten Adlernebels. Von den zahlreichen Gaskokons, in deren Innerem wahrscheinlich neue Sterne heranreifen, gibt demnach kein einziger hochenergetische Strahlung ab.

Bakterieller Rundum-Sorglos-Service

Untermieter sind umso angenehmer, wenn sie Tätigkeiten im Haushalt übernehmen. In dieser Hinsicht besonders verwöhnt ist eine große Tiefseemuschel, haben amerikanische Forscherinnen ermittelt. Ein in der Muschel lebendes Bakterium versorgt seinen Gastgeber nicht nur mit allerlei Nährstoffen und Vitaminen, es scheint auch seinen Stoffwechselabfall zu entsorgen.

Sparzwang ließ Höhlenfisch erblinden

Höhlenfische haben ihre Augen nicht zufällig verloren. Vielmehr scheint ein starker Selektionsdruck in diese Richtung zu wirken, hat eine amerikanische Biologin am Beispiel eines mexikanischen Höhlenfischs ermittelt. Indem sich die Tiere an das Leben ohne Licht anpassten, wurden demnach sämtliche genetischen Stellschrauben in Richtung Augenverlust gedreht.

Warum Böhnchen Tönchen geben

Der blähende Effekt von Bohnen geht unter anderem auf Zucker zurück, die für den Menschen unverdaulich sind, nicht jedoch für Bakterien in seinem Darm. Neues Licht auf die eigentliche Funktion dieser Moleküle werfen Versuche Wiener Forscher. Die Kohlenhydrate dienen den Hülsenfrüchtlern demnach als Energiereserve und zugleich als Signalstoff für die Keimung.

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