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Gesellige Roboter laufen länger

28. Februar 2007

Ein ausgeprägter Hang zur Geselligkeit könnte Robotern zu längerer Lebensdauer verhelfen. Entsprechende Versuche haben zwei dänische Forscher durchgeführt. Im Schwarm operierende Roboter sollen sich im Notfall gegenseitig mit Energie aushelfen und so ihre Arbeit beenden können - oder zumindest den Weg zur nächsten Ladestation schaffen. Über die Arbeit berichtet das Magazin “New Scientist” in seiner neuen Ausgabe. Lesen

Zusätzliche Antioxidantien möglicherweise schädlich

28. Februar 2007

Wer neben Obst und Gemüse zusätzlich Antioxidantien nimmt, schadet damit seinem Geldbeutel und vielleicht auch seiner Gesundheit. Zu diesem Schluss kommt eine europäische Forschergruppe nach einer umfassenden Analyse entsprechender Studien. Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mit Betacarotin, Vitamin A und Vitamin E scheint demnach sogar mit einer erhöhten Sterblichkeit einherzugehen. Lesen

Werktags schöneres Wetter

27. Februar 2007

Wenn der sonntägliche Familienausflug buchstäblich ins Wasser fällt, hadert so mancher mit seinem Schicksal. Regen am Wochenende scheint jedoch auch ein hausgemachtes Phänomen zu sein, haben zwei Karlsruher Forscher entdeckt. Ihrer Analyse zufolge, zeigen Niederschläge, Bewölkung und Temperatur einen deutlichen Wochengang. Lesen

Abends schneller schwimmen

27. Februar 2007

Die innere Uhr des Menschen wirkt sich auch auf seine Leistungen im Sport aus. Das haben amerikanische Physiologen mit einem ungewöhnlichen Kurztag-Experiment nachweisen können. In den späten Abendstunden bewältigen die Teilnehmer eine 200 Meter lange Schwimmstrecke fast sechs Sekunden schneller als in den frühen Morgenstunden. Lesen

Frühe Europäer vertrugen keine Milch

27. Februar 2007

Erst hielt die Landwirtschaft Einzug in Europa, dann passten sich die Körper der Bauern an das Trinken von Milch an. Für diese Annahme sprechen genetische Untersuchungen, die Mainzer und Londoner Anthropologen an steinzeitlichen Skeletten durchgeführt haben. Sämtliche Individuen dürften demnach in jungen Jahren die Fähigkeit verloren haben, Milchzucker zu verdauen.

Foto: Blankpolierte Schädel von Menschen und Tieren, aufgereiht unter violett leuchtenden UV-Licht-Röhren

Vor der Extraktion von DNA werden die alten Schädel äußerlich mit ultraviolettem Licht sterilisiert. Foto: AG Paläogenetik, Uni Mainz Lesen

Atemtest auf Lungenkrebs

26. Februar 2007

Ein einfacher Atemtest kann Hinweise auf Tumoren in der Lunge liefern. Entsprechende Resultate einer kleinen Pilotstudie stellen amerikanische Mediziner im Fachblatt “Thorax” vor. Anhand flüchtiger Verbindungen im Atem konnten sie Lungenkrebs zumindest mit mäßiger Treffsicherheit erkennen. Lesen

Bakterien gegen Schiffsbremser

23. Februar 2007

Schwedische Forscher glauben eine neue Methode gefunden zu haben, um Seepocken und andere Krebse von Schiffsrümpfen fernzuhalten. Ein Anstrich, der einen Extrakt aus einem Meeresbakterium enthält, verhindert demnach, dass sich die Larven der Lästlinge auf dem Rumpf festsetzen. Lesen

Vulkane blitzen zweimal

23. Februar 2007

Vulkanausbrüche sind von starker elektrischer Aktivität in der Atmosphäre begleitet. Anhand eines Ausbruchs in Alaska haben amerikanische Forscher dieses Phänomen genauer studieren können. Demnach produziert das herausgeschleuderte Material unmittelbar nach dem Verlassen des Vulkanschlots intensive Hochfrequenzstrahlung. Kurze Zeit später folgen ein wahres Blitzlichtgewitter in der abdriftenden Rauchsäule.

Foto des Mount St. Augistine, Berg mit breiter Basis und nach oben hin immer steilen Flanken, gekrönt von einer Schneehaube, vom Gipfel aufsteigend eine dunkelgraue Rauchsäule

Der Mount St. Augustine liegt auf einer Insel im Cook Inlet im Süden Alaskas. Foto: Courtesy of Game McGimsey and the U.S. Geological Survey Lesen

Schimpansen jagen mit Speeren

22. Februar 2007

Westafrikanische Schimpansen verwenden Werkzeuge in einer Art und Weise, wie sie bislang ausschließlich dem Menschen zugetraut wurde. Das haben eine amerikanische Anthropologin und ein britischer Kollege beobachtet. Die Tiere setze eigens bearbeitete Äste als Speere ein, um kleine Halbaffen in ihren Schlupflöchern zu erlegen, schreibt das Duo im Fachblatt “Current Biology”. Lesen

Bio-Zement als Erdbebenschutz

22. Februar 2007

Ein schlichtes Bodenbakterium könnte helfen, Gebäude gegen die Folgen eines Erdbebens zu wappnen. Darauf deuten Laborversuche amerikanischer Forscher hin. Indem die Mikrobe Sandkörner untereinander mit mineralischen Brücken verknüpft, wird einer Verflüssigung sandigen Bodens unter Druck vorgebeugt. Lesen

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