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Archiv für: Februar, 2007

Gesellige Roboter laufen länger

Ein ausgeprägter Hang zur Geselligkeit könnte Robotern zu längerer Lebensdauer verhelfen. Entsprechende Versuche haben zwei dänische Forscher durchgeführt. Im Schwarm operierende Roboter sollen sich im Notfall gegenseitig mit Energie aushelfen und so ihre Arbeit beenden können – oder zumindest den Weg zur nächsten Ladestation schaffen. Über die Arbeit berichtet das Magazin “New Scientist” in seiner [...]

Zusätzliche Antioxidantien möglicherweise schädlich

Wer neben Obst und Gemüse zusätzlich Antioxidantien nimmt, schadet damit seinem Geldbeutel und vielleicht auch seiner Gesundheit. Zu diesem Schluss kommt eine europäische Forschergruppe nach einer umfassenden Analyse entsprechender Studien. Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mit Betacarotin, Vitamin A und Vitamin E scheint demnach sogar mit einer erhöhten Sterblichkeit einherzugehen.

Werktags schöneres Wetter

Wenn der sonntägliche Familienausflug buchstäblich ins Wasser fällt, hadert so mancher mit seinem Schicksal. Regen am Wochenende scheint jedoch auch ein hausgemachtes Phänomen zu sein, haben zwei Karlsruher Forscher entdeckt. Ihrer Analyse zufolge, zeigen Niederschläge, Bewölkung und Temperatur einen deutlichen Wochengang.

Abends schneller schwimmen

Die innere Uhr des Menschen wirkt sich auch auf seine Leistungen im Sport aus. Das haben amerikanische Physiologen mit einem ungewöhnlichen Kurztag-Experiment nachweisen können. In den späten Abendstunden bewältigen die Teilnehmer eine 200 Meter lange Schwimmstrecke fast sechs Sekunden schneller als in den frühen Morgenstunden.

Frühe Europäer vertrugen keine Milch

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Erst hielt die Landwirtschaft Einzug in Europa, dann passten sich die Körper der Bauern an das Trinken von Milch an. Für diese Annahme sprechen genetische Untersuchungen, die Mainzer und Londoner Anthropologen an steinzeitlichen Skeletten durchgeführt haben. Sämtliche Individuen dürften demnach in jungen Jahren die Fähigkeit verloren haben, Milchzucker zu verdauen.

Atemtest auf Lungenkrebs

Ein einfacher Atemtest kann Hinweise auf Tumoren in der Lunge liefern. Entsprechende Resultate einer kleinen Pilotstudie stellen amerikanische Mediziner im Fachblatt “Thorax” vor. Anhand flüchtiger Verbindungen im Atem konnten sie Lungenkrebs zumindest mit mäßiger Treffsicherheit erkennen.

Bakterien gegen Schiffsbremser

Schwedische Forscher glauben eine neue Methode gefunden zu haben, um Seepocken und andere Krebse von Schiffsrümpfen fernzuhalten. Ein Anstrich, der einen Extrakt aus einem Meeresbakterium enthält, verhindert demnach, dass sich die Larven der Lästlinge auf dem Rumpf festsetzen.

Vulkane blitzen zweimal

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Vulkanausbrüche sind von starker elektrischer Aktivität in der Atmosphäre begleitet. Anhand eines Ausbruchs in Alaska haben amerikanische Forscher dieses Phänomen genauer studieren können. Demnach produziert das herausgeschleuderte Material unmittelbar nach dem Verlassen des Vulkanschlots intensive Hochfrequenzstrahlung. Kurze Zeit später folgen ein wahres Blitzlichtgewitter in der abdriftenden Rauchsäule.

Schimpansen jagen mit Speeren

Westafrikanische Schimpansen verwenden Werkzeuge in einer Art und Weise, wie sie bislang ausschließlich dem Menschen zugetraut wurde. Das haben eine amerikanische Anthropologin und ein britischer Kollege beobachtet. Die Tiere setze eigens bearbeitete Äste als Speere ein, um kleine Halbaffen in ihren Schlupflöchern zu erlegen, schreibt das Duo im Fachblatt “Current Biology”.

Bio-Zement als Erdbebenschutz

Ein schlichtes Bodenbakterium könnte helfen, Gebäude gegen die Folgen eines Erdbebens zu wappnen. Darauf deuten Laborversuche amerikanischer Forscher hin. Indem die Mikrobe Sandkörner untereinander mit mineralischen Brücken verknüpft, wird einer Verflüssigung sandigen Bodens unter Druck vorgebeugt.

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