Origami-Optik für flache Kameras
31. Januar 2007
Die größten Teleskope der Welt brechen das Licht ferner Sterne nicht mit mächtigen Linsen, sondern lenken es mit einer Reihe von Spiegeln. Das gleiche Prinzip nutzen amerikanische Ingenieure für eine extrem flache Tele-Optik. Das Licht läuft dabei innerhalb eines Kristalls auf einem mehrfach “gefalteten” Weg.
Die Origami-Optik ist relativ breit, dafür aber sehr flach. Foto: Courtesy UC San Diego Lesen
Pflanzensporen als Wirkstoff-Frachter
31. Januar 2007
Pflanzliche Pollen und Sporen wurden von der Natur zum Zwecke der Fortpflanzung bzw. Ausbreitung entwickelt. Die winzigen Gebilde könnten jedoch auch preiswerte Transporter für Medikamente und andere Wirkstoffe abgeben, sind englische und niederländische Chemiker überzeugt. Mit einer verblüffend einfachen Methode gelang es ihnen, Bärlappsporen mit Magnetpartikeln, Nährsalzen und Farbstoffen zu füllen. Lesen
Träumen im Dreiviertel-Takt
30. Januar 2007
Schlafende durchlaufen immer wieder in Phasen besonders bildhafter Träume, die an schnellen Augenbewegungen erkennbar sind. Diese besondere Gehirnaktivität wirkt sich auch auf den Rest des Körpers aus, hat eine israelisch-deutsche Forschergruppe entdeckt. Während der Traumphasen sind Herz und Lunge besonders schwach miteinander synchronisiert - bevorzugt im Dreivierteltakt. Lesen
Mini-Labor mit Saugkraft
30. Januar 2007
Ein kleines Laborsystem für den Einmalgebrauch haben amerikanische Chemiker entwickelt. Auf Filterpapier basierend, kommt das Wegwerf-Labor ohne teure Pumpen und Ventile aus. Stattdessen saugt es sich von selbst mit der zu untersuchenden Lösung voll und zeigt die Messresultate ein Form einer schlichten Verfärbung an. Lesen
DNA-Sterne leuchten heller
29. Januar 2007
Eine Energiefalle nach dem Vorbild der Natur haben amerikanische Chemiker ersonnen. Ihre Konstruktion besteht aus einem DNA-Gerüst, in dem zahlreiche Farbstoffmoleküle aufgehängt sind. Werden diese von Licht getroffen, leiten sie die Energie an ein einzelnes Farbstoffmolekül weiter und regen es zu intensivem Leuchten an.
Grafik: Carnegie Mellon University Lesen
Wie Nerven elastisch bleiben
29. Januar 2007
Ob man Kniebeugen macht oder einen Finger krümmt - bei jeder Regung des Körpers werden Nerven gedehnt. Warum die filigranen Ausläufer der Nervenzellen dabei nicht reißen, glauben amerikanische Biologen entdeckt zu haben. Ein einziges Protein scheint dafür verantwortlich zu sein, dass die äußere Hülle der Zellen den Bewegungen des Körpers elastisch folgen kann.

Bei einem Fadenwurm ohne Beta-Spectrin (rechts) ist ein vom Bauchmark (unten) ausgehender Nervenausläufer gerissen und sucht nun mit einem Bündel von Wachstumskegeln erneut Kontakt. Bilder: Courtesy Michael Bastiani, University of Utah Lesen
Strahlung sterilisiert Mars
29. Januar 2007
Wer auf dem Mars nach Spuren von Leben suchen will, muss tief graben. Tiefer, als es die derzeitigen Entwürfe für entsprechende Missionen vorsehen, befürchtet eine englisch-schweizerische Forschergruppe. Ihren Simulationen zufolge, hat energiereiche Strahlung aus dem Weltraum auch den Untergrund des roten Planeten längst sterilisiert. Lesen
Licht pulst Elektronenkanone
27. Januar 2007
Eine neue Quelle für extrem kurze Elektronenpulse hat eine deutsch-amerikanische Forschergruppe entwickelt. Dabei handelt es sich um eine hauchfeine Metallspitze, die mit Lichtpulsen zum Aussenden von Elektronen angeregt wird. Je kürzer die Lichtpulse, desto kürzer sind auch die Elektronenblitze.

Beim “Abtasten” eines Nanograbens mit der Spitze treten an dessen Rändern höhere Elektronenströme auf. Bilder: Max-Born-Institut Lesen
Spinnen balzen ultraviolett
26. Januar 2007
Weibliche Springspinnen und Krankenwagen haben etwas gemeinsam, berichtet ein internationales Forschertrio im Magazin “Science”. Beide nutzen “Neonfarben”, die ultraviolettes Licht in sichtbares umwandeln und so förmlich leuchten. Das Ziel ist in beiden Fällen das gleiche: Aufmerksamkeit erregen.
Springspinnen, hier ein fluoreszierendes Weibchen von Cosmophasis umbratica, entgeht so schnell nichts. Foto: Courtesy of Matthew L.M. Lim and Daiqin Li Lesen
Wie das Hirn die Welt zusammensetzt
25. Januar 2007
Beim Betrachten einer glänzenden Apfelsine registrieren Augen und Sehsystem einen runden, orangefarbenen Fleck, der viele feine Stippen und einige helle Flächen aufweist. Bis das Gehirn diese Information zu einem einzigen Objekt zusammengefügt hat, braucht es Zeit. Etwa eine Hundertstel Sekunde, hat eine amerikanische Mathematikerin ermittelt. Lesen



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