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Archiv für: Januar, 2007

Origami-Optik für flache Kameras

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Die größten Teleskope der Welt brechen das Licht ferner Sterne nicht mit mächtigen Linsen, sondern lenken es mit einer Reihe von Spiegeln. Das gleiche Prinzip nutzen amerikanische Ingenieure für eine extrem flache Tele-Optik. Das Licht läuft dabei innerhalb eines Kristalls auf einem mehrfach “gefalteten” Weg.

Pflanzensporen als Wirkstoff-Frachter

Pflanzliche Pollen und Sporen wurden von der Natur zum Zwecke der Fortpflanzung bzw. Ausbreitung entwickelt. Die winzigen Gebilde könnten jedoch auch preiswerte Transporter für Medikamente und andere Wirkstoffe abgeben, sind englische und niederländische Chemiker überzeugt. Mit einer verblüffend einfachen Methode gelang es ihnen, Bärlappsporen mit Magnetpartikeln, Nährsalzen und Farbstoffen zu füllen.

Träumen im Dreiviertel-Takt

Schlafende durchlaufen immer wieder in Phasen besonders bildhafter Träume, die an schnellen Augenbewegungen erkennbar sind. Diese besondere Gehirnaktivität wirkt sich auch auf den Rest des Körpers aus, hat eine israelisch-deutsche Forschergruppe entdeckt. Während der Traumphasen sind Herz und Lunge besonders stark miteinander synchronisiert – vorzugsweise im Dreivierteltakt.

Mini-Labor mit Saugkraft

Ein kleines Laborsystem für den Einmalgebrauch haben amerikanische Chemiker entwickelt. Auf Filterpapier basierend, kommt das Wegwerf-Labor ohne teure Pumpen und Ventile aus. Stattdessen saugt es sich von selbst mit der zu untersuchenden Lösung voll und zeigt die Messresultate ein Form einer schlichten Verfärbung an.

DNA-Sterne leuchten heller

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Eine Energiefalle nach dem Vorbild der Natur haben amerikanische Chemiker ersonnen. Ihre Konstruktion besteht aus einem DNA-Gerüst, in dem zahlreiche Farbstoffmoleküle aufgehängt sind. Werden diese von Licht getroffen, leiten sie die Energie an ein einzelnes Farbstoffmolekül weiter und regen es zu intensivem Leuchten an.

Wie Nerven elastisch bleiben

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Ob man Kniebeugen macht oder einen Finger krümmt – bei jeder Regung des Körpers werden Nerven gedehnt. Warum die filigranen Ausläufer der Nervenzellen dabei nicht reißen, glauben amerikanische Biologen entdeckt zu haben. Ein einziges Protein scheint dafür verantwortlich zu sein, dass die äußere Hülle der Zellen den Bewegungen des Körpers elastisch folgen kann.

Strahlung sterilisiert Mars

Wer auf dem Mars nach Spuren von Leben suchen will, muss tief graben. Tiefer, als es die derzeitigen Entwürfe für entsprechende Missionen vorsehen, befürchtet eine englisch-schweizerische Forschergruppe. Ihren Simulationen zufolge, hat energiereiche Strahlung aus dem Weltraum auch den Untergrund des roten Planeten längst sterilisiert.

Licht pulst Elektronenkanone

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Eine neue Quelle für extrem kurze Elektronenpulse hat eine deutsch-amerikanische Forschergruppe entwickelt. Dabei handelt es sich um eine hauchfeine Metallspitze, die mit Lichtpulsen zum Aussenden von Elektronen angeregt wird. Je kürzer die Lichtpulse, desto kürzer sind auch die Elektronenblitze.

Spinnen balzen ultraviolett

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Weibliche Springspinnen und Krankenwagen haben etwas gemeinsam, berichtet ein internationales Forschertrio im Magazin “Science”. Beide nutzen “Neonfarben”, die ultraviolettes Licht in sichtbares umwandeln und so förmlich leuchten. Das Ziel ist in beiden Fällen das gleiche: Aufmerksamkeit erregen.

Wie das Hirn die Welt zusammensetzt

Beim Betrachten einer glänzenden Apfelsine registrieren Augen und Sehsystem einen runden, orangefarbenen Fleck, der viele feine Stippen und einige helle Flächen aufweist. Bis das Gehirn diese Information zu einem einzigen Objekt zusammengefügt hat, braucht es Zeit. Etwa eine Hundertstel Sekunde, hat eine amerikanische Mathematikerin ermittelt.

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