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Archiv für: November, 2006

Verformbarkeit verrät bösartige Tumoren

Ob ein Tumor in der Brust gefährlich ist oder nicht, können Ärzte künftig vielleicht per Ultraschall erkennen. Dieser Ansicht ist ein amerikanischer Radiologe nach einer kleinen Pilotstudie. Bösartige Geschwulste lassen sich demnach anhand ihrer leichteren Verformbarkeit von gutartigen unterscheiden.

Negativ-Fund im All

Manchmal können sich Forscher auch über Negatives freuen. So geschehen im Fall amerikanischer Astronomen. Wie sie im Fachblatt “Astrophysical Journal” berichten, gelang ihnen der erste Nachweis negativ geladener Moleküle in den Tiefen des Alls.

Wasser geht auf Abstand

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An manchen Materialien perlt Wasser einfach ab, ohne sie zu benetzen. Was genau zwischen solchen wasserabweisenden Oberflächen und dem feuchten Nass vor sich geht, haben Stuttgarter Forscher jetzt im Detail untersucht. Ihren Messungen zufolge, bleibt das Wasser auf Abstand zu der Oberfläche, sodass sich eine deutliche Lücke zwischen beiden ausbildet.

Kaum Märchenhochzeiten in Deutschland

Hochzeiten wie die im Märchen vom Aschenputtel sind in Deutschland und Großbritannien sehr selten. Das hat eine britisch-deutsche Forschergruppe ermittelt. Statistisch gesehen, ist es demnach sehr unwahrscheinlich, dass sich eine Person aus ärmlichen Verhältnissen mit einen Partner aus gut situiertem Hause vermählt.

Tabula rasa durch Massensterben

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Vor rund 250 Millionen Jahren verschwanden über 90 Prozent der im Meer lebenden Tierarten. Dieses “Große Sterben” läutete eine umfassende Neuordnung der marinen Lebensgemeinschaften ein, berichten amerikanische und australische Forscher im Magazin “Science”. Erst nach dem Artensterben setzten sich komplex strukturierte Gemeinschaften durch, wie sie auch in den heutigen Ozeanen vorherrschen.

Raucher haben weniger Hirn

Rauchen erhöht nicht nur das Krebs- und Infarktrisiko, sondern schlägt auch aufs Hirn. Das bestätigt eine Studie deutscher und amerikanischer Forscher. Raucher weisen demnach in mehreren Bereichen des Gehirns weniger graue Substanz auf als Nichtraucher.

Wo Zellen Zeit verlieren

Wenn eine Zelle Signale aus ihrer Umgebung empfängt, geschieht dies häufig über eine Art Botenkette. Wie schnell dieses System arbeitet, haben Würzburger Forscher jetzt erstmals messen können. Während der Schritt durch die Zellmembran sehr schnell abläuft, lassen es die ersten “Reiter” im Zellinneren eher gemächlich ruhig angehen.

Forscherin: Elektrosensibilität nicht nachweisbar

Immer wieder führen Menschen gesundheitliche Probleme auf die Einwirkung schwacher elektromagnetischer Felder zurück. Bei dieser Elektrosensibilität dürfte es sich jedoch eher um ein psychisches Phänomen handeln. Zu diesem Schluss kommt eine Berliner Forscherin nach einer Studie mit 48 selbsterklärten Elektrosensiblen. Keine dieser Personen konnte kurzzeitig vorhandene Felder erkennen.

Sprachtherapie im Chor

Wo gesungen wird, kann man sich bekanntlich ruhig niederlassen. Ganz besonders gilt dies für Menschen, die aufgrund einer Gehirnschädigung um Worte ringen müssen, haben kanadische Forscherinnen ermittelt. Ein Teil des verlorenen Sprachvermögens stellt sich demnach beim Singen im Chor wieder ein. Das berichtet das Magazin “New Scientist” in seiner neuen Ausgabe.

Hessisches Hightech für frühe Forschung

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Schon bei den Alchemisten des Mittelalters erfreuten sich Tiegel aus Hessen großer Beliebtheit. Das Geheimnis dieser Produkte glauben britische Archäologen gelüftet zu haben. Besondere Rohstoffe und hohe Temperaturen im Brennofen ließen demnach eine extrem temperatur- und chemikalienbeständige Keramik entstehen.

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