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Medium Straße

30. November 2006

Das Straßennetz hat mehr gemein mit dem Internet als mit einem Leitungssystem. Zu diesem Schluss kommt eine schwedischer Soziologe nach mehrjährigen Studien on the road. Seiner Ansicht nach stellt die Straße nicht nur eine räumliche Verbindung her, sie dient auch als Medium für den Austausch und die Verbreitung von Informationen. Lesen

Prachtkerle haben mehr Söhne

30. November 2006

Stattliche Männer haben nicht nur mehr Nachwuchs als weniger imposante Geschlechtsgenossen, sie zeugen auch mehr Söhne. Das haben spanische Forscher bei Versuchen mit Rothirschen ermittelt. Ihrer Ansicht nach belegen die Resultate nicht nur, dass das Geschlechtsverhältnis des Nachwuchses auch vom Vater abhängt. Sie eröffneten auch neuen Raum für evolutionäre Konflikte zwischen Männchen und Weibchen. Lesen

Schwebekern im Kolibrigehirn

30. November 2006

Kameraleute hätten allen Grund, auf Kolibris neidisch zu sein. Das haben zwei kanadische Neurowissenschaftler beim Vergleich der Gehirne von 35 Vogelarten entdeckt. Bei den fliegenden Juwelen ist demnach eine Hirnregion besonders stark entwickelt, die selbst unter schwierigen Umständen für ein ruhiges Bild sorgt. Lesen

Wohlfühl-Waben für Enzyme

30. November 2006

Auf verblüffend einfache Weise kann man Proteinen den Eindruck vermitteln, sie befänden sich in ihrer gewohnten Umgebung. Das haben amerikanische Forscher entdeckt. Nachdem sie Enzyme in winzige Waben gesperrt hatten, arbeiteten diese besser als in einer gewöhnlichen Reagenzienlösung.

EM-Aufnahme von Waben und Enzymen: schaumig strukturierte Masse, in den Poren kleine schwarze Punkte

Mit Nanopartikeln aus Gold markiert, werden die Enzyme in ihren Waben als kleine schwarze Punkte sichtbar. EM-Aufnahme: Pacific Northwest National Laboratory Lesen

Golfstrom schwächer während Kleiner Eiszeit

29. November 2006

Während der “Kleinen Eiszeit” war der Golfstrom deutlich schwächer als heute. Das lässt eine Untersuchung amerikanischer Geowissenschaftler vermuten. Beginnend im 13. Jahrhundert, strömte demnach bis zu 10 Prozent weniger Warmwasser durch die Meeresstraße zwischen Florida und Antillen gen Nordatlantik. Lesen

Milch für klaren Darm-Blick

29. November 2006

Einen neuen Anwendungszweck für Milch glaubt eine amerikanische Medizinerin gefunden zu haben. Kurz vor einer Röntgenuntersuchung des Bauchs getrunken, sorgt Milch für einen ähnlich guten Überblick wie ein herkömmliches Kontrastmittel. Lesen

Urfisch mit stärkstem Biss

29. November 2006

In puncto Biss dürfte ein urzeitlicher Meeresräuber sogar den Dinosauriern Konkurrenz gemacht haben. Zu diesem Schluss kommen zwei amerikanische Forscher im Fachblatt “Biology Letters”. Ihren Modellrechnungen zufolge, könnten die Kiefer des Panzerfischs Dunkleosteus terrelli mit einer knapp fünf Tonnen entsprechenden Kraft zugepackt haben.

Foto zeigt den versteinerten Schädel eines Dunkleosteus terrelli, dunkelgraue Panzerplatten, kleiner Augenring, scharfe Kieferplatten vor hellblauem Hintergrund

Der versteinerte Schädel eines Dunkleosteus terrelli diente als Vorlage für ein biomechanisches Modell. Photograph by Michael LaBarbera, courtesy of The Field Museum Lesen

Schimpansinnen kontern männliche Gewalt

28. November 2006

Männliche Schimpansen gehen mitunter auf weibliche Artgenossen los. Diese Übergriffe bleiben jedoch nicht immer ungesühnt, hat ein britischer Forscher im ostafrikanischen Uganda beobachtet. Manchmal tun sich einige Weibchen zusammen und zahlen es den deutlich größeren Aggressoren heim. Lesen

Wie das Hirn auf Marken anspricht

28. November 2006

Werbung argumentiert nicht nur, sie zielt auch auf das Unterbewusstsein ab. Den Erfolg dieser Taktik belegt eine Studie einer Münchner Medizinerin. Sahen ihre Probanden “starke” Marken, traten in ihren Gehirnen verstärkt Regionen in Aktion, die am mühelosen Entstehen eines guten Gefühls beteiligt sind. Lesen

Rauchen: Einschränken hilft nicht

28. November 2006

Eine Reihe von Krankheiten trifft Raucher deutlich häufiger als Nichtraucher. Wer sein Erkrankungsrisiko senken will, sollte es jedoch nicht bei halbherzigen Versuchen belassen, zeigt eine Langzeitstudie aus Norwegen. Das Halbieren des Zigarettenkonsums senkt das Risiko für Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen demnach nicht merklich. Lesen

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