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Archiv für: Oktober, 2006

Hirntraining mit Rückkopplung

Menschen können lernen, die Tätigkeit einzelner Gehirnregionen zu kontrollieren. Das zeigen die Versuche zweier Tübinger Neurowissenschaftler. Möglicherweise könnte ein entsprechendes Training bei psychischen Störungen oder kaum gebändigten Trieben helfen, schreibt das Magazin “New Scientist” in seiner neuen Ausgabe.

Wendige Terrorvögel

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Die größten Vögel der Erdgeschichte dürften wendiger gewesen sein als gemeinhin angenommen. Für diese Ansicht spricht ein 15 Millionen Jahre alter Vogelschädel, den ein amerikanisches Forscherduo im Magazin “Nature” vorstellt. Trotz seiner imposanten Länge von beinahe 72 Zentimetern ist das Fossil vergleichsweise schnittig gebaut.

Fossilien liefern älteste Pigmente

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Komplexe Biomoleküle hat eine amerikanische Geowissenschaftlerin in 350 Millionen Jahre alten Fossilien gefunden. Die orange-gelben Verbindungen stammen aus Seelilien und könnten Einblicke in Lebensweise und Entwicklung der grazilen Schönheiten erlauben.

Müsli-Effekt im Sternhaufen

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Sternhaufen und Müsli haben mehr gemeinsam als man zunächst glauben sollte. Das belegt eine Langzeitstudie einer internationalen Astronomengruppe. So, wie sich in einer Müslipackung mit der Zeit Nüsse und Haferflocken voneinander trennen, sind in einem nahen Kugelsternhaufen die Sterne nach ihrer Masse sortiert: Die schwersten Exemplare sind allmählich gen Haufenzentrum gesunken.

Physiker erzeugen neue Teilchen

Zwei theoretisch vorhergesagte Elementarteilchen hat eine internationale Physikergruppe erstmals beobachten können. Bei den Neulingen handelt es sich um exotische Verwandte der vertrauten Protonen und Neutronen. Die Messung ihrer Eigenschaften soll helfen, das Bild der Physik vom Aufbau der Materie zu verfeinern.

Problematische Tabletten-Teilung

In Deutschland wird jede vierte Tablette vor der Einnahme geteilt, haben Heidelberger und Göttinger Wissenschaftler ermittelt. Da viele der geteilten Tabletten ihren Wirkstoff nicht wie vorgesehen freisetzen, können sie mitunter eine Gefahr für die Patienten darstellen.

Parasitengänge im Dinosaurier-Darm

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Auch die größten Landlebewesen aller Zeiten dürften nicht von Parasiten verschont geblieben sein. Spuren solcher Quälgeister glauben amerikanische Forscher entdeckt zu haben. In den versteinerten Eingeweiden eines Entenschnabelsauriers stießen sie auf regelrechte Tunnel einheitlicher Form und Größe, die sie kreidezeitlichen Darmparasiten zuschreiben.

Lohnende Damenwahl

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Bei Gabelböcken haben die Weibchen die Hosen an – zumindest bei der Wahl des Geschlechtspartners. Die aufwändige Begutachtung potenzieller Väter lohnt sich, hat ein amerikanisches Forscherduo ermittelt. Weil die Nachkommen attraktiver Männchen schneller wachsen, können sie hungrigen Räubern schon bald davonlaufen.

Migräne wächst sich häufig aus

Von Migräne geplagte Kinder und ihre Eltern können hoffen: Bei einem großen Teil der Betroffenen verschwinden die Beschwerden binnen zehn Jahren oder verlieren zumindest an Intensität. Das haben italienische Mediziner ermittelt.

Gentest für gute Futterverwerter

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Viehzüchter sollen künftig im Voraus ermitteln können, ob ein Zuchtbulle gute Futterverwerter zeugen wird. Ein von australischen Forschern entwickelter Gentest sagt auf Basis weniger Genvarianten voraus, wie effizient Rinder ihr Futter in Muskelmasse umsetzen.

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