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Forscher tauchen in “Whirlpool-Krater”

31. Oktober 2006

Foto zeigt im Scheinwerferlicht einen Teil des Tauchfahrzeugs und einen Strudel von Gasblasen, der vom dunklen Meeresgrund aufsteigtAuch die relativ seichte Nordsee ist für spektakuläre Erlebnisse gut: Kieler Meeresforscher sind erstmals in einen Krater getaucht, der bei einem Gasausbruch am Meeresgrund entstanden war. Nach dem Abstieg durch in einem wahren Strudel von Methanblasen fanden sie einen dicht besiedelten Kraterboden vor. Lesen

Flamingos haben Schwellkörper im Mund

31. Oktober 2006

Flamingos schmücken sich mit rosarotem Gefieder und stehen häufig auf einem Bein. Als wäre das nicht genug, haben amerikanische Forscher eher zufällig eine weitere Besonderheit der Vögel entdeckt. Im Maul der Tiere finden sich zwei große Schwellkörper, die möglicherweise bei der Nahrungsaufnahme helfen. Lesen

Mikrowelle gegen Acrylamid

31. Oktober 2006

Mit einem einfachen Trick kann die Acrylamid-Menge in Pommes frites gesenkt werden. Das haben türkische Lebensmitteltechnologen herausgefunden. Werden die Kartoffelstäbchen in der Mikrowelle vorgegart und erst dann frittiert, sinkt ihr Gehalt der potenziell krebserregenden Substanz um mindestens ein Drittel. Lesen

Elefant erkennt sich im Spiegel

31. Oktober 2006

Nur bei wenigen Tierarten können sich Individuen selbst im Spiegel erkennen. Amerikanische Forscher haben nun Hinweise darauf gefunden, dass auch Elefanten zu dieser exklusiven Gruppe gehören. Bei ihren Versuchen mit drei Zootieren tastete zumindest eines nach einem Farbklecks auf seinem Kopf, nachdem es sein Spiegelbild gesehen hatte.

Foto: Elefant mit einem weißen Kreuz direkt über dem Auge

Happy. Foto: PNAS Lesen

Berggorillas erstmals in Höhle beobachtet

27. Oktober 2006

Berggorillas gehen gelegentlich unter die Erde. Das hat ein Forscher der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) erstmals beobachtet. In einem Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo stieß er auf eine Gruppe von sieben Gorillas, die sich in einer Höhle aufhielten.

Blassgrünlich gefärbte Infrarot-Aufnahme: Zwei Gorillas, schemenhaft vor einem dunklen Felshintergrund

Diese Infrarot-Aufnahme zeigt die Berggorillas beim Verlassen der Höhle. Foto: Robert Muir, ZGF Lesen

Sterne werden schnell erwachsen

27. Oktober 2006

Verglichen mit Menschen, werden Sterne schlagartig erwachsen. Das belegen die Beobachtungen einer deutsch-japanischen Astronomengruppe. Ein nahe gelegener Stern hat trotz seines geringen Alters bereits ein beachtliches Loch in die ihn umgebende Scheibe aus Gas und Staub gebrannt.

Diagramm: Geschwindigkeit und Dichte des Scheibenmaterials in der Umgebung des Sterns

Indem das Gas in der Scheibe um den Stern kreist, scheint es mal auf den Beobachter zu, mal von ihm weg zu streben. Grafik: MPIA/NAOJ Lesen

Schneller am Ziel mit “Navi”

27. Oktober 2006

Autofahrer verlassen sich immer häufiger auf Navigationsgeräte, wenn es um das Umfahren von Staus und anderen Verkehrsbehinderungen geht. Ob dieses System tatsächlich funktioniert, hat eine Essener Forscherin erstmals im Detail untersucht. Wenn die Geräte aktuelle Verkehrsmeldungen berücksichtigen, können sie die Fahrer tatsächlich schneller ans Ziel bringen. Lesen

Überflieger mit Weitblick

26. Oktober 2006

Katastrophenhelfer müssen rasch helfen, ohne sich selbst zu gefährden. Unterstützung dabei erhalten sie jetzt aus der Luft: Karlsruher Ingenieure haben einen Miniatur-Hubschrauber mit vier Rotoren entwickelt, der autonom navigieren kann. Der wendige Flieger kann Helfer durch unwegsames Terrain leiten, Gefahren erkennen und in einsturzgefährdete Gebäude spähen.

Foto des Air-Quad: Aus wenigen Stangen bestehendes Gerüst, an den Ecken je ein Rotor, in der Mitte eine Box

Der Air-Quad manöveriert allein über Veränderungen der Rotoren-Drehzahlen. Foto: Uni Karlsruhe Lesen

Pumas als Landschaftsgärtner

26. Oktober 2006

Raubtiere werden häufig als Übeltäter dargestellt, die über wehrlose Beute herfallen. Tatsächlich spielen die Jäger eine wichtige “gestalterische” Rolle, belegt eine neue Studie amerikanischer Biologen. Indem sich der Puma aus einem weiten Felstal zurückzog, verschwanden dort auch Überschwemmungsflächen samt ihrer typischen Flora und Fauna.

Illustration zeigt einen Bach und an seinen Ufern schematisch die Landschaft mit bzw. ohne Pumas

Grafik: Oregon State University Lesen

Virus geht eigene Wege

25. Oktober 2006

Ein kleines Virus ist offenbar nicht der treue Geselle, für den es lange Zeit gehalten wurde. Das haben eine amerikanische Forscherin und ihre Kollegen entdeckt. Der Stammbaum des normalerweise harmlosen Virus passt demnach nicht zur Ausbreitung der Menschheit über die Kontinente. Lesen

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