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Archiv für: September, 2006

Wie Geschäfte ihre Umgebung prägen

Wohl und Wehe eines Ladenlokals hängen stark vom Standort ab. Was Einzelhändler längst wissen, hat ein französischer Physiker nun auch mathematisch nachvollziehen können. Am Beispiel der Stadt Lyon ermittelte er, dass einige Geschäfte die Nähe zueinander suchen, während andere lieber auf Abstand bleiben.

Sensorhaut aus Verpackungsschaum

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Wer ein großes Paket öffnet, muss sich mitunter durch Berge von Polypropylen-Flocken zum eigentlichen Inhalt vorarbeiten. Der Polymerschaum kann jedoch weit mehr als dämpfen und isolieren, haben österreichische und amerikanische Physiker zeigen können. Auch großflächige Drucksensoren und Mikrofone lassen sich daraus herstellen.

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Foto: Ingrid Graz/FWF

Das Schweigen der Grillen

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Ein Paradebeispiel für die verschlungenen Pfade der Evolution haben amerikanische Biologinnen auf Hawaii entdeckt. Die Männchen einer dort lebenden Grillenart produzieren keine Lockgesänge mehr und entgehen so den Attacken einer parasitischen Fliege. Allerdings müssen sie sich nun selbst als “akustische Schmarotzer” betätigen, um in Kontakt mit Weibchen zu kommen.

Erste Erfahrungen mit Netzhaut-Chip

Ein hauchdünner Chip im Auge kann blinden Menschen einen Teil des Sehvermögens zurückgeben. Das berichten Augenärzte aus Tübingen und Regensburg auf einem Fachkongress in Berlin. Die ersten Empfänger können demnach die Größe von Objekten erkennen, wenn das Implantat elektrische Reize abgibt.

Große Frauen bekommen eher Zwillinge

Mütter von Zwillingen oder Drillingen sind größer als die Durchschnittsfrau. Zu diesem Schluss kommt ein amerikanischer Gynäkologe nach einer Studie mit 129 Mehrlingsmüttern. Grund für den Zusammenhang sind seiner Ansicht nach höhere Spiegel von Wachstumshormonen.

Dinosaurier erlebten wechselhaftes Klima

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Zu Zeiten der Saurier war das irdische Klima weniger beständig als mitunter angenommen. Das lesen amerikanische und niederländische Forscher aus Sedimentgestein vom Grund des Pazifik heraus. Vor gut 120 Millionen Jahren schwankte die mittlere Oberflächentemperatur des Ozeans demnach um bis zu sechs Grad Celsius, berichten sie im Fachblatt “Geology”.

Bohrkern wird begutachtet
Foto: An Bord des Bohrschiffs begutachten die Forscher Teile des Bohrkerns. Foto: Ocean Drilling Program

Schwangerer Fischsaurier entdeckt

Beim Aufräumen fallen auch Forschern mitunter erstaunliche Dinge in die Hände. So geschehen in einem kanadischen Laboratorium: Unter einer Tischtennisplatte fanden die neuen Hausherren die 100 Millionen Jahre alten Überreste eines Ichthyosauriers samt darin erhaltener Embyronen.

Kreiselstern verliert Hüftspeck

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Wenn Sterne sich allzu rasch um die eigene Achse drehen, katapultieren sie einen Teil ihres eigenen “Hüftspecks” ins All. Für dieses Szenario sprechen neue Beobachtungen eines europäischen Astronomenteams. Sobald das Material eine Scheibe um den stellaren Kreisel gebildet hat, scheint es nur noch den Gesetzen der Schwerkraft zu gehorchen.

Kanaren-Katastrophe vertagt

Die Vulkaninsel La Palma ist sehr viel stabiler als mitunter angenommen. Das schließen niederländische Geowissenschaftler aus Modellrechnungen. Insbesondere die Vulkanflanke im Süden der Insel dürfte frühestens in 10.000 Jahren ins Meer rutschen.

Mehr Schlaganfall-Tote nach Feinstaub-Spitzen

Die Feinstaubbelastung der Luft wird derzeit anhand von Tages- und Jahresmittelwerten beurteilt. Vorübergehende Konzentrationsspitzen müssen jedoch ebenfalls berücksichtigt werden, lässt eine Studie japanischer Mediziner vermuten. Zwei Stunden nach einem Anstieg der Feinstaubkonzentration steigt demnach auch das Risiko für Tod durch Gehirnblutung vorübergehend deutlich an.

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