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Archiv für: Juli, 2006

Älteste Höhlen identifiziert

Die Jenolan-Höhlen im australischen Bundesstaat New South Wales sind die ältesten der Welt. Davon sind ein australischer Höhlenforscher und seine Kollegen überzeugt. In den Kalksteinhöhlen entstandene Tonmineralien sind demnach rund 340 Millionen Jahre alt.

Schweißtreibende Tour für Kometen

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Als im letzten Sommer ein Kupfergeschoss auf den Kometen Tempel 1 traf, gab es einen vergleichsweise trockenen Einschlag. Des ungeachtet schwitzt der Komet auf seiner Bahn um die Sonne reichlich Wasser aus, hat eine deutsch-amerikanische Forschergruppe ermittelt. Bei jedem Umlauf verliert die eisige Staubkugel demnach rund drei Millionen Tonnen Wasser. Eine der letzten Aufnahmen, die [...]

Nikotin vermindert Wirkung von Alkohol

Rauchen und Trinken gehen häufig Hand in Hand. Auf einen möglichen Grund weisen Versuche an Ratten hin, die amerikanische Mediziner durchgeführt haben. Nikotin reduziert demnach den Übergang von Alkohol in das Blut und könnte Raucher so zum stärkeren Trinken animieren.

Staub bremst Sterne

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Ob sich eine wirbelnde Gasmasse zu einem Stern verdichten kann, scheint auch von der richtigen Portion Sand im Getriebe abzuhängen. Entsprechende Resultate präsentieren eine amerikanische Astronomin und ihre Kollegen im “Astrophysical Journal”. Myriaden winziger Staubkörnchen können die Rotation demnach auf sterntaugliches Maß reduzieren.

Steigungen schrecken Elefanten

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Elefanten vermeiden es möglichst, ihre Körpermasse auch nur leichte Steigungen emporzuwuchten. Das zeigen Karten von Elefanten-Wanderrouten, die ein internationales Forschertrio im Fachblatt “Current Biology” vorstellt. Auch die Aussicht auf üppiges Grün vermag die Kolosse demnach nicht auf Hügel zu locken.

Einladender Stich lenkt Zellen

Mit einer Art elektrischen Kupferstichs könnten sich nahezu beliebig geformte Zellkulturen erzeugen lassen. Das berichten Oldenburger Forscher im Fachblatt “Angewandte Chemie”. Mit Hilfe einer hauchdünnen Elektrode zeichnen sie “heimelige” Muster in eine Oberfläche, die normalerweise eher abstoßend auf Zellen wirkt.

Mikro-Sterne aus dem Kochtopf

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Wenn sich moderne Materialforscher auf der Ebene kleinster Objekte betätigen, umweht ihre Experimente oft ein Hauch von Alchemie. So auch im Falle der Versuche, die eine chinesisch-deutsche Forschergruppe im Fachblatt “Chemistry of Materials” vorstellt. Durch ausgiebiges Erhitzen von Kupfer und Schwefel züchten sie Tausendstel Millimeter große Sterne von nahezu geometrischer Perfektion.

Dicke Kirchenluft durch Weihrauch

Kirchenbesucher können aufatmen: Brennende Kerzen erhöhen die Feinstaub-Belastung der Kirchenluft nur unwesentlich, hat ein Essener Klimatologe ermittelt. An Feiertagen kann das Abbrennen von Weihrauch die Konzentration allerdings erheblich steigen lassen, berichtet der Forscher im Fachblatt “Environmental Science & Technology”.

Weniger Spurenelemente in fettarmem Schwein

Fettarmes Schweinefleisch ist auch arm an Spurenelementen, haben Dummerstorfer Biologen ermittelt. In den letzten Jahren auf einen niedrigen Fettgehalt hin optimiert, enthält das Muskelfleisch mittlerweile deutlich weniger Eisen, Selen und andere Nährelemente als in den Nährwerttabellen angegeben.

Alte Sterne bekommen Runzeln

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Manchen Sternen geht es wie Menschen: im Laufe der Zeit bekommen sie Runzeln und Flecken. Das haben amerikanische und französische Forscher bei der Beobachtung alter Sterne entdeckt. Gut ein Drittel davon ist demnach nicht gleichmäßig hell, sondern weist asymmetrische Helligkeitsunterschiede auf.

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