Selbststoppende Eier
31. Juli 2006
Der sonntägliche Zwist um nicht perfekt geratene Frühstückseier könnte schon bald der Vergangenheit angehören. Glaubt zumindest der Verband der britischen Eierproduzenten. Mit wärmeempfindlichen Farben bedruckt, zeigen die Eier selbsttätig an, ob ihr Inhalt noch weich oder bereits schnittfest ist. Lesen
Aktivitätsmuster entlarvt mögliche Demenz-Vorstufe
31. Juli 2006
Das Verhalten von Menschen in den eigenen vier Wänden liefert Hinweise auf eine drohende Demenz. Das haben amerikanische Forscher mit Hilfe von Bewegungsmeldern und Türsensoren ermittelt. Senioren mit einer leichten Beeinträchtigung ihrer geistigen Fähigkeiten legen demnach ein deutlich variableres Aktivitätsmuster an den Tag als gesunde Altersgenossen. Lesen
“Verkabelung” der Gehirnhälften neu kartiert
28. Juli 2006
Über ein dickes Bündel von Nervenfasern halten sich die beiden Gehirnhälften gegenseitig auf dem Laufenden. Wie die Nervenfasern in diesem Balken verlaufen, hat ein Göttinger Forscherduo nun erstmals im Detail kartieren können. Die Verbindungen zwischen einzelnen Hirnregionen verlaufen demnach nicht nur anders als bislang angenommen, sie sind auch klarer gegeneinander abgegrenzt.

Ordnung muss sein: Bahnen zwischen präfrontalen Gehirnregionen (grün) und solche zwischen sensorischen Regionen (rot) kommen einander im Balken nicht in die Quere.
Bild: MPI für biophysikalische Chemie
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Flugsauriern schwoll in der Pubertät der Kamm
28. Juli 2006
Erst in der Pubertät wuchsen den Flugsauriern ihre beeindruckenden Knochenkämme. Zu diesem Schluss kommen zwei englische Forscher nach der Untersuchung eines jugendlichen Pterosaurier-Fossils aus Brasilien. Der bei ausgewachsenen Vertretern einheitliche Schädelkamm scheint bei diesem Exemplar noch aus getrennten Höckern bestanden zu haben. Lesen
Psychologe erstellt “Weltkarte des Glücks”
28. Juli 2006
Eine “Weltkarte des Glücks” hat ein britischer Psychologe erstellt. Gemessen am subjektiven Wohlbefinden ihrer Einwohner, belegen Dänemark, die Schweiz und Österreich darauf die besten Plätze. Deutschland kommt unter 178 Staaten auf Platz 35, die Schlusslichter bilden Simbabwe und Burundi. Lesen
Stetes Rieseln aus dem Kosmos
27. Juli 2006
Alljährlich regnen etwa 40.000 Tonnen kosmischen Staubs auf die Erde herab. Und diese Rate ist seit mindestens 29 Jahrtausenden bemerkenswert konstant, berichtet ein amerikanisch-deutsches Forscherduo im Magazin “Science”. Zumindest der Eintrag von kosmischem Helium hat in dieser Zeit nur selten geschwankt.

Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme eines kosmischen Staubkörnchens. Bild: J. Freitag/ S. Messenger
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Asthma kommt klassenabhängig
27. Juli 2006
Noch vor 100 Jahren galten Asthma und Allergien als typische Erkrankungen von Bildungsbürgern und blutleeren Adeligen. Auch heute variiert die Erkrankungshäufigkeit mit Schichtzugehörigkeit und Einkommen, zeigen die Resultate einer schwedischen Forschergruppe. Allerdings haben sich die Verhältnisse umgekehrt: Einfache Arbeiter sind bis zu 90 Prozent häufiger betroffen als leitende Angestellte. Lesen
Parfümierter Seeboden
27. Juli 2006
Haushaltsreiniger und Hygieneprodukte enthalten mitunter Wirkstoffe, die Klärwerke ungehindert passieren und sich in der Umwelt anreichern können. Ähnliches gilt für in vielen Produkten enthaltene synthetische Riechstoffe, haben eine amerikanische Chemikerin und ihre Kollegen ermittelt. Im Sediment zweier nordamerikanischer Seen konnten sie rasch steigende Konzentrationen dieser Substanzen nachweisen. Lesen
Ein Raumanzug für alle Fälle
26. Juli 2006
Den Raumanzug für wirklich alle Fälle haben amerikanische Tüftler entwickelt. Wie das Magazin “New Scientist” in seiner neuen Ausgabe berichtet, erzeugt der Anzug nicht nur seinen eigenen Strom. Er stopft auch selbsttätig kleinere Lecks. Lesen
Faustgroße Kiesel auf Saturnmond
26. Juli 2006
Nach ihrer Landung auf dem Saturnmond Titan hatte die Sonde Huygens Bilder von “Kieselsteinen” zur Erde gesandt. Anhand der Radiosignale des Landegeräts hat eine europäisch-amerikanische Forschergruppe nun die Größe dieser Objekte bestimmen können. Vermutlich aus steinhartem Wassereis bestehend, sind die Kiesel im Umkreis der Landestelle fünf bis zehn Zentimeter groß.

Bilder: ESA/NASA/JPL/University of Arizona und M. Pérez-Ayúcar/ESA
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