Warum warmes Wasser schneller gefriert

31. Mai 2006

Warmes Wasser gefriert mitunter rascher als kaltes. Eine schlüssige Erklärung für diesen verblüffenden Effekt glaubt ein amerikanischer Physiker gefunden zu haben. Des Rätsels Lösung liegt demnach in gelösten Mineralien, die den Gefrierpunkt des Wassers senken, durch Erwärmen jedoch daraus entfernt werden. Lesen

Wie New Orleans versinkt

31. Mai 2006

Das Stadtgebiet von New Orleans sinkt pro Jahr um durchschnittlich sechs Millimeter. Das zeigt die Auswertung von Satellitenaufnahmen durch eine amerikanisch-italienische Forschergruppe. Mit jährlich rund 20 Millimeter besonders stark war die Abwärtsbewegung an einem Deich, der während des Hurrikans Katrina an mehreren Stellen brach und so den Wassermassen Tür und Tor öffnete.

Luftbild New Orleans
Eine Vielzahl von Deichen schottet New Orleans gegen Seen, Lagunen und den Mississippi ab. Bild: NASA Johnson Space Center – Earht Sciences and Image Analysis
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Edelgas entlarvt Raucher-Lungen

31. Mai 2006

Lange bevor sich die ersten Symptome einstellen, weisen die Lungen von Rauchern krankhafte Veränderungen auf. Das haben amerikanische Mediziner mit Hilfe von magnetisch markiertem Helium nachweisen können. Tief in der Lunge von Rauchern wird die Bewegung der Edelgasatome demnach durch weniger feine Gewebestrukturen behindert. Lesen

Neue Fischarten entdeckt

31. Mai 2006

Mit reicher Beute ist eine Forschungsfahrt vor der australischen Westküste zu Ende gegangen. In der Nähe der Rottnest-Insel, kaum 20 Kilometer vor der Millionenstadt Perth gelegen, fanden die beteiligten Wissenschafter mindestens vier neue Fischarten. Lesen

Problematischer Braunbär stammt aus Italien

30. Mai 2006

Die Herkunft des Braunbären, der seit zwei Wochen an bayerisch-österreichischen Grenze für Aufregung sorgt, ist geklärt. Laut Mitteilung der Naturschutzorganisation WWF stammt das Tier aus Italien und dürfte seine geringe Menschenscheu von der Mutter übernommen haben. Lesen

Metallreiche Sterne, kernige Planeten

30. Mai 2006

In den letzten 17 Jahren sind Belege für etwa 190 Planeten bei fernen Sternen entdeckt worden. Eine europäische Astronomengruppe nun einen rechnerischen Blick in das Innere dieser Exoplaneten geworfen. Wie die Forscher im Fachblatt “Astronomy & Astrophysics” berichten, scheint der Aufbau der fernen Welten stark von der Zusammensetzung ihrer Zentralgestirne abzuhängen.

Schwere Elemente in Exoplaneten
Der Kern eines “Hot Jupiter” dürfte umso größer sein, je höher die Metallizität seines Sterns ist.
Grafik: Astronomy & Astrophysics/CNRS

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DNA macht Bakterien satt

30. Mai 2006

Wenn Bakterien DNA aus der Umgebung aufnehmen, tun sie das nicht unbedingt der Information halber. Amerikanische Mikrobiologen haben ermittelt, dass das Darmbakterium Escherichia coli die fremden Erbgutstränge auch als Nährstoffquelle verwenden und sich so einen Vorteil gegenüber Mitbewerbern verschaffen kann. Lesen

Guter Start für zungenfreundliche Aktien

30. Mai 2006

Die Entwicklung einer Aktie hängt auch davon ab, wie gut sich ihr Name aussprechen lässt. Zu diesem Schluss kommen zwei amerikanische Psychologen im Fachblatt “Proceedings of the National Academy of Sciences”. Zumindest in den ersten Tagen nach dem Börsengang sind die Anleger solchen Aktien besonders gesonnen, die einen eingängigen, zungenfreundlichen Namen tragen. Lesen

Arsen hemmt DNA-Reparatur

29. Mai 2006

Arsen begünstigt die Entstehung von Krebs, indem es die Reparatur von Erbgutschäden bremst. Entsprechende Resultate präsentieren amerikanische und mexikanische Forscherinnen im Fachblatt “Environmental Health Perspectives”. Je mehr Arsen das Trinkwasser der von ihnen untersuchten Personen enthielt, desto langsamer reparierten deren Zellen DNA-Schäden. Lesen

Verbindung zwischen Lust und Genvarianten

29. Mai 2006

Eine Verbindung zwischen dem Liebesleben eines Menschen und seinem Erbgut glauben israelische Psychologen und Genetiker gefunden zu haben. Varianten in dem Gen für einen Neurotransmitter-Rezeptor gehen mit vermindertem bzw. erhöhtem sexuellen Verlangen einher, berichten die Forscher im Fachblatt “Molecular Psychiatry”. Lesen

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